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Der kleine Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

21. Teil - Oktober 2017

 

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1. Oktober 2017

 

Hatte ich gehofft, dass das Wetter heute besser aussieht, so wurde ich angenehm überrascht. Die Sonne schien, als Frauchen mit uns morgens in den Garten ging.

 

Zu einer Radtour am heutigen Tag sind wir nicht gekommen, da der Regen der vorletzten Nacht und des Tages dafür gesorgt hat, dass es im Wald jede Menge Matsch gab. Also fuhr Frauchen mit Benny und mir mit dem Auto in den Wald und dann entführte es uns in die pure Wildnis von Waldbröl ... - Wiese, nichts als Wiese. Für meine kleinen Beinchen nicht gerade geeignet, doch ich kämpfte mich tapfer durch.

 

 

Es hat natürlich auch Spaß gemacht. Wieder daheim brach Herrchen gerade zu einer kleinen Radtour auf. Es kam aber relativ früh nach Hause zurück.

 

Somit verbrachten wir noch einen schönen, gemütlichen Abend mit Frauchen auf der Couch, wobei Frauchen ca. anderthalb Stunden feste schlief. Dann ging das Abendprogramm im Fernsehen los und Frauchen war wach.

 

Beim letzten Gang im Garten fürchtete sich Benny mal wieder vor irgendwelchen brummenden Insekten, er traute sich keine Schritt ohne Frauchen zu machen. Dabei war überhaupt nichts Brummendes im Garten zu vernehmen. Frauchen fand nur eine tote Hornisse, doch die hat eben auch nicht mehr gebrummt.

 

Im Büro wurden wir Drei von Herrchen bereits erwartet. Die Endstation des heutigen Tages ist erreicht und das Bett rückt nahe.

 

2. Oktober 2017

 

Frauchen beschloss beim Frühstück, dass es heute zuerst Benny badet, denn der muss seit geraumer Zeit jeden zweiten Tag mit einem medizinischen Shampoo gegen seine bakteriellen Entzündungen gewaschen werden. An den anderen Tagen wird er zweimal täglich mit einem Schaum an den entzündeten Stellen eingerieben. Ich stehe immer dabei und bin neidisch, weil Frauchen sich ausschließlich um Benny kümmert. Ich konnte ja nicht ahnen, was Frauchen für weitere Pläne hegte.

 

 

Benny war frisch gewaschen, geföhnt und gekämmt und ich dachte, nun gehen wir spazieren. Nee, Frauchen erklärte, dass es nun mein Fell kämmen und schneiden würde. Aber das war nicht alles, nachdem es mir das Fell gekürzt hatte, steckte es mich in die Dusche und wusch mich. Anschließend wurde ich trocken gerubbelt und durfte kurzweilig durchs Haus düsen.  Aber dann war Schluss mit Lustig, ich wurde geföhnt und mein Haar mit der Schere in Form gebracht. Es waren gut zwei Stunden vergangen, bis ich endlich vom Tisch durfte und fertig war.

 

Herrchen seilte sich mal wieder ab und machte eine Radrundfahrt, wobei es kleine Besorgungen machte. Es kam nach Hause und bewunderte insbesondere wie weiß ich geworden bin.

 

Der Tag ging erneut wie im Fluge um und schon war es Zeit, noch einmal den Garten aufzusuchen. Dabei regnete es, was mir überhaupt nicht gefiel, denn mir fehlt jede Menge an Fell. Im Büro ist es nun aber kuschelig und ich bin zufrieden und hoffe darauf, in Kürze ins Bett überzuwechseln.

 

3. Oktober 2017

 

"Tag der Deutschen Einheit" ... - Frauchen war gar nicht bewusst, dass wir heute einen Feiertag haben, zumindest bis zum Frühstück nicht.

 

Mittags fuhr es mit Benny und mir in den Wald, dort angekommen regnete es heftig. Also mussten wir ein paar Minuten den Regen abwarten, konnten dann aber starten, weil es zu regnen aufhörte. Im Wald war es dennoch nass und matschig, sehr zur Unfreude von Frauchen, das meinte, wir Hunde seien gerade frisch frisiert und gewaschen worden.

 

 

Dieser Herbst eignet sich einfach nicht für längere, schöne Spaziergänge oder Radtouren, weil es immer wieder regnet und regnet. Die Wege eignen sich dann einfach nicht dazu, mit dem Rad zu fahren, und zu Fuß und Pfote ist es ebenfalls nicht schön.

 

Wieder zu Hause machten wir es uns alle gemütlich.

 

Zum Glück regnete es nicht, als Frauchen die letzte Runde mit Benny und mir im Garten gedreht hat.

 

Das Büro hat uns wieder und ich werde jetzt noch ein wenig mit Benny kuscheln.

 

4. Oktober 2017

 

Der Morgen begann etwas unglücklich ... - Benny und ich tobten im Bett herum, nachdem der Wecker gedudelt hatte. Dabei fiel Benny aus dem Bett, was von Frauchen so kommentiert wurde: "Oh, der arme Benny ist aus dem Bett gefallen!'". Ich hatte also gewonnen und das Bett erobert, was ich lautstark kundtat. Frauchen rief Benny, er solle wieder ins Bett kommen. Gerade als Benny um die Bettecke kam, sprang ich hinunter .... Tja, da hat es zwischen uns geknallt. Benny war sauer, weil ich ihm ins Kreuz gesprungen bin, und ich, weil er mir in die Quere kam.

 

Am Nachmittag hatte Frauchen mit Benny einen Nachuntersuchungstermin in der Praxis unserer Tierärztin. Frauchen fuhr mit ihm alleine dorthin und ich musste bei Herrchen bleiben. Als Frauchen mit Benny nach Hause kam, stand ich zusammen mit Herrchen im Vorgarten. Benny kam rein und wir Zwei haben uns erneut gefetzt. Frauchen fand das nicht gut und war etwas genervt.

