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Der kleine Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

37. Teil - Februar 2019

 

 

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1. Februar 2019

 

Auch der heutige Tag hielt noch jede Menge Schnee für uns Hunde bereit. Frauchen erklärte beim Frühstück, dass ich zu Hause bleiben müsse, da im Wald bestimmt noch mehr Schnee läge und ich mit meinen kurzen Beinchen Probleme bekommen könnte. Gut, mir sollte es recht sein. Als Frauchen dann aber mit Benny das Haus verließ um in den Wald zu fahren, wo es wieder mit Luke, Josh und deren Frauchen verabredet war, empfand ich ein wenig Traurigkeit. Aber Herrchen kümmerte sich um mich und alles war gut.

 

Frauchen kam mit einem Schneeknubbel behafteten Benny nach Hause und berichtete, dass es den Spaziergang im verschneiten Wald zusammen mit Benny rapide verkürzen musste, während unsere Freunde mit ihrem Frauchen weiter gingen. Benny soll in nullkommanix so viel Schnee an seinen Beinen und dem Bauch hängen gehabt haben, dass er nur noch wie ein Hase hüpfen konnte. Der Versuch, die Eisknubbel von ihm zu entfernen, scheiterten kläglich. Zu guter Letzt musste Frauchen Benny alle zwei Meter von den gröbsten Schneemassen befreien, was aber so gut wie nicht funktioniert hat. Also trug Frauchen Benny immer wieder in Abwechslung mit dem Versuch, dem Schnee an seinen Beinen und am Bauch Herr zu werden.

 

 

Beide kamen ziemlich geschafft nach Hause. Benny musste dann noch in der Dusche von den restlichen Eisgebilden befreit werden und das im Mäntelchen, denn das ließ sich über die dick verklumpten Eisbeine nicht entfernen.

 

Tja, da konnte ich nur froh sein, nicht mitgenommen worden zu sein. Ich glaube, Frauchen wäre verzweifelt, hätte es die Nummer mit zwei Hunden durchführen müssen.

 

Den Rest des Tages schlief Benny sehr viel. Auch Frauchen konnte sich am Abend vor dem Fernseher nicht wach halten und musste sich eine Weile aufs Ohr legen.

 

Wir haben den letzten Gang im Garten hinter uns und konnten feststellen, dass es über Tag stark getaut hatte, denn der Schnee hat sich stark verdünnisiert.

 

Das war es für heute. Benny pooft bereits eine Weile auf dem Büroschreibtischkissen und ich werde mich jetzt zu ihm legen.

 

02. Februar 2019

 

Speziell für Benny wurde heute ein Ruhetag eingelegt. Benny war nämlich noch müde von gestern. Wir machten es uns also alle gemütlich im Haus. Nachmittags schaute noch eine befreundete Nachbarin vorbei. Das war es aber auch schon ... -und nun sind wir bereits wieder im Büro und warten darauf, das Bett aufsuchen zu dürfen.

 

3. Februar 2019

 

Lukes und Joshis Frauchen fragte während unseres Frühstücks an, ob Frauchen mit Benny auf einen Spaziergang in den Wald mitkommen wolle. Doch Frauchen wollte nicht, weil es vermutete, dass es im Wald ganz schön schneematschig sei und Benny erneut vom Schnee bösartig angefallen werden könnte. Stattdessen lud es unsere Freunde mit Frauchen zu einem Kaffee am Nachmittag zu uns nach Hause ein.

 

 

Frauchen hatte für Luke und Josh jede Menge unkaputtbares Spielzeug hervorgekramt, doch interessiert haben sie sich nur für das, das Frauchen weggeschlossen hatte. Dumm nur, dass sie es riechen und sehen konnten. Also öffnete Frauchen das Versteck und die Jungs hatten ihren Spaß. Herrchen hat mit Josh sogar ein Zerrspiel veranstaltet, ich glaube, Josh hat gewonnen.

