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Der kleine Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

 

Mein Tagebuch ...

34. Teil - November 2018

 

 

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1. November 2018

 

Ein weiterer trüber Tag erwartete Frauchen und uns Hunde am Morgen im Garten. Das soll nun im November nichts Besonderes sein, da wäre das Wetter immer trist und ungemütlich, meinte Frauchen.

 

Obwohl für den Nachmittag Regen angesagt war, trafen wir im Wald Luke, Joshi und deren Frauchen zu einem ausgedehnten Spaziergang.

 

 

Es nieselte den Weg über und als wir die Autos wieder erreichten, begann es heftig zu regnen. Also hatten wir wieder einmal Glück. Trocken kamen wir allerdings alle Drei nicht zu Hause an.

 

Kaum hatten wir das Haus betreten, bekam Frauchen einen Hilferuf per Telefon. Es verließ sofort das Haus und kam erst gut eine Stunde später zurück. Wie ich gehört habe, eine ernste Angelegenheit, über die ich aber hier nicht schreiben darf.

 

Wir verbrachten einen entspannten Abend und mussten nur noch den letzten Gang in den Garten hinter uns bringen. Nun sind wir im Büro angekommen und zumindest ich freue mich aufs Bett. Frauchen will heute etwas früher in die Federn kommen, denn es muss morgen früh raus.

 

2. November 2018

 

Der Wecker trällerte zwei Stunden früher als gewöhnlich, denn Frauchen hat die Pflege von zwei Katzen und einem Chihuahua übernommen. Es verließ das Haus um die Tiere zu versorgen, Herrchen kümmerte sich derweil um uns Hunde (Garten/Futter) und machte Frühstück für sich und Frauchen. Als Frauchen von seiner Mission zurückkam, hatte es einen Zwerg auf dem Arm. Bezüglich der neuen Datenverordnung darf ich hier keine Namen aussprechen, ich nenne ihn einfach nur "R". Wir haben ihn ein bisschen beschnuppert, was ihm gar nicht lieb war, doch er duldete es.

 

Nach den Frühstück zog Frauchen sich für einen Gassigang an, schmiss R in mein grünes Fleece und uns in die Geschirre ... - schon waren wir auf dem Weg zum Auto. Da der Zwerg nicht bei uns hinten sitzen konnte, bekam er auf dem Beifahrersitz ein Körbchen und wurde festgeschnallt. In den Kurven fiel er immer von rechts nach links oder umgekehrt, die Balance muss er noch hinbekommen oder Frauchen ein festeres Körbchen anbringen.

 

 

Im Wald angekommen, duften Benny und ich natürlich von der Leine. Frauchen hielt R aber an der Leine, obwohl er es in Ermangelung seines Frauchens auf Schritt und Tritt verfolgt. Doch da geht Frauchen die Sicherheit vor. Eigentlich sollte es nur ein ganz kurzer Spaziergang werden, weil R so etwas nicht gewöhnt ist. Doch er schien so viel Spaß am Laufen zu haben, dass Frauchen die Strecke ausweitete und wir alle somit zu einem umfangreichen Gassigang kamen.

 

Wieder zu Hause ging es ab ins Büro, wo unser kleiner Gast (der ist noch kleiner als ich) einen Fleecepullover von Frauchen unter den Schreibtisch auf den Bogen gelegt bekam, damit er es sich dort gemütlich macht. Mit auf unser Büroschreibtischkissen kann er nicht, dafür kennen wir uns nicht lange genug.

 

Am Abend haben wir es uns zusammen mit Frauchen auf der Couch bequem gemacht. R hat sich an Frauchen geheftet und Benny und ich haben das akzeptiert.

 

Den letzten Gang in den Garten haben wir hinter uns gebracht. Es war so kalt, dass R von Frauchen einen Pullover übergestreift bekam. Nun sind wir im Büro, wo R unter dem Schreibtisch von Frauchen liegt. Vor ein paar Minuten kam Sissy vorbei und hat ihm fast auf die Pfoten getreten. Ich werde nun zu Benny auf das Büroschreibtischkissen wechseln.

 

 

Nur noch kurz ... - sehe gerade, dass R vom Fleecepullover ins Körbchen gewechselt ist.