 

Den ganzen Tag über waren Benny und ich uns nicht grün und Frauchen hatte ein waches Auge auf uns.

 

Der Tag ist um und Frauchen schöpft Hoffung, dass Benny und ich morgen wieder Freunde sind. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Lassen wir uns überraschen.

 

5. Oktober 2017

 

Der Tag begann mit sehr viel Wind und Regen. Doch als Frauchen mit Benny und mir am Morgen in den Garten kam, hatten wir großes Glück, denn kaum waren wir im Haus zurück, begann es heftig zu regnen. So blieb es den ganzen Tag.

 

Nach dem Frühstück wurde Benny wieder in die Dusche gesteckt und eingeschäumt. Frauchen ist sehr zufrieden mit ihm, denn er lässt alles ganz lieb mit sich machen. Anschließend wurde er trocken gefönt und hatte jegliche Behandlung für heute hinter sich.

 

Da es ständig regnete und dazu der starke Wind kam, konnten wir nicht Gassi gehen. Im Wald, sagte Frauchen, sei es viel zu gefährlich und über Wiese soll Benny nicht laufen, da dort die bösen Grasmilben auf ihn warten. Also bleiben wir daheim und machten das Beste aus der Situation. Benny wollte ständig mit mir spielen, ich tat ihm hin und wieder den Gefallen, doch ich bin immer noch etwas beleidigt wegen gestern.

 

 

Auch beim letzten Gang in der Nacht war das Glück auf unserer Seite, es regnete nicht und der Wind hatte nachgelassen. Auf dem Weg zurück in die Wohnung trafen wir auf Sissy, die anscheinend mit ihrer Körperwärme versuchte, die von Bennys Duschaktion eingenässten Handtücher auf dem Wäscheständer, der auf der Terrasse steht,  zu trocknen.

 

Endstation wie jeden Tag: Das Büro! Ich höre mein Bett bereits rufen ....

 

6. Oktober 2017

 

Wieder war das Wetter bereits am Morgen so richtig doof. Dennoch ging Frauchen nach dem Frühstück mit Benny und mir spazieren. Wir fuhren zum Plateau, wo Frauchen Benny ein bisschen sein Bällchen schmeißen wollte, denn so richtig hinterher jagen darf er ja nicht mehr. Aber wir kamen an und Frauchen brüllte: "Scheiße!!!". Das Plateau war besiedelt von Schafen .... Dabei sollten wir uns da ein bisschen amüsieren, weil wir dann nicht so dreckig geworden wären.

 

Da uns der Weg aufs Plateau sozusagen versperrt war, lief Frauchen mit uns einen anderen Weg. Es wollte eigentlich bei dem schäbigen Wetter nicht lange mit uns laufen, doch dann machte es einen entscheidenden Fehler ... - es schlug einen ihm unbekannten Weg in dem Glauben ein, wir würden einen Rundweg laufen, der uns in Kürze auf den Rückweg bringen würde. Zwar war das so, doch wir kamen nicht in Kürze zurück, sondern mussten sogar fast einen km an einer Landstraße entlang laufen, um wieder in den Wald zurückkehren zu können. Somit waren wir fast zwei Stunden unterwegs, wobei es beim letzten Stück bis zum Auto heftig geregnet hat.

 

 

Jedenfalls fand Frauchen jede Menge Pilze und bedauerte in diesem Jahr bestimmt zum 100sten Male, dass es keine Ahnung von Pilzen habe. Zwar kann es sie nicht zum Essen verwenden aber immerhin zum Fotografieren.

 

Ziemlich erschöpft kehrten wir nach Hause zurück, Benny und ich nass und dreckig.

 

Nach einem gemütlichen Resttag war zur vorgerückten Stunde der letzte Besuch des Gartens angesagt. Natürlich regnete es, was Benny und mir die Erledigung unserer Geschäfte nicht gerade erleichterte.

 

Nun sind wir im Büro, wo es schön kuschelig ist.

 

7. Oktober 2017

 

Am Morgen wurden wir gerade mal so eben nicht nass, als wir den Garten aufsuchten. Kaum im Haus, ging der Regen draußen los und hörte auch nicht mehr auf.

 

Frauchen setzte sich mittags mit einer befreundeten Nachbarin ins Krankenhaus nach Gummersbach ab, um dort unsere Nachbarin von gegenüber zu besuchen, die dort operiert wurde. Es kam lustig nach Hause, denn zusammen mit der befreundeten Nachbarin, der operierten und einer weiteren Nachbarin, die sich ebenfalls einfand, hat es einen lustigen Nachmittag im Spital verbracht. Unsere Nachbarin ist auf dem Weg der Besserung und das, fand Frauchen, ist doch ein Grund Spaß gehabt zu haben.

 

 

Für Benny und mich war es nicht so schön, wir mussten Herrchen und Sissy hüten. Daran, mal ein paar Minuten mit Herrchen vor der Haustüre zu verbringen, war nicht zu denken. Es goss ohne Ende vom Himmel, so als ob man unter der Dusche stünde. Mittlerweile bekommen wir alle Depressionen, denn so ein Sauwetter hat keiner von uns verdient.

 

Als Frauchen kurz vor Mitternacht noch einmal mit uns in den Garten ging, schüttete es nur so auf uns herab. Wir marschierten im Schweinsgalopp einmal hin und zurück durch den Garten und dann nix wie zurück in die Wohnung. Brrrrr, war das ekelig.