 

Dann waren die Drei wieder weg und es kehrte Ruhe ein. Die hielt den Rest des Tages an. Der letzte Gang in den Garten gestaltete sich sehr kühl, war aber zum Glück relativ schnell erledigt.

 

Wir sind im Büro angelangt und ich freue mich aufs Bett.

 

4. Februar 2019

 

Am Morgen war es vor dem Haus ziemlich frisch, doch es hatte weder geschneit noch geregnet. Somit hätte ein Gassigang durchaus im Bereich der Möglichkeit gelegen. Aber leider hatten Benny und ich heute am Nachmittag einen Termin bei unserer Tierärztin. Begleitet haben uns Romeo und sein Frauchen. Während Benny und Romeo nur zum Krallenscheren dort hin mussten, bekam ich zusätzlich mein Hinterteil rundum erneuert. Benny und Romeo haben um die Wette gebellt und waren nicht still zu bekommen. Beim Bezahlen hatte Frauchen dann die Nase von dem Gekläff voll und brachte uns Hunde schon einmal vorab ins Auto. Unsere Frauchen folgten kurz danach.

 

Nachdem wir Romeo und sein Frauchen zu Hause abgesetzt hatten, fuhren wir ums Eck heim und verbrachten noch einen ruhigen Nachmittag und Abend.

 

 

Ich habe mich, während Frauchen Fernsehen guckte und Benny poofte, mit einem Schneemann der Marke "Spielzeug von Benny" beschäftigt. Hin und wieder überkommt mich die Lust mit etwas zu spielen, sieht mir allerdings jemand dabei zu, höre ich sofort auf. Irgendwie ist mir das immer ein bisschen peinlich, schließlich bin ich ein erwachsener Hund. Obwohl ... - Benny ist auch erwachsen und muss ständig mit etwas spielen. Genug Spielzeug hat er jedenfalls.

 

Beim letzten Gang in den Garten begann es zu schneien ... - bin gespannt, ob morgen wieder Schnee liegt.

 

In diesem Sinne sage ich schon mal gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

5. Februar 2019

 

Es schneite leicht, als Frauchen am Morgen mit Benny und mir den Garten aufsuchte. Der Schnee blieb jedoch nicht liegen.

 

Beim Frühstück erfuhr ich, dass Benny und Frauchen wieder einmal im Wald verabredet waren und ich zu Hause bleiben musste. Meine Tierärztin hat gestern festgestellt, dass ich unter der rechten Vorderpforte eine kleine Warze habe, dir mir kürzlich beim Laufen Probleme bereitet hat, so dass ich humpelte. Die Meinungen, mit welchem Bein ich humpelte gingen weit auseinander ... -1 x hinten links, 1 x hinten rechts oder links und 1 x rechts. Auf vorne ist keiner gekommen. Jetzt wird die Pfote von Frauchen mit "Propolis" behandelt, was mir wiederum so gar nicht schmeckt.

 

Mittags verließen uns Frauchen und Benny und kehrten etwa gute zwei Stunden später zurück. Frauchen hat natürlich ein paar Fotos geschossen; und im Wald soll noch sehr viel Schnee gelegen haben.

 

 

Bennys neuer Wurfball kam zum Einsatz, vor allem Luke und Joshi sollen damit Spaß gehabt haben.

 

Herrchen fuhr dann noch einkaufen und kam mit zahlreichen Tüten nach Hause, die ausgepackt werden mussten. Für Benny und mich war nix darin, trotzdem fiel ein Leckerchen für jeden von uns ab.

 

Am Abend gesellte sich Herrchen kurzweilig zu uns auf die Couch und ich machte es mir auf seinem Schoss gemütlich.

 

 

Mittlerweile haben Benny und ich zusammen mit Frauchen noch einmal zur Nacht hin den Garten aufgesucht und sind im Büro angekommen.  Der Tag ist gelaufen und das Bett ruft ....

