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Der kleine Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

33. Teil - Oktober 2018

 

 

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1. Oktober 2018

 

Weil das Wetter heute unter dem Motto "April, April ... - der macht was er will!" stand, blieben wir zu Hause und Frauchen schnitt zuerst Herrchen die Haare und dann kam Benny in die Dusche. Anschließend wurde Benny trocken gerubbelt, geföhnt und erhielt einen Konturenschnitt.

 

 

Weil Benny ein absoluter Gegner jedwedes Haarschnittverfahrens ist, zog er seine Demo-Nummer "ich lege mich hin und keiner kommt an meine Pfoten, meinen Schwanz und an meinen Bauch!". Es hätte nur noch gefehlt, dass er sich an den Föhn gekettet hätte .... Herrchen musste also Frauchen zur Seite stehen und Benny davon abhalten, sich hinzulegen. Ein schwieriges Unterfangen, wie ich am Stimmengewirr meiner Leute hören konnte. Aber dennoch gab es am Schluss einen sauberen und durchgestylten Benny-Boy.

 

Frauchen war nach dem Gerangel mit Herrchen, das beim Haarschneiden immer "aua" schreit und jammert, es wolle zu einem richtigen Frisör, und den Demonstrations-Aktiviäten von Benny total geschafft.

 

Unsere Leute verließen am späten Nachmittag doch noch das Haus, um irgend etwas kaufen zu fahren. Gut eine Stunde später kehrten sie heim und der gemütliche Teil des Tages konnte endlich beginnen. Er wurde jedoch wieder einmal jäh unterbrochen, als es hieß, wir müssen noch einmal in den Garten. Das war schnell erledigt und nun sind wir im Büro.

 

Der Tag hat mir gefallen, ich brauchte nicht Gassi zu gehen, wurde weder gewaschen noch gekämmt, bekam aber genau so viele Leckerchen wie Benny, der einen schweren Tag hatte. In Hoffung auf einen weiteren schönen morgigen Tag sage ich schon mal: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

2. Oktober 2018

 

Am Morgen regnete es, als wir in den Garten kamen. Frauchen raste zurück ins Haus und holte seinen Regenhut, damit die Frisur nicht zu Schaden kam. Was mit Benny und meiner Frisur geschah, schien ihm egal zu sein. Herrchen beschwerte sich ein paar Minuten später, nachdem wir wieder zurück im Haus waren, dass Frauchen mich nass unter seine Decke geschoben hatte.

 

Den Tag über regnete es immer wieder so, dass an einen Spaziergang nicht zu denken war. Frauchen verdrückte sich ins Büro, wo es etwas am PC zu tun hatte. Benny und ich folgten ihm, Herrchen fuhr kurz Brötchen kaufen und gesellte sich danach zu uns. Ich sah mich ein bisschen auf Frauchens Schreibtisch um, auf dem meistens das Chaos herrscht, dabei mopste ich eine Visitenkarte eines Optikers, woraufhin Frauchen fragte, ob ich mir eine Brille anschaffen wolle.

 

 

Der Tag verging erneut wie im Fluge und schon war es Zeit, noch einmal den Garten aufzusuchen. Der war ziemlich nass, doch es regnete nicht mehr.

 

Nun sind wir im Büro, was soviel wie "Feierabend für heute" bedeutet.

 

3. Oktober 2018

 

In der Nacht zerrte Frauchen sich beim Einsteigen (eher Plumpsen) ins Bett etwas in seinem Schulterblatt. Es bekam so starke Schmerzen, dass es nicht mehr liegen konnte. Herrchen verarztete Frauchen und hatte damit vollen Erfolg. Am Morgen stand Frauchen wie Phönix aus der Asche aus dem Bett und ward schmerzfrei.

 

 

Nachmittags trafen wir uns mit Josh, Luke und deren Frauchen im Wald. Die Kreitz-Brüder zeigten wieder ihre Kunststückchen und Frauchen fotografierte. Plötzlich schoss Josh los, drehte sich fragend um, ob keiner mitkommen will, überzeugte Benny es zu tun, und schon rasten die Beiden auf drei Leute mit kleinem Hund zu. Sie verbellten das Mensch-Hund-Gespann, während unsere Frauchen versuchten sie zurückzurufen. Noch bevor sie das taten, ging seitens der drei Leute ein großes Palaver los, es wurde wütend gebrüllt und geschimpft. Da unsere Frauchen keine weiteren Tiraden über sich ergehen lassen wollten und womöglich sich noch dazu hätten hinreißen lassen, ebenfalls böse zu werden, ergriffen sie mit uns die Flucht. Glücklicherweise ging ein Weg vom Hauptweg ab und den schlugen wir ein. Doch die Leute ließen nicht locker und verfolgten uns, so dass unsere Frauchen mit uns Hunden weiter ins Gebüsch flohen. Dort verweiten wir, bis die Wut-Hundebesitzer das Feld räumten und nach gefühlten 20 Minuten das Feld räumten und den Rückzug antraten.