 

Bin auf das morgige Wetter gespannt. Wenn es so ist wie es heute war, verpenne ich den Tag. In diesem Sinne sage ich mal: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

8. Oktober 2017

 

Ich sage nur: "Regen!". Den ganzen Tag Regen! Somit wurde er als Ruhetag deklariert. Einziger Höhepunkt, unsere befreundete Nachbarin brachte Herrchen und Frauchen Waffeln. Wir erhielten ein kleines Leckerlie ... - nichts im Vergleich zu den Waffeln.

 

Irgendwie ging der Tag dann doch um und nun sind wir alle wieder im Büro, was bedeutet, dass es bald ins Bett geht.

 

9. Oktober 2017

 

Und wieder erwartete uns am Morgen Regen, als wir den Garten aufsuchten.

 

Nach dem Frühstück fuhr Frauchen den Wagen erneut in die Werkstatt: 2. Versuch der Klärung, warum die Schließanlage trotz Einbau eines neuen Moduls nicht funktioniert ....

 

Ohne Rücksicht auf das schlechte Wetter lief Frauchen mittags mit uns eine Runde durch das kleine Wäldchen hinter unserem Haus. Tatsächlich blieben wir dabei sogar oberhalb unserer Bäuche und Beine trocken.

 

Aber auch diesen verregneten Tag bekamen wir gut um und hoffen weiterhin auf schönere Herbsttage.

 

 

Sogar der letzte Besuch des Gartens fiel trocken aus und nun sind wir im Büro, wo gerade Sissy mauzend herein spaziert kam. Nun noch eine Runde mit Benny kuscheln, bevor es ins Bett geht.

 

10.10.2017

 

Auch heute gibt es nicht viel zu berichten. Mittags ging Frauchen mit Benny und mir im Wäldchen hinter dem Haus Gassi mit uns. Nachmittags ließ es sich von einer befreundeten Nachbarin zum Autohaus fahren um unser Auto wieder abzuholen. Es steht Ärger ins Haus, denn das Autohaus findet den Fehler nicht, den es selbst an unserem Auto verbrockt hat. Stattdessen will es unseren Leuten noch mehr Kosten aufbrummen. Aber nicht mit Frauchen, das wehrt sich.

 

Herrchen ist mit dem Rad einkaufen gefahren und schimpfte anschließend über die katastrophalen Zustände, denen Radfahrer in Waldbröl ausgesetzt sind.

 

Ja, das war es eigentlich schon, denn das Wetter ist immer noch unter aller Sau.

 

Nach dem letzten Besuch des Gartens ging es ins Büro. Bin auf morgen gespannt, vielleicht regnet es ja mal nicht.

 

11.10.2017

 

Es ist kaum zu glauben, doch heute hat es tatsächlich nicht geregnet. Frauchen fuhr nach dem Frühstück mit Benny und mir in den Wald. Dort fand es jede Menge Pilze, die es fotografierte. Aber auch Benny und mich bekam es vor die Linse ....

 

 

Frauchen hat immer noch hin und wieder mal Angst im Wald vor Wildschweinen. Aber Benny und ich sind stets auf der Hut.

 

Wieder zu Hause mussten wir feststellen, dass Herrchen sich mit dem E-Bike abgesetzt hatte. Es kehrte erst am Abend zurück.

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Abend mit Frauchen auf der Couch. Das schlief immer wieder ein und ärgerte sich, weil es das Programm im TV verpasste.

 

Auch beim letzten Gang in den Garten blieben wir trocken. Jetzt sind wir im Büro und lassen den Tag ausklingen.

 

12. Oktober 2017

 

Heute schien tatsächlich mal die Sonne, als wir am Morgen in den Garten kamen. Nach dem Frühstück brach Frauchen mit Benny und mir zu einem Gassigang in den Wald auf. Benny fand einen Stock, mit dem er sich beschäftigte.

 

 

Frauchen ließ den Stock allerdings verschwinden, nachdem Benny sich kurzfristig für etwas anderes interessiert hatte, denn Stöcke sollen sehr gefährlich sein und schlimme Verletzungen im Rachenraum verursachen können.

 

Nachdem wir wieder zu Hause angekommen waren, ließ uns Frauchens ins Haus. Währenddessen ging Herrchen hinaus, weil es den Müll in die Mülltonnen entsorgen wollte. Es rief nach Frauchen, was nach draußen eilte. Wie sich herausstellte saß unser Nachbarskater im Weißdornbaum und konnte nicht mehr runter. Unsere Leute haben ihm gut zugesprochen und eine Leiter aufgestellt, damit sie ihn aus dem Baum holen konnten. Zu Herrchen fasste er Vertrauen, so dass das zupacken konnte. Es gab den Kater an Frauchen weiter, das ihn nach Hause brachte. Der sonst sehr scheue Kater soll sehr wohl verstanden haben, dass ihm geholfen wurde, denn er war zu Frauchen sehr zutraulich. Sein Frauchen erzählte, dass er sogar schon eine Aktion bei der Feuerwehr ausgelöst hatte, weil er auf einem Dach saß und nicht mehr hinunter kam. Unsere Leute werden ihn jedenfalls wieder retten, wenn es denn sein muss.

 

Nach diesem Ereignis machte Frauchen sich daran, den Gartenteil vor dem Haus zu bearbeiten. Bis es endlich fertig war, war Fressenszeit. Zu dem Zeitpunkt setzte sich Herrchen in Bewegung und schwang sich aufs Rad, weil es einkaufen fahren wollte.

 

Wir verbrachten noch einen gemütlichen Nachmittag und Abend. Frauchen schlief programmgemäß vor dem Fernseher ein. Zur letzten Gartenrunde war es jedoch wieder frisch.

 

Nun sind wir mal wieder im Büro, wo der Tag ausklingt und die Nacht beginnt.