 

6. Februar 2019

 

Auch heute durfte ich nicht mit spazieren gehen. Frauchen und Benny fuhren alleine und trafen im Wald wieder Luke, Josh und deren Frauchen. Später berichtete Frauchen, dass Benny und die Jungs eine junge Labrador-Hündin getroffen haben. Das Frauchen der Hündin will sich demnächst mit uns treffen.

 

 

Herrchen hat sich in der Zeit der Abwesenheit von Frauchen und Benny um mich gekümmert. Nachdem Frauchen und Benny nach Hause gekommen waren, fuhr Herrchen mit dem Rad mal wieder einkaufen. Ich glaube, das ist ein Hobby von Herrchen.

 

Den restlichen Tag bekamen wir wie im Flug um und schon standen Benny und ich mit Frauchen im kalten Garten zum letzten Gang. Jetzt haben wir das Büro erreicht und ich freue mich darauf, eine Runde mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen zu kuscheln.

 

7. Februar 2019

 

Als Frauchen nach dem Frühstück aufrüstete um Gassi zu gehen, war ich erstaunt, dass ich heute wieder mitkommen durfte. Wir fuhren los und Frauchen parkte gleich am Eingang des Waldes. Dort liefen wir einen kleinen Weg, der es aber so richtig in sich hatte, denn es lag teilweise Schnee, es war nass und zudem gefroren und es gab Matsch .... Frauchen hatte Mühe, sich auf den Beinen zu halten.

 

 

Mir fiel das Laufen nicht mehr schwer und ich habe nicht gehumpelt, worüber Frauchen sich gefreut hat. Wieder zu Hause zogen wir kurzweilig für eine Pause ins Büro und dann legte Frauchen mit seiner Bügelwäsche los.

 

Auch dieser Tag verging letztendlich wie im Fluge und nun haben wir den letzten Gang in den Garten hinter uns und sind im Büro angelangt ... -Endstation vor dem Zubettgehen.

 

8. Februar 2019

 

Herrchen hatte einen Arzttermin und stand in aller Herrgottsfrühe auf, Frauchen nicht. Nun sind Benny und ich sehr wachsame Hunde, und wenn sich im Haus etwas bewegt oder ein Geräusch macht, sind wir zu Stelle und geben lauthals unseren Senf dazu ab. Unser Verhalten deckte sich allerdings nicht mit den Vorstellungen von Frauchen, die voll und ganz auf weiterschlafen programmiert waren. Benny und ich hielten Frauchen wach, nur leider nicht seine Laune. Als Herrchen dann das Haus verließ, tobten wir, Benny der Controller und ich, der Unterstützungskläffer. Frauchen war sauer, versuchte aber weiterhin wieder Schlaf zu finden. Es fand ihn, wenige Sekunden bevor Herrchen vom Doc zurückkam und wir Hunde das Freudengebrüll anstimmten.

 

Etwas muffig und total unausgeschlafen kroch Frauchen aus dem Bett und machte das Frühstück für uns Hunde, während Herrchen bereits den Frühstückstisch gedeckt hatte und mit Benny und mir die erste Runde im Garten drehte. Beim Frühstück kehrte dann Frauchens Laune aus der Versenkung zurück.

 

Mittags fuhr Frauchen mit Benny und mir in den Wald, wo wir mit unseren Freunden und deren Frauchen verabredet waren. Wir liefen eine Runde, wobei unsere Frauchen darauf achteten, den Weg zu gehen, auf dem wir nicht im Matsch versanken. Frauchen holte überhaupt gar nicht die Kamera hervor, denn das Wetter und das Umfeld, sagte Frauchen, luden nicht zum Knipsen ein.

 

Wieder daheim begrüßten wir Herrchen, das im Büro vor seinem PC saß. Endlich konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen. Als wir später noch einmal den Garten zur Nacht hin aufsuchten, war es richtig warm. Die Temperaturen sind enorm gestiegen und weit entfernt von einem Winterwetter.

 

Nun sind wir alle im Büro und somit ist der Tag praktisch beendet. Ein, zwei Stündchen noch und es geht ins Bett.