 

3. November 2018

 

Frauchen ließ unseren Gast unter seiner Bettdecke schlafen. Wir verbrachen daher eine ruhige Nacht und standen am Morgen etwas früher auf, weil Frauchen zu den zu versorgenden Katzen wollte. Herrchen sorgte derweil dafür, dass wir Hunde in den Garten kamen und es bereitete das Frühstück für sich und Frauchen vor. Als Frauchen zurück kam, machte das erst einmal Frühstück für uns Hunde.

 

Mittags fuhr Frauchen mit R, Benny und mir in den Wald. Wir wollten eine länge Tour laufen, da R gestern bereits beim Spaziergang gezeigt hatte, dass er durchaus gerne läuft und auch lange. Vorsichtshalber nahm Frauchen die alte, vor dem Bauch zu tragende Hundetasche mit. Doch R düste per Flexileine mit uns durch den Wald und hatte offensichtlich Spaß dabei.

 

 

Auf dem Weg kurz vor dem Auto trafen wir den Hund "Otto". Den fanden wir Drei nach dem Motto "Otto find' ich gut ...!". ebenfalls gut. Dann erreichten wir unseren Wagen und fuhren heim.

 

Nachmittags brachte uns Frauchens Freundin noch Kuchen vorbei. Herrchen machte eine Einkaufstour mit dem Rad.

 

Unser Gast hat sich gut eingelebt und kennt nun unseren Tagesablauf. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend auf der Couch im Wohnzimmer und dann ging es noch einmal in den Garten.

 

Nun sind wir im Büro und R hat "seinen" Platz im Körbchen unter Frauchens Schreibtisch eingenommen. Ich hoffe, es geht heute früher ins Bett, denn ich bin müde.

 

4. November 2018

 

Wir hatten eine ruhige Nacht und verschliefen uns prompt am Morgen, weil Herrchen den Wecker nicht richtig eingestellt hatte. Frauchen spurtete nach dem Aufstehen sofort los um die Katzen, um die es sich momentan kümmert, zu füttern und ein bisschen zu beschmusen.

 

Nachmittags waren wir denn mit Luke, Josh und deren Frauchen im Wald verabredet. Unser Gastzwerg R gewöhnte sich schnell an die für ihn sehr großen Hunde und lief mit uns zusammen eine richtig große Runde. Es ist nicht zu übersehen, dass ihm das Laufen tatsächlich richtig Freude bereitet.

 

 

Zu Hause machten wir es uns alle gemütlich und im Nu war auch dieser Tag vorbei. R war sehr lustig auf der Couch, knabberte an Frauchens Fingern herum und wollte sogar mit Benny und mir spielen. Benny forderte ihn sogar auf, doch irgendwie haben wir alle voreinander noch ein bisschen Hemmungen.

 

Nach dem letzten Gang in den Garten ging es ins Büro, wo wir uns jetzt aufhalten.  Gute Nacht, liebes Tagebuch.

 

5. November 2018

 

Das Wetter stellte sich am Morgen als recht gut heraus. Doch Frauchen verordnete uns Hunde einen Ruhetag, weil es im Büro und im Garten zusammen mit Herrchen zu tun hatte.

 

 

Mir hat das gut gefallen und Benny und R irgendwie auch.

 

Am Abend machten wir Hunde es uns wieder mit Frauchen zusammen auf der Couch bequem. Nach einem langen Fernsehabend ging es natürlich noch einmal in den Garten. Auf dem Rückweg ins Haus jagte R Sissy und wurde dafür von Frauchen gemaßregelt. Er steckte es gut weg und Frauchen meint, er sei sehr gelehrig und auch gehorsam.

 

Unser Gasthund hat sich bei uns richtig gut eingelebt. Aber natürlich haben wir es ihm auch einfach gemacht. Frauchen bemüht sich, keine Eifersucht aufkommen zu lassen, doch hin und wieder gucken Benny und ich doch mal "schief" rüber, denn wir finden, Frauchen übertreibt sein Verwöhnprogramm für den Lütten.

 

Wir haben nun bereits den letzten Gang in den Garten hinter uns und sind im Büro gelandet, wo wir wie immer den Tag ausklingen lassen.