 

13. Oktober 2017

 

Frauchen staunte am Morgen nicht schlecht, denn es war warm, als wir in den Garten kamen. Nach dem Frühstück fuhr es mit Benny und mir in den Wald. Der Weg führte uns dann aber zu unserer "Lieblingswiese Nr. 2". Habe ich schon erwähnt, dass ich Wiesen liebe? Es war schön auf der Wiese und ich hatte jede Menge Spaß.

 

 

Wieder zu Hause trafen wir auf Herrchen, das eine Radtour mit seinem Rad machen wollte. Während Herrchen sich mit seinem Rad davon machte, gingen wir Drei ins Haus.

 

Am Abend traf Herrchen wieder ein. Frauchen, Benny und ich begrüßten es vor der Haustüre. Es hatte einen Einkauf getätigt und die Sachen in eine Plastiktüte gegeben. Diese stellte Frauchen in der Diele ab. Keiner bemerkte, dass Benny sich über die Plastiktüte hermachte und dabei die Brötchen, die sich in einer Tüte befanden, fand. Wie sich später herausstellte, klaute er ein Roggenbrötchen, von dem nichts mehr zu finden war. Glücklicherweise hatte Frauchen aus der Plastiktüte zwei Nussecken herausgenommen, weil es ein Stück davon gegessen hatte. Wäre Benny darauf gestoßen, wäre von den Nussecken sicherlich nichts übrig geblieben. Frauchen fühlte sich schuldig, denn das Brötchen wird Benny aufgrund seiner Allergie wahrscheinlich nicht gut bekommen.

 

Mit Frauchen verbrachten wir einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher auf der Couch. Dann hieß es noch einmal den Garten aufzusuchen. Auch das war im Nu erledigt und wir düsten vom Garten gleich durch ins Büro.

 

Ich bin müde und hoffe darauf, bald ins Bett gebracht zu werden.

 

14. Oktober 2017

 

Der Wetterbericht hatte für heute schönes Wetter prophezeit und genau so war es dann auch. Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit Benny und mir in den Wald. Frauchen hatte einen bestimmten Weg im Kopf, den es mit uns laufen wollte ... - irgendetwas ging schief und es verlief sich mit uns. Aber kein Problem, wir trafen auf Bauern, die uns den rechten Weg wiesen.

 

Benny hatte jede Menge Spaß im Wasser, denn wir fanden einen kleinen Bachlauf und Mini-Seen. Es gab sogar einen kleinen Wasserfall, in dem Frauchen ein kleines Krokodil entdeckte. Später gab es zu, dass es evtl. auch nur ein Blatt gewesen sein könnte.

 

 

Wieder daheim meinte Frauchen, dass Benny und ich ziemlich dreckig an den Beinen und unter dem Bauch seien. Am späten Abend bürstete Frauchen uns, wobei wir angeblich sauber geworden sind.

 

Wir verbrachten einen gemütliche Abend. Dann hieß es noch einmal: "Jungs, wir müssen noch einmal in den Garten ..."! Das war rasch erledigt und schon saßen wir wenige Minuten später im Büro.

 

Ich bin müde und freue mich aufs Bett.

 

15. Oktober 2017

 

Ein wunderschöner Herbsttag erwartete Frauchen, Benny und mich am Morgen im Garten. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit uns Hunden in den Wald. Wir liefen den "Pici-Gedenk-Weg" und trafen dabei nur auf einen Reiter mit Pferd. Gerade in dem Augenblick fotografierte Frauchen einen Fliegenpilz und bekam nicht mit, dass der Reiter und sein Pferd hinter uns waren. Aber Benny und ich bekamen es mit und tobten. Frauchen fluchte laut: "Verdamm mich noch einmal" und versuchte dann Benny und mich unter Kontrolle zu bekommen. Aber nicht mit uns! Also entschuldigte es sich bei Reiter und Pferd für unser Benehmen und meinte, wenn es fotografiere, vergesse es die Welt um sich herum. Der Mann war nett und das Pferd cool.

 

 

Als wir nach Hause kamen, war Herrchen gerade dabei sein E-Bike zu satteln. Im Nu war es weg und wir zusammen mit Frauchen im Haus verschwunden.

 

Wir verbrachten einen ruhigen Nachmittag bis zum Abend hin ... - dann kehrte Herrchen heim.

 

Zur vorgerückten Stunde mussten Benny und ich noch einmal zusammen mit Frauchen in den Garten. Danach ging es ab ins Büro, wo ich jetzt darauf warte, ins Bett gebracht zu werden.

 

16. Oktober 2017

 

Wieder überraschte uns das Wetter am Morgen, denn es war sonnig. Leider planten unsere Leute heute mit den Rädern einen Einkaufsbummel, an dem wir Hunde nicht teilnehmen konnten, deshalb gab es für uns nur einen Gassigang im kleinen Wäldchen hinter dem Haus. Sie fuhren am Nachmittag los, worüber Benny und ich ziemlich enttäuscht waren. Somit mussten wir das Haus hüten.

 

Endlich, nach langer Wartezeit, kamen sie nach Hause. Benny und ich freuten uns wie Bolle. Während Benny die Einkaufstüten untersuchte, nahm ich die Bewachung des Hauses und des Garten sehr ernst, schließlich waren Herrchen und Frauchen durch Benny abgelenkt.

 

 

Der restliche Tag war einfach nur noch relaxen, denn wir waren alle wieder vereint. Beim Abendprogramm vor dem Fernseher schlief Frauchen immer wieder ein. Aber es war wach, als wir noch einmal mit ihm den Garten aufsuchten.

 

Nun sind wir alle im Büro (einschl. Sissy, die immer mal wieder vorbeischaut) und lassen den Tag ausklingen. Gääähn, ich bin müde ....