 

9. Februar 2019

 

Da für heute Sturm vorausgesagt worden war und am Morgen auch ziemliche Böen ums Haus wehten, verzichtete Frauchen darauf, mit Benny und mir in den Wald zu fahren. Dort vermutete Frauchen zudem jede Menge Matsch, worüber auch nicht schön zu laufen ist. Benny und ich verbrachten also einen entspannten Tag. Herrchen fuhr einkaufen und Frauchen besuchte die befreundete Nachbarin.

 

Nachmittags waren wir alle wieder zu Haus vereint. Nach einem Fernsehabend zusammen mit Frauchen ging es noch einmal in den Garten und von dort aus ins Büro, wo wir jetzt sind.

 

Viel gibt es für heute nicht zu berichten und ich bin zudem bettreif. Das viele Ausruhen und relaxen macht eben müde.

 

10. Februar 2019

 

Zu diesem Tag fällt mir nur Regen und Wind ein ... - Regen von morgens bis abends und auch noch in der Nacht. Benny und ich sind so gut wie nicht vor die Haustüre gekommen, denn entweder hätte es uns weggeweht oder wir wären ersoffen.

 

Frauchen hat sich mit Näharbeiten beschäftigt und ich mich mit Schlafen. So ist der Tag dann auch umgegangen.

 

Jetzt sitzen wir trocken im Büro und Frauchen und ich freuen uns aufs Bett.

 

11. Februar 2019

 

Der heutige Tag unterscheidet sich kaum vom gestrigen. O.k., es hat ein wenig weniger geregnet. Aus dem Haus sind wir trotzdem nicht gekommen.

 

Ich wünsche mir einen sonnigen Tag mit wenig Matsch im Wald, denn es wird langsam langweilig.

 

Wir haben den letzten Gang in den Garten hinter uns, sind im Büro angelangt und verbringen noch ein wenig Zeit zusammen mit unseren Leuten und Sissy, bevor es ins Bett geht.

 

12. Februar 2019

 

Nach dem Frühstück hatte Frauchen einen Massage-Termin. Von dem kam es gut eine Stunde später zurück, um kurz danach wieder das Haus zu verlassen, um mit den befreundeten Nachbarinnen eine Salzgrotte in Waldbröl aufzusuchen. Da die Damen anschließend noch essen gegangen sind, kam Frauchen mit einer nach Knoblauch stinkenden (Frauchen würde es "duftenden" nennen) Pizza erst gegen Abend heim. Benny und ich haben uns ein Loch in den Bauch gefreut.

 

Für morgen plant Frauchen endlich mal wieder einen Spaziergang mit uns Hunden im Wald. Bis dahin gehe ich erst einmal schlafen und sage: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

13. Februar 2019

 

Frauchen hat sein Versprechen, nach dem Frühstück mit Benny und mir in den Wald zu fahren, gehalten. Wir haben einen neuen Weg erkundet, der aber nicht dahin führte, wie Frauchen dachte. Stattdessen kamen wir dort aus, wo wir im Sommer meistens geparkt haben, wenn wir unseren Teich besuchten. Da Frauchen aber nicht am Teich entlang laufen wollte, um wieder zum Auto zu gelangen, denn der Weg zieht sich wie Kaugummi hin und führt steil nach oben, kehrten wir um und liefen den gleich Weg zurück.

 

 

Eine kleine Änderung gab es, kurz vor dem Ziel konnten wir ein Stück des Weges quer durch den Wald abkürzen. Benny kam auch auf seine Kosten, denn er durfte auf der Zielgraden mit seinem Bällchen spielen.

 

 

Etwas eingenässt und dreckig suchten wir daheim Herrchen auf, das gerade dabei war seinen Drahtesel zu satteln.

 

Den restlichen Tag haben wir noch gut umbekommen und nun haben wir den letzten Gang in den Garten hinter uns gebracht und das Büro aufgesucht. Soll heißen, für heute ist Schluss!