 

6. November 2018

 

Ein schöner Herbsttag erwartete Frauchen und uns Hunde am Morgen. Wir frühstückten und danach hatte Frauchen einen Termin. Es kam nach etwa einer Stunde nach Hause und zog sich sofort um, um mit Benny, R und mir im Wald spazieren zu gehen. Geplant war der "Pici-Gedenk-Weg", der nicht sehr groß ist. Doch Frauchen fand das Wetter so schön, dass es kurz entschlossen mit uns eine große Runde lief.

 

 

Eine kurze Rast wurde an der "Bärenklauen-Bank" eingelegt und dann ging es weiter. Als wir nach Hause kamen, war Herrchen nicht da, weil es mit dem Rad unterwegs war. Es kam aber bald ebenfalls heim und dann konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen.

 

Am Nachmittag kamen noch Luke und Josh mit ihrem Frauchen vorbei. Das fand R gar nicht gut und verbellte sie so heftig, dass Frauchen ihn im Haus ließ und nur Benny und mich mit auf die Terrasse nahm, wo wir uns dann eine Weile aufhielten. Luke und Josh suchten die "Pussy", die sich zum Glück ins Büro zurückgezogen hatte. Bei der Erwähnung von "Pussy" drehte vor allem Luke am Rad. Unsere Frauchen hatten großen Spaß daran, ihn immer wieder nach der "Pussy" zu fragen. Luke sprang sogar auf den Tisch und auf einen Stuhl, um in das Fenster vom Büro zu gucken, wo unsere "Pussy" Sissy lag.

 

Frauchen schlief am Abend auf der Couch ein, es war genauso müde wie wir Hunde. Der letzte Gang in den Garten machte uns Vier dann aber wieder wach. Nun sind wir im Büro und warten darauf, ins Bett gebracht zu werden.

 

7. November 2018  

 

Auch heute überraschte uns das Wetter nicht wirklich, denn an schöne, sonnige Tage ohne Regen sind wir zwischenzeitlich gewöhnt. Kaum zu glauben, dass im nächsten Monat Weihnachten ist ....

 

Frauchen betreute am Morgen die Pflegekatzen und Herrchen bereitete das Frühstück vor. Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit uns drei Hunden in den Wald. Wir liefen aber heute tatsächlich nur den kleinen Weg, der mir aber durchaus reichte.

 

 

Auf dem Spazierweg stellte Frauchen fest, dass seine Kamera nicht ordnungsgemäß funktionierte ... - später stellte sich aber heraus, dass das Gehirn von Frauchen nicht einwandfrei funktionierte. Es erklärte nämlich die Kamera als defekt und rief sogar im Photo-Laden an, um sich beraten zu lassen. Es sollte mit der Kamera vorbeikommen, was es zu seinem Glück nicht tat, da Herrchen kurze Zeit später mit einer voll funktionstüchtigen Kamera durchs Haus lief. Wahrscheinlich hätte der Photo-Laden-Besitzer Frauchen als bekloppt erklärt. Ich glaube, Frauchen ist aufgrund des Geschehens ein bisschen konsterniert.

 

Wieder zu Hause hatte Frauchen im Büro zu tun, musste aber zwischenzeitlich abbrechen, da es Herrchen Anweisungen geben sollte, wie das einen Teil des äußeren Wohnzimmerfensterrahmens anstreichen musste. Es blieb nicht bei der "Anweisung", es konnte dann auch noch gleich das Fenster und die Umgebung mit Klebeband abkleben.

 

Endlich wurde es gemütlich, denn es wurde Abend. Benny, R und ich gesellten uns zu Frauchen auf die Couch und dösten vor uns hin. Dann wurde es Zeit, noch einmal den Garten aufzusuchen. Das passierte umgehend, so dass wir nun mittlerweile im Büro angekommen sind.

 

R liegt im Körbchen unter Frauchens Schreibtisch und freut sich wahrscheinlich schon darauf, dass sein Frauchen am Freitag das Krankenhaus verlässt und nach Hause kommt. Ich freue mich gleich aufs Bett.

 

8. November 2018

 

In Deutschland scheint es nie wieder regnen zu wollen, denn auch der heutige Tag war schön und relativ warm für die Jahreszeit.

