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Der kleine Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

38. Teil - März 2019

 

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1. März 2019

 

Es regnete die ganze Nacht und auch am Morgen, als uns Frauchen in den Garten schickte. Kein schöner Start in den März, doch immer noch besser als Schnee. Der wird uns immerhin für die nächsten Tage in Aussicht gestellt ....

 

 

Frauchen hatte mal wieder eine doofe Idee, nämlich uns Ohrenwärmer anzuziehen, die uns vor dem Schnee schützen sollen .... So ein Quatsch!

 

Frauchen hat den Tag über genug zu tun, so kam es nicht mehr auf dumme Gedanken.  Leider hörte es nicht auf zu regnen und so mussten wir nach dem Fernsehabend zusammen mit Frauchen in den verregneten Garten.

 

Endstation: Büro, kurz vor Bett!

 

2. März 2019

 

Nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit Benny und mir zur Wiese, über die wir eine Runde drehten. Benny düste die ganze Zeit hinter seinem Bällchen her. Frauchen übte mit ihm liegen zu bleiben, wenn es den Ball schmiss, was Benny sehr schwer fiel. Aber dann hat es doch ganz gut geklappt und Benny wartete ab, bis er Frauchens o.k. zum Holen des Balles bekam.

 

 

Kurz nachdem wir nach Hause gekommen waren, räumte Frauchen im Gartenaußenbereich altes Baummaterial weg, was sehr anstrengend gewesen sein soll, da Frauchen am Berg arbeiten musste und unter den Sträuchern kaum Platz zum Stehen fand. Auch Herrchen wuselte durch den Garten und zeigte sich arbeitsam.

 

Gerade als Frauchen seine Arbeit fürs Erste aufgab, brachte seine Freundin Kuchen. Selbstverständlich durften wir die Freundin begrüßen. Für unsere Leute war somit der Nachmittag gerettet, denn sie stopften sich sofort die Leckereien rein.

 

Benny war davon, dass er während unseres Spaziergangs den Ball ständig verfolgte und einfing, völlig erschöpft. Ich brauche für Schlafattacken keine Ballspiele, mache ich ganz ohne Anstrengung.

 

Am Abend gesellte sich Herrchen wieder zu uns auf die Couch. Es wurde seitens unserer Leute Fernsehen geguckt. Als es spät genug war, ging Frauchen mit Benny und mir noch einmal in den Garten, wo es leise nieselte.

 

Wir sind im Büro angekommen, wo Frauchen und Herrchen gleich noch auf Karneval anstoßen wollen ... - dabei haben die Beiden bisher nichts vom "wilden Treiben" mitbekommen, nicht mal die schreckliche Musik, die immer während der tollen Tage im Radio gespielt werden. Zum Glück haben wir seit geraumer Zeit ein Internetradio, auf dem es Programme ohne Reklame und anderen Pipapo gibt.

 

Das war's für heute, morgen ist auch noch ein Tag .....

 

3. März 2019

 

Der heutige Sonntag wurde zum Ruhetag für uns Hunde erklärt, denn es regnete ohne Ende. Benny und ich machten es uns gemütlich und Frauchen hatte jede Menge am PC zu tun. Herrchen rannte den ganzen Tag herum und meinte, es sei soooo müde.

 

Der Tag ging dennoch wie im Fluge um und schon mussten Benny und ich noch einmal zusammen mit Frauchen den Garten aufsuchen. Zum Glück hatte es zu regnen aufgehört und wir wurden nicht nass.

 

Jetzt noch ein bisschen Bürozeit, bevor es ab in die Federn geht.

 

4. März 2019 - Rosenmontag

 

 

Obwohl der heutige Tag der Höhepunkt vom Karneval war, gab es bei uns weder rote Nasen noch karnevalistischen Gesang. Dank unserer Internetradios haben wir Karneval auch akustisch gut überstanden, denn wir mussten uns keine diesbzgl. Songs anhören.

 

Leider war aber das Wetter so unter aller (Kamellen-)Kanone, denn es gab heftige Böen, Hagel, Gewitter und Regen. Also wurde erneut ein Ruhetag für uns Hunden eingelegt.