 

Natürlich sagen unsere Frauchen, es war nicht richtig, dass Josh und Benny auf die Leute zugelaufen sind und den Hund angeblafft haben, doch die Beiden haben sonst nichts getan und sind ziemlich zügig zurückgelaufen. Dafür so herumzuschreien und zu zetern war nicht angemessen. Ich kenne zwei der Leute und den Hund ... - als er noch ein Welpe war, habe ich mich ihm im Winter einmal angeleint genähert und wollte mit ihm spielen. Da hat mir die Frau meinen Wintermantel fast vom Körper gerissen, weil sie Angst hatte, ich hätte ihrem Hündchen etwas getan. Frauchen sagt, diese Leute haben eher in den letzten Jahren ihrem Hund etwas angetan, denn der darf nur an einer ca. 1 Meter langen Leine laufen, im Wald nicht einmal an einer Flexi-Leine. Der nun erwachsene Hund verbellt alles, was ihm in die Quere kommt. Klar doch, ich wäre auch frustriert, wenn Frauchen mich so halten würde. Fazit: Frauchen mochte die Leute von heute schon früher nicht und hofft nun, dass wir nicht erkannt worden sind ....

 

Zu Hause erwartete Herrchen uns bereits vor der Haustüre. Es hatte sogar schon unser Futter zubereitet und servierte es uns umgehend. Nach dem Fressen machten wir es uns gemütlich, denn der Spaziergang war anstrengend, wenn auch sehr schön.

 

Nach dem letzten Gartenbesuch sind wir nun im Büro. Ich bin sehr müde, denn die letzte Nacht habe ich nicht gut geschlafen, weil Frauchen unter Schmerzen litt und alle wach hielt. Freue mich demnach aufs Bett.

 

4. Oktober 2018

 

Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit uns Hunden für eine kleine Runde in den Wald. Ich fand eine Stelle um mich zu wälzen, denn ich wollte endlich mal den "frisch gewaschenen" Geruch los werden. Bevor wir das Auto wieder erreichten, sah Frauchen was ich gemachte hatte. Im Auto hatte es eine Schere, mit der es alles abschnitt, was in meinem Fell hing. Dumm gelaufen ....

 

 

Wieder daheim verließ Herrchen das Haus um einen Einkauf zu tätigen. Benny und ich hörten es mit dem Auto zurückkommen, noch bevor es vor unserem Haus anhielt. Unser Auto hat so ein blubberndes Geräusch beim Fahren, so ist es immer zu erkennen.

 

Den Tag über passierte nichts mehr, außer dass Frauchen seinen Fuß an der Stelle, die weh tut, mit einem Massiergerät bearbeitete. Der Erfolg ist da ... - es kann nun den Fuß nicht mehr aufsetzen, da der Schmerz sich vertieft hat.

 

Den letzten Besuch des Gartens haben wir hinter uns und sind nun im Büro. Benny liegt schon auf dem Büroschreibtischkissen, ich werde es jetzt auch tun und mich zu ihm kuscheln.

 

5. Oktober 2018

 

Auch durch die vergangene Nacht kam Frauchen nicht ohne ein Zimperlein ... - es bekam gegen Morgen Kopfweh, was daran lag, dass sein Nacken total verspannt ist. Frauchen fragt sich, was es in der letzten Zeit angestellt hat, dass es fast täglich von einem neuen Unbehagen befallen wird. Somit blieben wir bei dem tollen Herbstwetter leider zu Hause, bekamen aber jeder ein Leckerli zum Kauen.

 

Der Tag ging ohne Höhepunkte dahin und der Abend und der letzte Gang in den Garten kamen. Im Garten war auch nichts los und somit starteten wir bald ins Büro durch.

 

Jetzt noch ein Nickerchen und dann geht es ab ins Bett.