 

14. Februar 2019

 

Nach dem Frühstück brach Frauchen sofort mit Benny und mir auf, um im Wald eine Runde zu drehen. Leider waren die Wege ziemlich matschig, so dass wir an den Beinen und am Bauch richtig einsauten. Dennoch war es sehr schön. Auf dem letzten Stück Weg durfte Benny mit seinem Ball spielen.

 

 

Kurz bevor wir das Auto wieder erreichten, war Benny groggy vom vielen Ball jagen.

 

Zu Hause steckte Frauchen uns Hunde hintereinander sofort in die Dusche und säuberte unseren Unterboden.

 

Frauchen hat Hundekuchen gebacken und der ist echt lecker!!! Extra für Benny und mich zum Valentinstag.

 

Herrchen hat nachmittags noch einmal kurz das Haus verlassen und hat eine kurze Runde mit dem Rad gedreht.

 

Ansonsten gibt es für heute nichts mehr zu berichten. Frauchen war mit Benny und mir im Garten und nun sind wir im Büro, wo Herrchen über Tag eine Maus vermutet hat. Frauchen meinte zwar "Papperlapapp", trotzdem liegt ein Gummistiefel im Büro, denn dorthin sollen sich Mäuse flüchten um sich zu verstecken.

 

15. Februar 2019

 

Und schon wieder erwartete Frauchen und uns Hunde am Morgen im Garten frühlingshaftes, sonniges Wetter. Klar, dass Frauchen sofort nach dem Frühstück mit uns in den Wald fuhr, wo wir eine Runde liefen.

 

 

Weil wir so früh losgegangen waren, kamen wir ziemlich früh nach Hause zurück. Frauchen hatte einiges vor zu tun, scheiterte dann aber daran, dass es zuerst lange telefonierte und dann umfassende Emails verfasste und verschickte. Derweil verließ uns Herrchen mit dem Fahrrad.

 

Am Nachmittag waren wir alle wieder vereint und kurz bevor Frauchen mit uns den Garten zur Nacht hin noch einmal aufsuchte, kamen Herrchen und Sissy zu uns ins Wohnzimmer.

 

 

Das war schön gemütlich, doch irgendwann mussten wir dann doch noch einmal raus.

 

So, in der Zwischenzeit haben wir den Garten gegen das Büro eingetauscht und ich freue mich auf mein Bett.

 

16. Februar 2019

 

Auch heute fuhr Frauchen mit Benny und mir mittags in den Wald. Da Frauchen nach dem Spazierengehen noch etwas im Haus tun möchte, haben wir die Spaziergänge mit unseren Freunden Luke und Joshi etwas eingeschränkt. Wir werden zukünftig nicht mehr die ganz großen Runden mitlaufen, denn das ist für mich einfach zu viel. Frauchen klagt ebenfalls darüber, dass es etwas "schwach auf der Brust" ist und seine Beine aus Blei. Sieht wohl so aus, als ob wir Beide in die Jahre gekommen sind ....

 

Das Wetter war supi, doch Frauchen nicht zufrieden mit dem Gassigang, weil zu viele Leute (Fußgänger mit und ohne Hund, Läufer, Radfahrer) unterwegs waren. O.k., ich gebe zu, es lag auch an Benny und mir, denn den ersten Fußgänger haben wir gestellt. Das war Frauchen peinlich und es entschuldigte sich für unser ungebührendes Verhalten. Damit fand dann aber auch die Planänderung der Wegführung statt, denn Frauchen hatte keine Lust darauf hinter jemanden herzulaufen.

 

 

Und weil es Frauchen auch noch viel zu warm war, durchquerte es mit uns ein Stück Wald, um auf einen Weg zu gelangen, der uns relativ schnell zum Auto zurückführte.

 

Wieder zu Hause fehlte Herrchen. Das war mit dem Rad unterwegs. Frauchen setzte sich an die Nähmaschine und schon klingelte es an der Haustüre. Unsere befreundete Nachbarin, Freundin von Frauchen, besuchte uns und brachte für unsere Leute Kuchen mit. Gerade als die Freundin ging, kehrte Herrchen von seiner Radtour zurück.