 

Frauchen konnte sich nicht wirklich zwischen PC und Nähmaschine entscheiden, gab schließlich auf und besuchte seine Freundin, die auf einen Kaffee eingeladen hatte. Dort aß es Muzemandeln, die sehr lecker gewesen sein sollen. doch seine Galle teilte die Beigeisterung nicht und beschwerte sich über die fettige Leckerei. Ende vom Lied, es lag später mit einer kleinen Gallenkolik danieder, erholte sich jedoch nach der Medikamentenvergabe relativ rasch.

 

So kämpften wir uns durch den Tag und haben mittlerweile den letzten Gang in den Garten hinter uns und sind im Büro angekommen. Für heute und dieses Jahr sage ich mal: "Helau" und "Alaaf"!!!

 

5. März 2019

 

Es regnete nicht, als Frauchen Benny und mich am Morgen in den Garten entließ. Aus diesem Grund trafen wir uns später mit unseren Freunden und deren Frauchen im Wald und drehten eine Runde.

 

 

Ein bisschen Regen fiel auf unserem Spaziergang, doch nur kurz. Anders muss es zu Hause gewesen sein ... - Herrchen berichtete, dass es sehr heftig geschüttet habe. Es war schön, endlich mal wieder rausgekommen zu sein.

 

Den restlichen Tag über passierte nichts Erwähnenswertes mehr. Zur Nacht hin führte Frauchen uns noch einmal kurz durch den Garten, wo es recht kalt war. Jetzt sind wir im Büro angekommen und lassen es uns noch ein bisschen gut gehen, bevor es ins Bett geht.

 

6. März 2019

 

Das Wetter war nicht schlecht und deshalb trafen wir uns am frühen Nachmittag wieder mit Luke, Joshi und deren Frauchen im Wald zu einer Gassirunde.

 

 

Luke und Josh zeigten wie gut sie hochspringen können.

 

Nachdem wir wieder zu Hause waren, ging es Frauchen gar nicht gut. Sein Kopf begann zu schmerzen und am Abend dröhnte sein Schädel. Also ging es früh schlafen und Benny und ich mit ihm.

 

Ich sag' dann mal gute Nacht, denn ich muss zu Frauchen.

 

7. März 2019

 

Wir durchlebten eine unruhige Nacht, denn Frauchen erwachte mehrmals mit mehr oder weniger Kopfweh und Herrchen fand ebenfalls keinen guten Schlaf.

 

Am Morgen stand Herrchen früh auf, denn es hatte einen Arzttermin. Frauchen blieb noch ein wenig liegen, stand aber auf, nachdem Herrchen das Haus verlassen hatte. Doch Frauchen kam nicht recht auf die Beine und verdrückte sich, nachdem es uns Futter gegeben hatte, auf die Couch.

 

Herrchen kam vom Arzttermin zurück und unsere Leute Frühstückten etwas verspätet.

 

Mittlerweile ist Frauchen zwar wieder auf den Beinen, doch noch nicht ganz hergestellt.

 

Wir verbrachten einen ruhigen Tag, der nur kurzweilig dadurch unterbrochen wurde, weil Frauchen Benny an die lange Leine nahm und ihm im Wohnzimmer seinen Ball warf. Die Leine nutzte es, um Benny immer wieder zurückzuholen, denn Benny bringt den Ball grundsätzlich nie zu Frauchen.

 

Am Abend guckten wir Hunde zusammen mit Frauchen Fernsehen, sogar Herrchen kam noch vorbei und schaute mit.

 

Beim letzten Gang in den Garten stellte ich fest, dass es verdammt kalt und windig war. Bin sehr froh, nun im Büro angekommen zu sein, wo ich mich jetzt noch ein bisschen zu Benny auf das Büroschreibtischkissen kuscheln werde.

 

8. März 2019

 

Frauchen zog es vor, statt mit Benny und mir spazieren zu gehen, im Garten das Geäst aufzuheben und an die dafür vorgesehene Stelle zu bringen. Allerdings klappte das nur bis genau 14.00 Uhr, da begann es nämlich, wie vom Wetterfrosch prophezeit, zu regnen. Also brach Frauchen ab und wir gingen ins Haus zurück.