 

Nachmittags waren wir wieder im Wald verabredet und kamen pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt an. Wir liefen zusammen mit unseren Freunden Luke und Joshi und unseren Frauchen eine riesengroße Runde. Frauchen schwärmte die ganze Zeit nur davon, wie schön der Wald dieses Jahr gefärbt sei. Auch R hatte keine Probleme, die größte Gassirunde seines Lebens zu laufen, er hielt prima durch und mit. Aber dennoch waren wir alle froh, als wir das Auto wieder erreichten und es ab nach Hause ging. Den restlichen Tag war zumindest mit uns drei Hunden nichts mehr anzufangen.

 

 

Am Abend beschnüffelten sich Sissy und R ... - das Eis ist gebrochen, die Beiden haben nun keine Probleme mehr miteinander.

 

Der letzte Gang in den Garten war schnell erledigt und das Büro aufgesucht. Hier warten Benny, R und ich darauf endlich ins Bett zu kommen, der Spaziergang hat uns geschlaucht.

 

Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

9. November 2018

 

Frauchen ging mit Benny, R(omeo) und mir nach dem Frühstück eine kleine Runde im Wald spazieren.

 

 

Nachdem wir nach Hause gekommen waren, schwang es sich ins Auto und fuhr mit Hunde-/Katzen-Körben, die wir nicht mehr brauchten, zu einer Tierschützerin, die sich um Katzen kümmert. Es musste noch weitere Besorgungen machen und kam erst heim, nachdem es bereits dämmerte.

 

Am Abend versorgte Frauchen wieder die Kätzchen unserer befreundeten Nachbarin, die noch einen letzten Tag im Krankenhaus verbleiben musste. Dann war "wir machen es uns gemütlich!" angesagt.

 

Zur Nacht hin hieß es noch einmal für uns Hunde den Garten aufzusuchen, doch R (den ich jetzt beim Namen nennen darf) wollte nicht. Aber es half nichts, auch er musste noch mal müssen.

 

Im Büro trafen wir auf Herrchen, das uns freundlich empfing. Ich bin bettreif und hoffe, unsere Leute auch bald.

 

10. November 2018

 

Frauchen hat sich gefreut, denn in der Nacht schliefen nicht nur wir Hunde bei unseren Leuten im Bett, auch Sissy gesellte sich dazu, obwohl sie Romeo noch nicht so wirklich über den Weg traute. Aber Romeo wollte nur schlafen und vermittelte das auch Frauchen mit einem Grummeln, denn das wollte ihn noch ein bisschen streicheln. Nix da, sagte Klein-Romeo, er wolle schlafen.

 

Am Morgen standen Herrchen und Frauchen gemeinsam auf, was sie seit dem Einzug von Nachbarshund Romeo täglich eine Stunde früher als gewöhnlich taten. Herrchen führte uns Hunden in den Garten und bereitete das Frühstück vor und Frauchen kümmerte sich um die Kätzchen im Nebenhaus.

 

Heute regnete es, da wäre Frauchen wahrscheinlich nicht mit Benny, Romeo und  mir spazieren gegangen. Diese Frage kam aber gar nicht auf, da es mittags mit den befreundeten Nachbarinnen verabredet war, einen beliebten Delikatessenladen in der Nähe aufzusuchen, der eingeladen hatte. Und sogar das Frauchen von Romeo fuhr mit, denn es war aus dem Krankenhaus entlassen worden. Herrchen kümmerte sich während der Abwesenheit von Frauchen prima um uns Hunde.

 

Frauchen kehrte nach Hause zurück und brachte Romeo rüber zu seinem Frauchen. Es erzählte nach seiner Rückkehr, dass sich Romeo sehr gefreut habe, sein Frauchen wiederzuhaben. Aber Romeo bleibt uns erhalten, denn er wird fortan mit uns Gassi gehen.

 

Es ist leer im Haus geworden, nachdem Romeo nicht mehr da ist. Heute Morgen hatte er ein quietschendes Spielzeug von Benny entdeckt und es sich unentwegt von Frauchen quer durch die Wohnung schmeißen lassen. Ich glaube, er hat sich, nachdem er sich eingelebt hatte, bei uns rundum wohl gefühlt. Wir Hunde haben uns untereinander auch sehr gut verstanden.