 

17. Oktober 2017

 

Beim Frühstück erfuhren wir Hunde, dass es heute eine umfangreiche und lange Radtour geben wird. Die Vorbereitungen fanden sofort nach dem Frühstück statt. Bevor es los ging, machte Benny im Vorgarten noch einen dicken Hund fertig ...

 

 

Nachdem er das erledigt hatte, ging es los. Unser heutiges Ziel "Die Pulvermühle" unmittelbar an der Sieg. Doch bevor wir die erreichten, gab es eine erste Rast, an der es für alle Leckerlis gab.

 

 

Am Ziel angekommen holte Frauchen für alle was zu futtern raus. Wir blieben eine Weile vor Ort, doch dann wurde es Zeit weiterzufahren, denn wir wollten schließlich vor Mitternacht daheim sein. Wir schafften es und kehrten gegen 19.30 Uhr zurück, hinter uns lagen 35 km und eine Fahrt durch einen dunklen Wald.

 

Nicht nur ich war kaputt, Benny und Frauchen schmissen sich gemeinsam auf die Couch und rührten sich nicht mehr. Ich tat es ihnen gleich. Nur Herrchen, E-Bike erprobt, war wach und fuhr noch einkaufen.

 

Dennoch mussten wir in der Nacht noch einmal in den Garten und dann das Büro aufsuchen. Ich bin nur noch müde und will in mein Bett .... Gute Nacht, liebes Tagebuch, ich hatte einen tollen Tag!

 

18. Oktober 2017

 

Obwohl Benny und ich noch sehr müde vom gestrigen Radausflug waren, hatte Frauchen sich mit dem Frauchen von *Bazi* und *Flocki* im Wald verabredet. Wir kamen pünktlich am Ziel an und gingen los.

 

 

Da Benny und ich die beiden anderen Jungs richtig toll finden, hatten wir jede Menge Spaß.

 

Wieder zu Hause vermissten Benny und ich Herrchen, das nämlich nicht da war. Frauchen erklärte uns, dass Herrchen mit dem Rad zu unserer Tierarztpraxis unterwegs sei, um für Benny neuen Schaum zu kaufen, den er für die Auswirkungen seiner Allergien braucht. Da Benny vor wenigen Tagen ein ganzes Brötchen verzehrt hat, ist er pickelmäßig aufgeblüht. Dabei war er bereits auf einem guten Weg, doch Benny ist so verfressen.

 

Den restlichen Tag bekamen wir alle auch gut um. Nach dem Fernsehabend ging es noch einmal in den Garten und von dort aus ins Büro. Ich bin schon wieder müde, denn der heutige Spaziergang hat mich geschlaucht.

 

19. Oktober 2017

 

Endlich gönnte Frauchen uns mal eine Auszeit, denn es verschwand gleich nach dem Frühstück vors Haus, um dort in den Sträuchern, Bäumen und Büschen für Ordnung zu sorgen. Es schickte Benny und mich in den Garten und wenn wir bellten, gab es uns Anweisungen, sofort die Klappe zu halten. Haben wir uns eine Weile gefallen lassen, doch dann wurde es langweilig und wir haben ein bisschen mehr gebellt. Prompt kam Frauchen angedüst und steckte uns ins Haus.

 

Am Nachmittag kam Frauchen völlig geschafft und erschöpft ins Haus zurück. Es war sehr zufrieden mit seiner Arbeit, konnte sich aber kaum noch bewegen.

 

Nachdem sich Frauchen von der Gartenarbeit erholt hatte, holte es die Kamera hervor und fotografierte Sissy, die einen großen Fischfang gemacht haben soll. Seit wann haben wir Fische in der Wohnung?

 

 

Wir verbrachten auch den restlichen Tag in Ruhe und Gelassenheit. Der letzte Gang in den Garten fand programmgemäß statt und nun sind wir wieder einmal im Büro angekommen.

 

Leider soll es morgen regnen ... - wäre ja mal wieder ganz etwas Neues. Jedenfalls haben wir das schöne Wetter der letzten Tage genossen ... - in diesem Sinne gehe ich schlafen.

 

20. Oktober 2017

 

Am Morgen wurden Frauchen, Benny und ich im Garten so richtig nass. Frauchen meckerte, dass es sich dann ja auch sofort mit Klamotten unter die Dusche hätte stellen können.

 

Nach dem Frühstück hatte Frauchen einen Termin bei seiner Frisöse. Es kam ziemlich gestutzt nach Hause und schmiss Benny und mich in die Geschirre. Wir liefen eine Runde durchs Wäldchen hinter dem Haus und holten auf dem Rückweg die Eier bei der Nachbarin ab. Dazu band Frauchen uns am Zaun fest. Die Nachbarshunde und wir grölten dann so lange herum, wie Frauchen und die befreundete Nachbarin zusammen sprachen.

 

Wieder daheim verabschiedete sich Herrchen von uns und fuhr mit dem Rad weg. Noch bevor es dunkel wurde, kam es zurück.

 

Der Abend verlief wie immer und die Endstation "das Büro" ist ebenfalls Programm. Jetzt noch kurz mit Benny kuscheln und dann ab ins Bett.

 

21. Oktober 2017

 

Kurz nach dem Aufstehen begann es draußen heftig zu regnen ... - aber da mussten wir durch. Eigentlich hatte der Wetterbericht für nachmittags Regen vorausgesagt, doch der kam nicht.

 

Frauchen fuhr mit Benny und mir in den Wald. Dort drehten wir eine Runde. Weil Frauchen keine große Lust aufs Foto schießen hatte, gab es nur ein Bild von uns Dreien.