 

6. Oktober 2018

 

Ein wunderschöner sommerlicher Herbsttag erwartete uns Hunde und Frauchen am Morgen im Garten. Klar, dass wir mittags mit Luke, Josh und deren Frauchen im Wald verabredet waren. Wir trafen pünktlich ein und wurden von den Dreien bereits erwartet. Wir liefen ein Stück und dann kamen unsere Frauchen auf die Idee eine Serie "Foto-Session" zu machen ....

 

 

Die Fotos sollen sehr gut geworden sein, sagt Frauchen.

 

Danach durften wir Hunde uns dann frei bewegen und mussten nicht mehr herumsitzen und Männchen machen.

 

 

Wieder zu Hause stand Herrchen in den Startlöchern um eine Radtour zu machen. Es verabschiedete sich kurze Zeit später und war weg. Es kehrte erst am Abend, als es bereits dunkel wurde, heim.

 

Wie immer verbrachten Benny und ich den Abend bei Frauchen auf der Couch. Und dann ging es noch einmal in den Garten und von dort direkt ins Büro.

 

Ich bin müde und freue mich aufs Bett.

 

7. Oktober 2018

 

Für den heutigen Tag sah Frauchen Gartenarbeit vor. Es wuselte nach dem Frühstück gleich los und legte ein strammes Tempo vor. Nachmittags besuchten uns Luke, Josh und deren Frauchen im Garten.

 

 

Benny spielte wieder einmal den Oberaufseher und ließ die Brüder einfach nicht miteinander toben. Die störten sich aber nicht wirklich daran und machten weiter. Mir rückte Luke ein bisschen zu nah auf die Pelle, während ich auf Frauchens Schoß saß. Da bin ich etwas hysterisch und ungehalten geworden und habe Luke angemotzt. Der hat das aber gar nicht ernst genommen. Unsere Frauchen retteten die Situation und riefen uns zur Ordnung.

 

Am Abend waren wir vom Besuch geschafft. Auch Frauchen  war ziemlich müde und schlief auf der Couch vor dem Fernseher ein.

 

Der letzte Gang in den Garten ließ nicht auf sich warten und war schnell erledigt. Das Büro rief und Benny und ich stürmten hinein. Jetzt noch eine Runde mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen kuscheln und dann ab ins kuschelige Bett.

 

8. Oktober 2018

 

Leider gab es heute ebenfalls keinen Gassigang, denn Frauchen hatte nachmittags einen Arzt-Termin. Seit anderthalb Jahren humpelt es immer wieder mehr oder weniger durch die Landschaft mit uns. Selbst zu Hause schmerzt ihm manchmal der Fuß. Es war der Ansicht, dass es nach der langen Zeit des Ausharrens und Wartens darauf, dass die Schmerzen von alleine verschwinden, nun endlich einen Arzt aufsuchen sollte.

 

Nachdem es gefühlte Stunden weg war, kehrte es zurück und berichtete, was der Doc zu seinem Fuß gesagt hatte. Also, Frauchens Fuß ist etwas aus den Fugen geraten, sprich er hat sich verbreitert, was dadurch entstanden ist, dass der Fuß sich zu einem leichten Spreizfuß entwickelt hat. Nun ist genau an der Stelle, die schmerzt, ein Knochen, der durch kleine Fettpölsterchen eigentlich den Knochen schonen soll. Aber durch die Spreizung flutschen die Fettdepos nach rechts und links weg, wodurch Frauchen praktisch auf dem Knochen läuft. Autsch! Frauchen hat eine Einlage zur Linderung verschrieben bekommen.

 

O.k., sollte Frauchen zukünftig nicht mehr so lange laufen können, würde mich das nicht weiter stören. Benny sieht das mit Sicherheit anders, ihm würden die langen Spaziergänge mit unseren Freunden fehlen. Ich glaube, Frauchen sieht das ebenfalls anders als ich.

 

Sissy musste zur Abwechslung mal als Model herhalten. Im allgemeinem müssen Benny und ich das. Wir sind daran gewöhnt und wissen mittlerweile, wie wir uns in Positur setzen. Anders Sissy, die hasst es, wenn der Blitz der Kamera auf sie trifft. Frauchen sagt, deshalb sähe sie auf den Bildern immer so muffig aus.

 

 

Mittlerweile haben wir den Abend und den letzten Gang in den Garten hinter uns gelassen. Wir sind im Büro angekommen, wo ich auf den Moment warte, in dem ich endlich ins Bett getragen werde.