 

 

Wenig später kündigten sich Luke, Joshi und ihr Frauchen bei uns an und standen wenige Minuten später vor der Haustüre. Wir verbrachten ein paar laute Momente zusammen, denn wir Jungs sind uns völlig einig darin, dass unser Haus und Garten vor jedem, der davor hermarschiert, böse beschimpft werden muss. Leider haben Benny und ich nicht so dunkle Grölbeller wie Luke und Josh, aber mit ihnen zusammen stellen wir schon was auf die Beine.

 

 

Und dann kamen, als sich Luke, Joshi und ihr Frauchen verabschiedeten, auch noch die Kraniche vorbeigeflogen ... - ein Highlight für Frauchen.

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Abend auf der Couch. Herrchen gesellte sich kurz zu uns, wurde dann aber von Frauchen des Platzes verwiesen, weil es immer in den Film hineinplapperte und Frauchen störte. Etwas später, das Programm hatte sich geändert, durfte Herrchen zurückkommen und weiter Fernsehen gucken.

 

Beim letzten Gang in den Garten war es ziemlich kalt. Um so schöner war es ins Büro zu kommen, wo es kuschelig warm ist. Nun bin ich aber richtig müde und hoffe auf eine baldige Ankunft im Bett.

 

17. Februar 2019

 

Für heute hatte Frauchen geplant, mir nach dem Frühstück die Haare zu schneiden. Vorher wurde ich allerdings auch noch gewaschen, wobei, nach Aussage von Frauchen, eine schwarze Brühe herunter gekommen sein soll.

 

 

Das Geschnippsel war anstrengend, denn ich sollte die ganze Zeit, gut zwei Stunden, stehen. Frauchen ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden, obwohl es eigentlich der Meinung ist, dass man einem Hund im Winter nicht die Haare abschneiden soll. Bei mir war es so, dass ich immer mehr zugewachsen bin und Frauchen mit dem Bürsten und Kämmen gar nicht mehr nachkam und ich in Nu verfilzte.

 

Wir brachten den Tag gut herum, wenngleich er etwas langweilig war, da wir bei dem tollen Wetter nicht spazieren gegangen sind. Das wird morgen nachgeholt ... - hat uns Frauchen versprochen. Aber wir haben Romeo im Garten begrüßen dürfen, sein Frauchen hatte ihn nachmittags über den Zaun gesetzt, während unsere Frauchen miteinander sprachen. Romeo kommt und ist sofort zu Hause. Im März gastiert er wieder ein paar Tage zu uns.

 

Beim letzten Besuch des Gartens hörte ich Frauchen plötzlich leise vor sich hin jubeln .... Es hatte mal wieder in das vor einigen Jahren aufgehangene Fledermaushaus geguckt, wobei es den Kopf und die Augen stark verdrehen muss. Es sitzt zwar keine Fledermaus darin, dafür aber eine Meise, die sich dort einen Schlafplatz gesichert hat. Grund für Frauchen ein Fass aufzumachen!

 

Nun ist wieder Feierabendzeit, was bedeutet, dass wir das Büro aufgesucht haben und das Bett bereits leise ruft.

 

18. Februar 2019

 

Ein wunderschöner Vorfrühlingstag erwartete uns auch heute Morgen im Garten. Am frühen Nachmittag waren wir im Wald verabredet, vorher holte Frauchen aber noch unseren Nachbars- und  Hinundwiederpflegehund Romeo ab, damit er uns begleiten konnte.