 

Nach einem Fernsehabend mit Frauchen ging es noch einmal in den Garten, wo es gerade, als wir hinaus kamen, zu regnen begann. Nun sind wir im Büro und ich werde jetzt eine Runde mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen kuscheln, bevor es ins Bett geht.

 

11. November 2018

Die Karnevalsaison hat begonnen

"Jecken unter sich"

 

Als Frauchen, Benny und ich am Morgen in den Garten kamen, sah es bereits nach Regen aus. Eigentlich hatte Frauchen vor, zusammen mit uns, Romeo, Luke, Josh und deren Frauchen eine Runde im Wald zu drehen, doch dann bekam Frauchen plötzlich Arbeit für den Tierschutz herein und lief nur mit Benny, Romeo und mir eine kleine Runde im Wald direkt nach dem Frühstück. Auf dem Rückweg lieferten wir Romeo wieder bei seinem Frauchen ab und dann ging es nach Hause. Dort setzte Frauchen sich sofort an den PC und arbeitete.

 

Wir Hunde konnten froh sein, dass Frauchen sich für den vorgezogenen Spaziergang entschieden hatte, denn den Tag über regnete es unentwegt und sehr stark. Der Tag verging wie im Fluge und schon wurde es Zeit für was Essbares zwischen den Zähnen. Auch unsere Leute hatten Hunger. Frauchen versorgte Herrchen mit dem Abendessen und stellte etwas für sich in die Microwelle. Da es die Microwelle sich selbst mit seinem Essen überließ, bemerkte es erst zu spät, dass sein Essen bereits verkokelt war. Plötzlich stank es erbärmlich und das ganze Haus füllte sich mit Rauch. Der Rauchmelder im Esszimmer versagte kläglich, er ging nämlich erst sehr spät an, nachdem der in der Diele bereits losgeträllert hatte und man kaum noch die Pfote vor Augen sehen konnte. Noch immer stinkt es im Haus, aber da müssen wir jetzt durch, sagt Frauchen.

 

Den letzten Gang im Garten haben wir bei Regen hinter uns gebracht, sind nun aber im trockenen und warmen Büro angekommen. Noch ein bisschen kuscheln mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen und dann geht's ins Bett.

 

12. November 2018

 

Das Wetter am Morgen war gut und warm. Eigentlich für fast Mitte November viel zu warm. Benny würde wohl am liebsten sein Wasserspielzeug hervorkramen und schwimmen gehen. Aber mit "gehen" war heute nichts ... - stattdessen verschleppte Frauchen mich zu unserer Tierärztin. Vorher führte es mich kurz an der Leine spazieren und rannte mit einer Suppenkelle neben mir her. Sobald ich das Bein hob, hatte ich die Kelle unter dem Bauch hängen .... Ich fand das irgendwie blöd, doch Frauchen war entzückt darüber, wie gut seine Suppenkellen-Aktion gelaufen ist.

 

Bei unserer Tierärztin hatte ich den ersten Termin und kam, kaum angekommen, direkt in den Behandlungsraum. Meine Krallen wurden geschnitten, was ich überhaupt nicht gut fand und es der Tierärztin deutlich mit gefletschten Zähnen zeigte. Aber sie hörte dennoch nicht auf und Frauchen hielt mich fest, was nötig war, sonst hätte ich sie getötet. Und dann kam auch noch meine Kehrseite dran ....

 

Wieder zu Hause begrüßten Frauchen und mich Benny und Herrchen. Hatte ich gedacht, nun gingen wir alle zum gemütlichen Teil des Tages über, hatte ich mich geirrt. Frauchen verließ das Haus, um sich mit den befreundeten Nachbarinnen "vom harten Kern" zum Weihnachtsbasteln zu treffen. Es kehrte erst am frühen Abend zurück.

 

Endlich klappte es mit dem gemütlichen Teil des Tages, den ich zum größten Teil verschlief. Als wir noch einmal in den Garten mussten, regnete es stark. Das war sehr unangenehm. Benny und ich rasten ins Haus zurück, Frauchen folgte uns.

 

Wir sind nun im Büro und somit ist der Tag schon passee und ich gehe bald schlafen.