 

9. Oktober 2018

 

Morgens musste Frauchen früh aus den Federn und das, obwohl es in der Nacht nicht schlafen konnte und einen Teil im Wohnzimmer verbrachte. Aber es stand tapfer auf, während der Rest der Familie liegen blieb.

 

Beim Frühstück schlief Frauchen fast ein, doch dann war es Zeit für es, seinen Termin wahrzunehmen. Weg war es, kam aber nach etwa einer Stunde zurück.

 

Wir waren kurze Zeit später mit Luke, Joshi und deren Frauchen im Wald verabredet und kamen am Treffpunkt zuerst an. Unterwegs trafen wir eine ganz reizende Hündin, durften aber keinen Kontakt aufnehmen. Wenig später lief uns die Hündin mit ihrem Frauchen erneut über den Weg und nun wurden wir alle von der Leine gelassen.

 

 

Die Hunde-Dame hatte es besonders Josh angetan, er konnte sich nach der Verabschiedung gar nicht trennen und wollte mit ihr gehen. Dagegen hatte unser Rudel aber etwas.

 

Wieder zu Hause war eine Ruhepause angesagt, die nicht lange anhielt, denn Benny und ich hatten Hunger und verlangten nach unserem Futter.

 

Den restlichen Tag ließen wir es langsam angehen. Am Abend schlief Frauchen auf der Couch ein und war zwei Stunden nicht mehr zu gebrauchen. Danach kam es wieder zu sich und konnte etwas später mit uns noch einmal den Garten aufsuchen.

 

Nun sind wir im Büro und hoffen auf ein frühes Zubettgehen.

 

10. Oktober 2018

 

Frauchen schlief wie eine Tote und erwachte am Morgen erholt auf. Das Frühstück fand nach längerer Zeit mal wieder auf der Terrasse statt, denn es war relativ warm. Nach dem Frühstück bekamen Benny und ich jeder ein Stück Sehne ins Maul gedrückt und wurden so beschäftigt, denn ein Gassigang fiel aus. Stattdessen setzte sich Frauchen in den Garten ab und machte sich über das Gartenhäuschen her. Es sortierte Sachen aus, räumte um und kehrte, so dass in Kürze die vor der Winterkälte zu schützenden Pflanzen dort genügend Platz finden.

 

Anschließend räumte Frauchen auch noch den hinteren Teil unseres Gartens auf und warf die eingesammelten welken Blätter auf einen Stapel, den es hinter einer großen Tanne angelegt hat. Ein "oh, da bist du ja ...!" ertönte und wie sich später herausstellte, hatte es unsere neue kleine Kröte entdeckt, die im Sommer gerne im Trinkgefäß für die Schnegel und Insekten gesessen hatte. Frauchen ist überglücklich, denn es hatte vor ein paar Jahren schon einmal eine große, dicke Kröte, die es "Kröti" nannte und die jeden Abend in einem Wassergefäß für Vögel saß. Leider blieb sie im dritten Jahr aus und es musste davon ausgegangen werden, dass sie den Winter nicht überlebt hatte.

 

 

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir gemütlich im Haus. Kurz vor Mitternacht ging es noch einmal in den Garten, wo Frauchen erneut das kleine Krötchen sah. Zum Glück bekam Benny nichts davon mit, denn leider ist Benny ein "Killerhund", der das Krötchen besser nicht sehen sollte.

 

Wir sind im Büro und ich werde nun noch eine Runde zu Benny auf das Büroschreibtischkissen hüpfen und ein bisschen kuscheln.

 

11. Oktober 2018

 

Heute haben wir wieder auf der Terrasse gefrühstückt, denn das Wetter war angenehm warm. Nachmittags sind wir zusammen mit unserem und dem Frauchen von Luke und Josh ins Wildgehege gefahren. Dort trafen wir "Cooper" mit seinem Frauchen. Cooper war uns Hunden noch nicht bekannt, stellte sich aber als sehr nett heraus.

 

 

Frauchen musste natürlich mal wieder den Keiler streicheln, der gleich zu uns ans Gitter kam. Dann ging es weiter zum Damwild und zu den Rehen. Bei den Rehen war richtig etwas los, sie wälzten sich im Matsch, plantschten in Pfützen und stritten sich. Uns Hunde hatte auch ein besonders mutiges Reh auf dem Kieker, das ständig Scheinangriffe auf uns Hunde startete. Nach dem Rundgang durch das Gehege gingen unsere Frauchen mit uns auf der Terrasse eines Hotels und Restaurants noch Kaffee trinken. Wir Hunde erhielten natürlich keinen Kaffee sondern Wasser.