 

 

Tatsächlich hat es nicht mehr geregnet und Frauchen hatte deswegen extra einen gemeinsamen Gassigang abgesagt.

 

Wieder zu Hause haben wir es uns gemütlich gemacht. Erst kurz vor Mitternacht ging es noch einmal in den Garten. Nun sind wir mal wieder im Büro angelangt und lassen den Tag ausklingen.

 

22. Oktober 2017

 

Das war wieder einmal ein verregneter Herbsttag, den man in die Tonne hat kloppen können. Frauchen ist nicht mit uns gegangen, wir mussten mit dem Garten vorlieb nehmen, denn es regnete.

 

Nachmittags setzte Frauchen sich zu einer befreundeten Nachbarin ab und ließ es sich dort bei Kaffee und Kuchen gut ergehen. Es kehrte am späten Nachmittag zurück.

 

Wir kriegten den verregneten Tag dennoch um und nun sind wir bereits wieder im Büro gelandet, was soviel bedeutet: "Das Bett ruft ...!".

 

23. Oktober 2017

 

Es war kaum zu glauben, doch obwohl es heute nach Regen aussah, gab es keinen. Zumindest haben wir alle nichts davon mitbekommen, falls denn doch.

 

Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit Benny und mir in den Wald. Wir liefen eine Runde durch heruntergefallene Blätter.

 

 

Kaum zu Hause angekommen, verließ Herrchen das Haus, da es einkaufen fahren musste. Immerhin wollten wir alle was zu futtern haben.

 

Der Tag ist um und wir sind jetzt im Büro angekommen. Das war es für heute.

 

24. Oktober 2017

 

Da es nach dem Frühstück nicht geregnet hat, ist Frauchen mit Benny und mir in den Wald gefahren. Wir drehten eine Runde und fuhren wieder heim.

 

 

Zu Hause trafen wir Herrchen im Vorgarten an, das dort das Laub zusammenkehrte. Daraufhin beschloss Frauchen, auch noch etwas dort zu tun. Nach einer Weile begann es heftig zu regnen .... Also gingen wir alle ins Haus.

 

Am Nachmittag klingelte es an der Haustüre. Unsere Freundin "Gabi", Bennys ehemaliges Frauchen, stand davor. Wir verbrachten einen netten Nachmittag mit ihm und entließen es mit allen guten Wünschen in eine Kur. Die tritt sie morgen an und wird voraussichtlich sechs Wochen bleiben.

 

Nach einem gemütlichen Abend auf der Couch und vor dem Fernseher ging es noch einmal in den Garten ... - in dem regnete es mal wieder.

 

Jetzt im Büro ist es trocken und warm. Mir ist nun noch nach einer Runde Kuscheln mit Benny, bevor es ab ins Bett geht.

 

25. Oktober 2017

 

Heute mache ich es wieder kurz .... - nach dem Frühstück gingen Herrchen und Frauchen in den Garten und wuselten dort bis zum Nachmittag. Benny und ich durften uns derweil beim Zugucken langweilen. Aber immerhin blieb es trocken.

 

Die Luft hatte mich und Benny müde gemacht, so verschliefen wir den ganzen Abend. Als es noch einmal in den Garten ging, stellten wir fest, es hatte mal wieder geregnet. Den letzte Gang durch den Garten brachten wir schnell hinter uns und suchten sofort danach das Büro auf.

 

Diesen Tag haben wir geschafft, frage mich, was kommt morgen!

 

26. Oktober 2017

 

Der heutige Tag war auch nicht der Renner .... Nach dem Frühstück lief Frauchen mit Benny und mir im Wäldchen hinter unserem Haus eine Runde. Währenddessen fuhr Herrchen unser Auto waschen. Nachdem wir Hunde mit Frauchen zurück ins Haus gekommen waren, traf auch Herrchen ein. Doch im nächsten Moment verschwanden unsere Leute und machten div. Erledigungen. Das dauerte bis zum Nachmittag.

 

Endlich kamen unsere Leute zurück und konnten sich selbst wieder um die Sicherheit von Haus und Hof kümmern.

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag und Abend. In der Nacht ging es in den Garten zum letzten Besuch. Und Frauchen staunte nicht schlecht, denn es regnete erneut programmgemäß.

 

Im Büro angekommen wurde Benny auf das Schreibtischkissen gesetzt, ich folgte. Nach wenigen Minuten schlief Benny tief und fest ....

 

 

Ich werde mich nun an ihn anpirschen und noch ein bisschen kuscheln.

 

27. Oktober 2017

 

Erstaunlicherweise regnete es mal nicht, als Frauchen am Morgen mit uns Hunden in den Garten kam. Nach dem Frühstück machte es sich auf, mit uns in den Wald zu fahren. Wir standen schon vor dem Auto, als Frauchen kehrt machte, denn es begann zu regnen.

 

Doch wenige Minuten später wagte Frauchen mit uns einen neuen Start. Wir fuhren in den Wald und liefen einen Weg entlang. Frauchen hatte sicherheitshalber den Regenschirm mitgenommen. Zuerst ging alles gut, es regnete nicht.

 

 

Auf dem Rückweg zum Auto begann es heftig zu regnen und kurz bevor wir das Auto erreichten goss es. Genau zu diesem Zeitpunkt hatte der Regenschirm einen Schwächeanfall und brach über Frauchen zusammen. Somit kamen nicht nur Benny und ich eingenässt zum Wagen, auch Frauchen stand kurz vor dem Triefen.

 

Zu Hause trafen wir mal wieder auf Herrchen, dass sich gerade aufs Rad schwang. Es machte eine kleine Tour und kehrte erst gegen Abend zurück. Es hat nicht einen Tropfen abbekommen ....