 

13. November 2018

 

Nach dem Frühstück wuselte Frauchen ein bisschen im Haus herum bis es Zeit wurde, sich und uns Hunde für unsere Gassirunde im Wald fertig zu machen. Wir holten noch Klein-Romeo nebenan ab und dann fuhren wir zum Treffpunkt, an dem wir mit Josh, Luke und deren Frauchen verabredet waren.

 

 

Wir liefen eine große Runde, wobei Benny, Luke und Josh immer wieder eine verbotene Runde durch das Gebüsch drehten. Sie waren hinter fliegenden Blättern und Vögeln her. Selbstverständlich war das nicht erlaubt und wurde geahndet.

 

Nachdem wir die Runde beendet hatten, ging es ab ins Auto und nach Hause, wo wir zuerst Romeo wieder in seinem Zuhause ablieferten.

 

Frauchen verschwand nachmittags dann zur befreundeten Nachbarin, wo mit den Harten-Kern-Nachbarinnen gebastelt wurde. Am Abend kehrte es zurück.

 

Wir verbrachten den Abend mit Frauchen auf der Couch im Wohnzimmer, bis wir noch einmal in den Garten mussten. Nun sind wir im Büro angekommen, wo wir den Tag ausklingen lassen.

 

14. November 2018

 

Am Morgen sah das Wetter noch trübe aus, doch bereits beim Frühstück meinte Frauchen, draußen laufe sich die Sonne warm. Was ich nicht wusste war, dass Frauchen zusammen mit Benny heute mit Luke, Joshi und deren Frauchen zu einer Radtour verabredet war.

 

Herrchen fuhr einkaufen und Frauchen machte alles fertig für den Ausflug per Rad. Dann nahm Frauchen Benny an die Leine und ließ mich alleine im Haus zurück. Das fand ich nun wirklich doof, somit hing die ganze Verantwortung für Sissy und das Haus an mir. Dass ich nicht mit per Rad fahren durfte, hatte ich Herrchen zu verdanken, das meinte, es sei zu gefährlich, wenn ich mitkomme, da es im Wald matschig ist und Frauchen evtl. mit dem Rad und mich im Korb umfallen könnte. Danke Herrchen! Ich wäre gerne mitgekommen, zumal ich ja nicht so lange hätte laufen müssen wie die anderen Hunde. Frauchen hat versprochen, dass ich das nächste Mal mit darf ... - evtl. sogar schon am Freitag.

 

 

Frauchen berichtete wie schön der Radausflug war. Benny kam durstig und müde nach Hause.

 

Wir verbrachten noch einen ruhig Nachmittag und Abend. Dann ging es zum letzten Gang in den Garten, wo es ziemlich kalt geworden ist. Nun hängen wir noch ein, zwei Stündchen Büro an und dann geht es ab in die Federn.

 

15. November 2018

 

Frauchen lief nach dem Frühstück mit Benny, Romeo und mir eine Runde durch den Wald. Heute gab es nur eine kleine Runde, denn am Nachmittag hatte Frauchen noch etwas vor.

 

 

Auf dem Rückweg brachten wir Romeo nach Hause und kehrten dann selbst wieder daheim ein.

 

Frauchen hatte Romeo mein grünes Fleece angezogen. Das Ding war ihm aber viel zu groß und somit konnte er nicht frei piseln und nässte den Fleecepullover ein. Aber Frauchen schaffte Abhilfe, es bastelte sofort einen neuen blauen Fleecepullover. Ob der Romeo auch passt, muss sich noch herausstellen.

 

Nachmittags wurde Frauchen von einer befreundeten Nachbarin zu einer Vernissage, gefühlte 30 Ortschaften weiter von unserem Wohnort entfernt (hier in der Gegend gibt es alle paar Meter einen neuen Ort), abgeholt. Gegen Abend kam es zurück und berichtete, dass es zwar interessant war, doch ziemlich viel Reden gehalten wurden. Aber, hat es gesagt, es gab was Leckeres zu futtern.

 

Somit war die gesamte Familie wieder vereint und der gemütliche Teil des Tages konnte endlich beginnen. Mittlerweile waren wir bereits zum letzten Gang im Garten und haben gerade das Büro erstürmt.

 

Obwohl ich nicht viel getan habe, bin ich müde und freue mich aufs Schlafengehen.

 

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