 

Wieder zu Hause waren Benny und ich von den vielen Eindrücken total geschafft. Am Abend haben wir auf der Couch neben Frauchen gepennt. Frauchen hingegen war für seine Verhältnisse sehr wach ... - erst später fiel im ein, dass das am Kaffee lag.

 

Nach dem letzten Besuch des Gartens haben wir das Büro aufgesucht, wo es sich Benny sofort auf dem Büroschreibtischkissen gemütlich gemacht hat. Ich werde es ihm jetzt gleich tun. Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

12. Oktober 2018

 

Nachdem wir lange und ausgiebig auf der Terrasse gefrühstückt hatten, machte Frauchen sich langsam zu unserem heutigen Ausflug im Wald fertig. Wir trafen nachmittags Luke und Joshi mit ihrem Frauchen an einem verabredeten Parkplatz und dann ging es los.

 

 

Da es sehr warm war, war der Weg etwas anstrengend für die Älteren (Frauchen und ich) unter uns. Frauchen hechelte zum Schluss hin, nach genau 6 km, stärker als ich, der still vor sich hin litt. Wir beide schmissen uns, wieder am Auto angekommen, in selbiges hinein.

 

Während ich mich auf dem Weg nach Hause regenerierte, fiel Frauchen im Haus praktisch aus den Latschen. Es hatte unterwegs nichts getrunken und war wohl etwas "unterwassert", zudem soll sein Kopf gedröhnt haben und es ist gewankt. Aber es hat sich gut erholt und ließ Benny und mich mit Sissy alleine zu Hause, um seine Freundin drei Häuser zu besuchen.

 

Herrchen hat das tolle Wetter zu einer langen Fahrradtour genutzt und kam erst heim, nachdem es draußen dunkel geworden war.

 

Am Abend waren wir jedenfalls alle wieder vereint und ließen es uns gut gehen. Den letzten Gang in den Garten brachten wir hinter uns und sind nun im Büro, der Endstation des Tages, angekommen.

 

13. Oktober 2018

 

Nach dem anstrengenden Spaziergang von gestern verhängte Frauchen heute eine Gassi-Pause. Stattdessen frühstückten wir alle sehr lange auf der Terrasse. Anschließend hatte Frauchen mal wieder etwas im Haus zu tun und auch am PC. Wir Hunde bekamen jede Menge Leckerlis und der Postbote brachte sogar noch mehr Leckereien nur für uns. Herrchen fuhr einkaufen und kam mit vielen vollen Tüten zurück. Und Frauchen telefonierte gefühlte fünf Stunden mit seiner Freundin.

 

So in etwa sah unser heutiger Tag aus. Jetzt haben wir bereits den letzten Gang in den Garten hinter uns und das finale Büro aufgesucht. Soll heißen: "Es geht bald ins Bett!".

 

14. Oktober 2018

 

Und auch am heutigen Sonntag schien die Sonne wieder, als ob sie einen Wettbewerb im Strahlen gewinnen wollte. Selbstverständlich fand das Frühstück unserer Leute auf der Terrasse statt.

 

Nachmittags bereitete Herrchen alles für eine Radtour vor. Wir verließen bis auf Sissy alle gemeinsam das Haus. Herrchen fuhr mit dem Rad los und wir stiegen ins Auto. Frauchen, Benny und ich waren im Wald mit Luke, Josh und ihrem Frauchen verabredet. Ein paar Minuten später kamen wir am verabredeten Parkplatz an und liefen los.

 

 

Mir war es mal wieder viel zu warm und ich trippelte hinter den Anderen her. Wie es Benny möglich war, zusammen mit Luke und Josh hinter dem Ball herzulaufen, ist mir ein Rätsel. Frauchen und ich machten eine kleine Pause an unserer Lieblingsbank, während das Frauchen von Luke und Josh allen den Ball warf. Als endlich das Auto in Sicht kam, war ich froh. Wir fuhren alle gemeinsam, jeder mit seinem Auto, zu uns nach Hause und dort haben wir noch ein bisschen im Garten gesessen, bevor Luke, Josh und ihr Frauchen heim fuhren.