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Fernsehabend, bei dem Frauchen hin und wieder mal schnarchte. Als es hieß noch einmal den Garten aufzusuchen, dachte ich schon, nun werden wir wieder nass. Aber nein, wir blieben trocken und erreichten das Büro ungehindert.

 

Nun noch ein kleines Schläfchen mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen und dann ab ins Bett.

 

28. Oktober 2017

 

Beim Frühstück stellte Frauchen fest, dass es vor dem Haus sehr stürmisch sei und es deshalb mit uns Hunden nicht in den Wald spazieren gehen wolle. Es fürchtet immer, wir Hunde bekommen einen herabstürzenden Ast ab oder es selbst. Wiese ist momentan auch noch ausgeschlossen, weil Benny wegen der Grasmilben darüber möglichst nicht laufen soll. Fazit: Wir blieben zu Hause, nur Herrchen verließ das Haus zu einem Großeinkauf.

 

Benny sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam. Wenn Herrchen sich in der Wohnung bewegte, wurde das lautstark kommentiert, auch der Zeitungsfritze, der die Zeitung vor der Haustüre ablegte,  bekam sein Fett weg, und natürlich nicht zu schweigen vom Postboten, der selbstverständlich ebenfalls von Benny lautstark gestellt wurde. Auch die Heimkehr von Herrchens Einkaufstour sorgte bei Benny für Unwillen, denn es passt ihm nie, wenn einer unserer Leute das traute Heim verlässt.

 

Ansonsten hatten wir einen angenehmen Ruhetag. Besonders der Abend war schön, denn wir kuschelten  zusammen mit Frauchen auf der Couch. Das schlief am frühen Abend allerdings alle fünf Minuten vor dem Fernseher ein. Irgendwann wurde es dann aber wach und nahm am Leben teil.

 

Der letzte Gang durch den Garten fiel buchstäblich ins Wasser ... - denn es regnete. Frauchen ließ Benny und mich lediglich in den Vorgarten und hielt sich selbst vor der Haustüre auf, weil es nicht nass werden wollte.

 

Im Büro ist es nun wieder kuschelig, warm und vor allem trocken. Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

29. Oktober 2017  

 

Auch heute mussten Benny und ich auf einen Gassigang verzichten, denn in der Nacht hat es einen heftigen Sturm gegeben. Rund ums Haus konnte man den Sturm toben hören, Frauchen hatte richtig Angst. Es hat mal erzählt, dass es als Kind mit seinen Eltern jedes Jahr nach Holland an die See fuhr. In keinem Jahr blieben es und seine Eltern von einem Sturm verschont, was zur Folge hatte, dass ihnen jedesmal das Zelt weg flog. Um diesem unerfreulichen Urlaubserlebnis zu entfliehen, fand der nächste Urlaub in Italien am Gardasee statt. Dort erlebten sie dann eine Windhose und flogen ebenfalls mit dem Zelt weg. Aber nicht nur das, die Olivenbäume auf dem Zeltplatz fielen um und begruben andere Zelter unter sich und auf dem See kamen Menschen um. Tja, die Angst ist dann wohl verständlich, finde ich.

 

Da es über Tag immer noch sehr windig war, war ein Gang in den Wald zu gefährlich und auf der Wiese lauern neben großen Matschpfützen immer noch die Gasmilben.

 

Sissy hat sich einen ruhigen, kuscheligen und verschlafenen Sonntag gegönnt ....

 

 

Wir haben den Tag auch herumbekommen und sind nach dem letzten Gang in den Garten im Büro angekommen.

 

30. Oktober 2017

 

Nach dem Aufstehen stellten wir im Garten fest, es gab weder Wind noch Regen. Also gute Aussichten auf einen Spaziergang. Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit Benny und mir in den Wald. Es lief mit uns einen neuen Weg. Zwar verliefen wir uns nicht, doch wir waren anscheinend so weit von unserem Ausgangpunkt abgekommen, dass Frauchen mit uns umkehren musste.

 

 

Auf dem Weg durch den Wald verfolgten uns vom Himmel aus die in den Süden ziehenden Kraniche mit viel Radau. Der ganze Wald war erfüllt von ihrem Geplapper. Frauchen war begeistert und hat auf Facebook ein Filmchen eingestellt.

 

Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei einer Bekannten vorbei, um dort etwas abzuholen. Plötzlich stand Herrchen mit seinem Rad neben unserem Auto. Es war auf Shoppingtour. Wir kamen wieder zu Hause an und machten es uns gemütlich.

 

Während andere heute eine Halloween-Party feiern, lassen wir es ruhig angehen. Es reicht schon, wenn wir Hunde Frauchens Lieblingsprogramm im Fernsehen gucken müssen: "Gold Justice", "Snapped", "Ungeklärt - Mord verjährt nicht" und "Killer-Paare". Das ist so gruselig, denn es handelt sich um wahre Fälle, die tatsächlich stattgefunden haben. Fazit: Frauchen verrammelt das Haus!

 

Beim letzten Gang in den Garten war es sehr kühl. Frauchen war froh, gestern bereits seine Zitronenpflanzen ins Gartenhäuschen gestellt zu haben. Ich frage mich, was die Nachbarn bei den Bemühungen von Frauchen, eine Pflanze in einem ca. 40 - 50 kg schweren Kübel unter Ächzen und heftigem Stöhnen ins Häuschen zu transportieren, gedacht haben mögen. Sie hörten Frauchen, sahen aber nix.

 

Das Büro ist erreicht und der Tag somit wieder einmal geschafft.