 

Im Wald trafen wir Joshi, Luke und deren Frauchen zu einer Runde. Auf einer Wiese spielten Luke, Benny und Josh mit dem Ball. Benny soll nun lernen, sitzen zu bleiben, wenn der Ball geworfen wird und den Ball zu jagen und zu bringen. Bei der einen Übung brauchte Frauchen unsere Leine, doch für die andere die Schleppleine von Josh.  Das Frauchen von unseren Freunden schmiss den Ball und Benny raste mit Schleppleine los. Doch die Leine war zu kurz und Benny zog heftig an selbiger. Da Frauchen eine Schlinge der Leine um die Hand geschwungen hatte, gab es einen heftigen Ruck und Frauchen hatte Aua. Im Laufe des Tages färbte sich die Stelle, an der die Leine um die Hand gebunden war, bunt ein.

 

Und dann war einer unserer Leinen weg, denn die hatte Frauchen auf die Wiese gelegt. Luke hat sie letztendlich gefunden. Er ist ein ganz toller Suchhund, der schon viele Trainingsstunden hinter sich hat.

 

 

Natürlich mussten wir mal wieder auf einem erhöhten, umgefallenen Baum Platz nehmen, damit Frauchen ein Foto schießen konnte. Am Ende des Weges verabschiedeten wir uns voneinander und fuhren nach Hause. Romeo wurde wieder bei seinem Frauchen abgeliefert und versprochen, ihn bei schönem Wetter erneut mitzunehmen.

 

Zu Hause stand Herrchen in den Startlöchern, denn es wollte mit dem Fahrrad zum Arzt fahren, bei dem es einen Termin hatte.  Nach einer Weile kam es zurück und nun konnte endlich der gemütliche Teil des Tages beginnen.

 

Mittlerweile haben wir einen Abend am Fernseher hinter uns, den letzten Besuch des Gartens ebenfalls und sind im Büro angekommen, wo es heißt: "Feierabend!".

 

19. Februar 2019

 

Am Morgen hatte es heftig geregnet, doch mittags schien die Sonne wieder. Frauchen und wir Hunde waren im Wald verabredet und kamen pünktlich am Treffpunkt an. Romeo war leider verhindert, will dafür aber morgen mitkommen.

 

 

Bei dem schönen Wetter kann uns Hunde nichts davon abhalten, unsere Pfoten ins Wasser zu tauchen. Ich bin sowieso mehr fürs Wasserwaten statt schwimmen.

 

Herrchen kam uns zu Hause vor der Haustüre mal wieder mit dem Rad entgegen ... - es ging/fuhr, wir kamen.

 

Bis zum Abend vertrieben Benny und ich uns die Zeit, so konnten wir endlich für ein paar Stunden auf die Terrasse, weil bei der frühlingshaften Wärme die Türe offen stand. Gut, Sissy und ich können die Katzenklappe benutzen, doch was soll ich alleine auf der Terrasse?

 

Herrchen leistete uns beim Fernsehen Gesellschaft und ich machte es mir bei Frauchen auf dem Schoss bequem ....

 

 

Dann mussten wir noch einmal in den Garten, wo es sehr frisch war. Frauchen schaute kurz in den Fledermauskasten, der bei uns am Haus hängt, denn dort haben sich in den letzten Jahren keine Fledermäuse eingenistet, dafür aber eine Meise. Von der sieht Frauchen entweder den dicken Bauch oder den Schwanz. Es ist immer wieder faszinierend mit was für Kleinlichkeiten Frauchen zu begeistern ist ... - hier eine Schnecke, dort ein Wurm, ein Käfer, eine Fliege, ein Vogel, eine Maus, eine Kröte, ein Molch etc.

 

Jetzt sind wir im Büro angelangt und lassen es uns gut gehen.

 

20. Februar 2019

 

Und schon wieder erwartete Frauchen, Benny und mich ein superschöner Vorfrühlingstag. Direkt nach dem Frühstück fuhren wir von zu Hause weg,  bogen um die Ecke und holten Romeo zu Hause ab.

 

 

Benny und Romeo waren immer vorneweg, während ich mich lieber hinter Frauchen aufhielt. Ich gebe es zu, spazieren gehen ist nicht wirklich meine Leidenschaft. Als wir endlich die Runde beendeten, pappte Frauchen Benny und mich mit den Leinen an einen Müllkorb an und startete das Auto. Wir waren ganz schön verwirrt, hatte Frauchen einen Knall???? Es fuhr zwei Meter weiter und parkte das Auto, auf dem es die Kamera aufstellte, um uns Hunde auf einem Stein zu fotografieren.