 

 

Noch bevor es dunkel wurde, kehrte Herrchen von seiner Fahrradtour nach Hause. Endlich konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen.

 

Kurz vor Mitternacht ging es noch einmal zusammen mit Frauchen in den Garten, wo das "sein" Krötilein entdeckte und vor Benny schützte.

 

Wir sind im Büro angekommen. Ich freue mich, wie jeden Tag, aufs Bett.

 

15. Oktober 2018

 

Es gab einen Ruhe-Tag für uns Hunde. Frauchen musste zum orthopädischen Schuster sein Rezept für Einlagen abgeben und anschließend ging es shoppen. Auch Herrchen verließ das Haus mit dem Rad und kam etwa nach zwei Stunden zurück. Frauchen arbeitete am Nachmittag noch vor dem Haus, indem es einige alten Körbe säuberte, die es an eine Katzen-Frau in einem Örtchen ein paar km von hier verschenken will. Dann schnibbelte es noch an einigen Pflanzen herum, bis es Ruhe gab und ins Haus zurück ging, um uns Hunden das Futter zu servieren.

 

Damit war der Tag immerhin schon zur Hälfte um und der Rest war nach meinem Geschmack: Gemütlich!

 

Nun haben wir den letzten Gang in den Garten hinter uns und sind im Büro angekommen.

 

Ich bin müde und ich habe gerade gehörte, dass Frauchen das Schlafzimmer geöffnet hat ... - ich bin dann mal weg und ins Bett!

 

16. Oktober 2018

 

Eigentlich wollte Frauchen heute im Haus bleiben und dort etwas tun, doch Herrchen meinte, bei dem schönen Herbstwetter solle es doch mit uns lieber Gassi gehen. Frauchen war dann auch dieser Meinung und zog mit uns los. Wir fuhren in den Wald, wo Frauchen sich heute darauf konzentrierte, mit dem Makro-Objektiv zu fotografieren. Das hieß, Benny und ich wurden etwas entlastet und mussten nicht ständig für ein Bild herhalten.

 

 

Der Spaziergang fiel ausgesprochen lang aus, obwohl der Weg gar nicht so weit war. Doch Frauchen knipste und knipste ....

 

 

Wir kehrten nach Hause zurück, wo kein Herrchen auf uns wartete, denn das machte einen Radausflug.

 

Am Abend war die Familie wieder vereint und der übliche Ablauf begann und endete in der Nacht im Büro. Ich sag' dann mal: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

17. Oktober 2018

 

Für den heutigen Tag war eigentlich eine Radtour am Nachmittag geplant. Aber das Wetter blieb auch in den Nachmittagsstunden warm, so dass Benny und mir nicht zugemutet werden konnte am Rad zu laufen. Also blieben wir zu Hause. Frauchen war äußerst beschäftigt ... - bügeln, nähen und Arbeit am PC.

 

Um Benny auszulasten, weil es keinen Gassigang gab, ließ es ihn im Garten Leckerchen suchen. Benny soll sogar seine Nase eingesetzt und die Leckerchen auf Anhieb gefunden haben. Dann kam das "Intelligenzspiel" zum Einsatz und Benny durfte zuerst die Leckerchen herausfischen, dann kam ich dran.

 

 

Tja, was soll ich sagen ... - Benny hat sich ein bisschen doof angestellt, wie Frauchen sagte, doch ich habe das Ding sofort gerockt. Der Punkt ging voll krass an mich.

 

Frauchen wurde noch von unserer Nachbarin gerufen, die ihm einen großen Bambus schenkte, mit dem Frauchen ein paar Minuten später angedüst kam. Damit wird Sissys Terrassengarten dann durchaus wieder zu einem kleinen Dschungel.

 

Den Rest des Tages bekamen wir auch noch herum und schon wurde es Zeit, noch einmal den Garten aufzusuchen. Von dort ging es sofort ins Büro, wo wir wieder einmal den Tag ausklingen lassen.

 

18. Oktober 2018

 

Gefrühstückt wurde auf der Terrasse, obwohl die Temperaturen mittlerweile gesunken sind.

 

Am Nachmittag erklärte Frauchen mir, dass es alleine mit Benny, Luke, Josh, Cooper und deren Frauchen zu einem Spaziergang im Wiehler Stadtpark verabredet ist. Ich setzte eine unglückliche Mine auf, war aber froh, bei Herrchen zu Hause bleiben zu können. Sicher waren mir zahlreiche Leckerlis ....