 

31. Oktober 2017

 

Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit uns in den Wald. Wir liefen eine Strecke, die wir lange nicht mehr aufgesucht hatten. Zwischendrin trafen wir auf einen "alten" Bekannten, einen Kurzhaar-Collie mit seinem Frauchen und Pferd. Das Pferd wollte Benny und mich unbedingt näher kennenlernen, denn es war sehr neugierig und hatte überhaupt keine Angst vor uns. Ich glaube, Frauchen hat sich sofort in das neugierige Pferd verknallt. Es vermisst immer noch "Sugar", die Stute von Bennys Ex-Frauchen, die im Sommer verstorben ist.

 

 

Als wir nach Hause kamen, arbeitete Herrchen emsig im Garten. Frauchen packte daraufhin mit an und verteilte Gestrüpp und Blätter in einen kleinen Teil des Gartens hinter dem Haus, damit dort Tiere überwintern können.

 

Als Frauchen uns in der Nacht noch einmal in den Garten gelassen hatte, sah es Sissy, die vor einem unserer Sonnenschirme saß. Frauchen wusste sofort, was im Busch war. Es fand am Fuß des Schirms eine winzige Maus, es klassifizierte sie als "Haselmaus". Die Maus soll elendig gezittert haben und sie soll total verängstigt gewesen sein. Also packte Frauchen sie in ein ausbruchsicheres Gefäß, bettete sie in ein zerfleddertes Tempotaschentuch und legte ihr zwei Nüsslein hin. Nach etwa einer Stunde hatte sich die kleine Maus soweit erholt, dass Frauchen sie in den Garten -weit weg von Sissys Reich- zurück brachte.

 

 

Wir sind derweil im Büro angekommen und lassen es uns gut gehen. Halloween geht uns am Po vorbei, obwohl Frauchen heute tatsächlich einen Horrorfilm geschaut hat. Ich bin müde und freue mich aufs Bett.

 

 

 

 

 

Mein Tagebuch ...

22. Teil - November 2017

 

 

 

1. November 2017

 

Am Morgen im Garten führte Frauchens Weg zuerst zum Hochbeet, in dem es das Mäuschen in der letzten Nacht in einem Behälter ausgesetzt hatte. Es war keine Maus mehr weit und breit ... - und auch die Nüsse waren weg. Frauchen hat sich glücklich geschätzt, dieses Mäuschen gerettet zu haben.

 

Es war so richtig schönes Wetter und ich bin davon ausgegangen, dass Frauchen mit Benny und mir spazieren gehen würde .... Nix da! Nach dem Frühstück verließ zuerst Frauchen das Haus, um mit einer befreundeten Nachbarin den 1. Weihnachtsbasar in diesem Jahr zu besuchen. Etwas später verließ uns auch noch Herrchen, das eine Radtour machte. Ich fand das so richtig blöd.

 

Frauchen kehrte am Nachmittag heim und Herrchen gegen Abend. Nachdem Frauchen nach Hause gekommen war, ging es mit Benny und mir im Wäldchen hinter dem Haus spazieren, wenigstens kamen wir so doch noch zu einem kleinen Rundgang.

 

 Der Tag verging mal wieder wie im Fluge und nun sitzen wir bereits alle im Büro und lassen es uns gut gehen.

 

2. November 2017

 

Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit Benny und mir in den Wald. Wir liefen eine große Runde, so dass sogar Benny am Ende den Schwanz hängen ließ. Das ist für Frauchen immer das Zeichen, dass es ihm reicht.

 

 

Wir fuhren nach Hause, wo Herrchen uns im Vorgarten bereits erwartete. Das wollte einkaufen fahren, was es dann auch tat.

 

Ansonsten gab es heute nichts mehr Großartiges zu berichten. Am Abend setzten Benny und ich uns zu Frauchen auf die Couch. Das guckte die zweite Folge eines Horrorfilms. Gegen Mitternacht suchten wir noch einmal den Garten auf.

 

Nun sind wir im Büro und ich denke, ich kuschele jetzt noch eine Runde mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen.

 

3. November 2017

 

Schönes Wetter erwartete Frauchen und uns Hunde am Morgen im Garten. Nach dem Frühstück fuhr Frauchen sofort mit uns in den Wald. Zum Glück fand Frauchen heute keine hohen Baumstämme, auf die es mich setzen konnte.

 

 

Benny war außer Rand und Band und düste nur so herum. Am Ende des Spaziergangs strapazierte er Frauchens Nerven, denn er haute ab und jagte etwas Imaginäres, wobei er nahe an die Straße kam, die durch den Nutscheid führt. Dort fahren zwar nicht viele Autos her, doch eins würde ja reichen .... Jedenfalls war Frauchen fuchsteufelswild, als er endlich bei uns eintrudelte. Eigentlich sollte Frauchen sich freuen, dass er wohlbehalten zurückgekehrt war, doch Frauchen packte ihm kurz ins Nackenfell, was Benny nicht zu gefallen schien. Ich glaube, das war Frauchens Plan.

 

Nach wenigen Minuten erreichten wir das Auto und ab ging es nach Hause. Dort fanden wir schon wieder Herrchen im Garten bei der Arbeit vor. Kaum sah Frauchen, was Herrchen von den Sträuchern abgeschnitten und auf "sein Gras" geschmissen hatte, ging ein Donnerwetter los. Wie konnte Herrchen nur das ganze Gestrüpp auf Frauchens heißgeliebtes Gras schmeißen?! Es meinte, zu so etwas wären nur Männer fähig .... Zum Glück vertrugen die Beiden sich kurze Zeit später wieder.

 

Somit war der Tag gerettet und der Abend und die Nacht konnten kommen. Der letzte Besuch des Gartens fand statt und anschließend schlugen wir im Büro auf, wo Herrchen bereits auf uns wartete.

 

Der Tag war sehr angenehm, doch jetzt bin ich müde und freue mich auf mein Bett.

 

 

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