 

Frauchen setzte uns zu Hause ab, um dann einkaufen zu fahren. Als es zurückkam, traf es vor dem Haus den weißen Pudel, der uns kürzlich besucht hat, weil sein Frauchen ihn gerne mal bei uns in Pflege geben würde. Daraus wird jetzt nichts mehr, denn der Pudel hat Frauchen zweimal in die Hand gebissen .... Zudem soll er Frauchen auch noch sehr böse und aufgebracht beschimpft haben. Frauchen vermutet, er hat es in schlechter Erinnerung, da er bei seinem Besuch bei uns von Benny gezwackt wurde. Die Hand ist noch dran und hat auch nicht geblutet.

 

Frauchen brachte dann gegen Abend Romeo nach Hause, brauchte aber für die Rückkehr jede Menge Zeit. Romeo will uns morgen erneut begleiten.

 

Nach einem gemütlichen Abend vor dem Fernseher mussten Benny und ich noch einmal zusammen mit Frauchen den Garten aufsuchen. Dort war es sehr kühl und ich froh, ins Haus zurückzukommen.

 

Wir sind nun alle im Büro, wo es schön kuschelig warm ist und die Bettmüdigkeit über mich kommt."!

 

21. Februar 2019

 

Frauchen fuhr nach dem Frühstück mit Benny und mir in den Wald, vorher holten wir aber noch Romeo zu Hause ab. In Wald trafen wir unsere Freunde, mit denen wir eine große Runde drehten.

 

 

Benny, Luke und Joshi waren wieder ganz jeck auf Wasser und prompt fiel Benny in den Teich. Etwas später sprang auch noch Josh hinein. Romeo und ich hielten uns da zurück. Wieder am Auto verabschiedeten wir unsere Freunde und deren Frauchen. Romeo kam noch mit zu uns nach Hause und blieb bis zum späten Nachmittag, dann brachte Frauchen ihn nach Hause.

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Abend mit Frauchen auf der Couch. Zur vorgerückten Stunde gesellte sich Herrchen zu uns. Doch dann hieß es für uns Hunde noch einmal den Garten aufzusuchen.

 

 

Frauchen nahm die Kamera mit, um unseren kleinen Fledermauskastenuntermieter zu fotografieren.

 

 

Und auf dem Rückweg ins Haus fand Frauchen den ersten Schnegel in diesem Jahr.

 

So, das war es für heute, ich bin müde und möchte ins Bett.

 

22. Februar 2019

 

Das Spiel wiederholte sich: Nach dem Frühstück düste Frauchen mit Benny und mir los, um im Wald eine Runde zu drehen, vorher holten wir Romeo zu Hause ab.

 

 

Diesmal sind wir sehr früh losgefahren und waren nicht im Wald verabredet. Die Runde, die wir liefen, war nicht besonders groß, denn Frauchen hatte am Nachmittag noch etwas vor. Auch heute kam Romeo noch mit zu uns.

 

Frauchen war erneut mit den befreundeten Nachbarinnen zum Besuch der Salzgrotte verabredet. Vorher fand noch ein gemeinsames Shopping im "Kaufhaus für alle" statt. Frauchen kehrte irgendwann zurück, begrüßte uns alle und dann brachte es Romeo ums Eck nach Hause.

 

Den restlichen Tag gestalteten wir uns urgemütlich. Später ging es noch einmal in den Garten, wo Frauchen nach unserem Untermieter im Fledermauskasten guckte. Der war noch wach und steckte den Kopf hervor. Frauchen hat sich schnell verdrückt, damit er keine Angst bekam.

 

Nun sind wir im Büro und lassen einmal mehr den Tag ausklingen. Das Bett ruft ....

 

 

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