 

Herrchen und ich arbeiteten im Garten, als Frauchen und Benny nach Hause kamen. Benny war noch ganz aus dem Häuschen und düste bei der Begrüßung wild durch den Garten.

 

 

Frauchen erzählte wie schön der Ausflug war und dass Benny gerne die Gänse auf dem Teich gejagt hätte und er sich unbedingt ins Wasser stürzen wollte. Auch einige Spielgeräte wurden ausprobiert und zum Schluss tranken Frauchen und die anderen Hundebegleiterinnen Kaffee vor Ort.

 

Benny war ganz schön geschafft und machte es sich für den Rest des Tages auf der Couch im Wohnzimmer bequem. Dann ging es noch einmal in den Garten und von dort ins Büro und hoffentlich bald ins Bett.

 

19. Oktober 2018

 

Frauchen konnte nicht schlafen. Wir gingen gegen 02:00 Uhr schlafen und Frauchen stand ca. um 03:30 Uhr auf und wanderte ins Wohnzimmer ab. Benny und ich folgten ihm und legten uns auf die Couch, dicht gedrängt an Frauchen. Mir wurde ein kuscheliges Kleidungsstück übergestreift, damit ich es warm hatte und mich das Licht nicht störte. Das war sehr angenehm und Benny war zudem in Kuschellaune. Ob das für Frauchen bequem war, entzieht sich meiner Kenntnis, ich glaube aber, eher nicht.

 

Vor 06:00 Uhr legte Frauchen sich wieder ins Bett und nahm Benny und mich mit ins Schlafzimmer. Endlich schlief es ein. Doch der Wecker dröhnte am Morgen natürlich viel zu früh los .....

 

Tapfer stand Frauchen auf und gestaltete den üblichen Tagesablauf. Auf der Terrasse war es heute beim Frühstück sehr kalt. Frauchen hüllte mich sogar in eine Decke ein, was ich mir gerne gefallen ließ. So hielt ich es eine Weile in seinem Armen aus und holte eine Mütze Schlaf nach.

 

Über Tag hatte Frauchen jede Menge am PC zu tun und auch im Haus fiel das Ein und Andere an. Im Nu war aber auch dieser Tag herum und schon ging es erneut in den Garten zur letzten Runde.

 

Jetzt sind wir im Büro. Ich mache für heute Schluss und lege mich noch ein bisschen zu Benny auf das Büroschreibtischkissen, bevor es ins Bett geht.

 

20. Oktober 2018

 

Es erwartete uns zwar ein weiterer sonniger Tag, doch es war kühl im Garten, als wir ihn am Morgen aufsuchten. Somit fand wohl am gestrigen Tag das letzte Frühstück in diesem Jahr auf der Terrasse statt.

 

 

Mittags fuhr Frauchen bereits ziemlich früh  mit Benny und mir in den Wald. Wir liefen nur eine kleine Runde, denn Frauchen wollte später noch etwas im Garten tun. Als wir nach Hause kamen, stand Herrchen bereits in den Startlöchern um einkaufen zu fahren.

 

Frauchen setzte sich in den Garten ab, wo alle Pflanzen, die Schutz vor der kalten Jahreszeit brauchen, in das Gartenhäuschen gestellt werden mussten. Einige weniger schwere Gefäße mit Pflanzen schleppte Frauchen selbst hinein, den Rest erledigte Herrchen, nachdem es von seinem Einkauf wieder zu Hause war. Auch der Tisch und die Stühle vor dem Gartenhäuschen wurden einquartiert. Dort hatten wir im Sommer so schöne Nachmittage mit unseren Freunden Luke und Josh verbracht.

 

Nachdem unsere Leute im Garten fertig waren, ging es ins warme Haus zurück. Für Benny und mich wurde es Zeit, etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Und auch unser Leute litten unter Hunger.

 

Am Abend schlief Frauchen auf der Couch vor dem Fernseher ein und verpasste einen Teil des Films, den es gerade guckte. Auch Benny und ich gönnten uns eine Mütze Schlaf.

 

Nun haben wir unsere letzte Runde durch den Garten hinter uns, Frauchen hat trotz dicker Jacke bereits gebibbert und bemängelt, dass es schon so kalt sei. Im Büro, wo wir nun aufgeschlagen sind, ist es lecker warm. Jetzt noch ein Nickerchen vor dem Zubettgehen auf dem Büroschreibtischkissen.

 

 

 

 

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