 

Der Tag war etwas langweilig, für mich weniger als für Benny. Doch wir bekamen ihn ganz gut um. Nun haben wir den letzten Gang in den Garten hinter uns und sind im Büro angekommen. Nicht mehr lange und es geht ab ins Bett.

 

9. März 2019

 

Frauchen hatte nach dem Frühstück etwas in der Stadt zu erledigen. Als es endlich nach Hause kam, machte es uns Hunde startklar für einen Gassigang mit Luke, Joshi und deren Frauchen.

 

 

Während Benny mit seinen Freunden Ball spielte, guckte ich lieber zu. Es war so windig, dass ich bald weggeflogen wäre. Und dann gab es auch noch einen Graupelschauer. Zum Glück erreichten wir gerade wieder das Auto, als es heftig zu regnen begann.

Schnell waren wir zu Hause und spurteten vom Wagen aus direkt ins Haus, denn nass werden wollte von uns keiner.

 

Am Abend setzte Herrchen sich zu uns auf die Couch und guckte  mit uns Fernsehen. Auch Sissy kam vorbei und ließ sich mal sehen. Dann war es wieder so weit, Benny und ich mussten noch einmal den Garten aufsuchen. Das wurde umgehend erledigt und ins Haus zurückgekehrt.

 

Nun sitzen wir alle, wie jede Nacht, im Büro und sind müde.

 

10. März 2019

 

Nach dem Aufstehen konnte ich es sehen ... - das schreckliche Wetter, das sich über den ganzen Tag hinweg halten sollte. Es regnete, es stürmte und am Schluss gab es auch noch etwas Schnee. Verständlich, dass Frauchen sich weigerte mit uns Hunden das Haus zu verlassen um Gassi zu gehen.

 

Zur Entschädigung erhielten wir jeweils ein Leckerli um die Langeweile zu über-brücken. Ich weiß aber genau, dass Benny lieber eine Runde im nassen und stürmischen Wald gedreht hätte, da ist er unverwüstlich.

 

Frauchen nahm sich seiner Näharbeit und dem PC an. Es hatte genug zu tun, auch im Haus fiel das Ein oder Andere an.

 

Herrchen war weiterhin mit seinem neuen Handy beschäftigt ... - seit gefühlten drei Monaten, obwohl Herrchen es noch keine Woche hat.

 

Zu dem Regen, dem Sturm und dem Schnee gab es heute auch noch Gewitter, das Sissy auf den Plan brachte ... - die sauste nämlich von der Terrasse kommend durch die Katzenklappe ins Wohnzimmer, dass es nur so schepperte.

 

Am Abend machten Benny und ich es uns bei Frauchen auf der Couch gemütlich. Herrchen kam später zu uns und brachte für sich und Frauchen Erdnüsse mit, von denen wir aber nichts abbekamen.

 

Zur Nacht hin ging es noch einmal in den Garten. Wir hatten Glück, denn es regnete nicht und wir flogen auch nicht weg. Stattdessen lag überall ein bisschen Schnee herum.

 

Wir haben das kuschelige Büro erreicht und lassen es uns noch eine Weile gut gehen, bis es ab ins Bett geht, wo wir es uns noch besser gehen lassen.

 

11. März 2019

 

Leider hatte Frauchen heute nicht viel Zeit für uns Hunde, denn es war nachmittags auf einen Geburtstagskaffee eingeladen. Wir amüsierten uns demnach mit Herrchen, das uns mit Leckerlis verwöhnte.

 

Das Wetter war auch nicht besonders gut, deshalb war ich ganz froh, das Haus nicht verlassen zu müssen ... - mal abgesehen von den kurzen Gartenbesuchen.

 

Beim letzten Gang in den Garten war es ziemlich kalt und Frauchen sowie wir Hunde froh, zurück ins Haus und gleich durch ins Büro zu kommen.

 

Nichtstun macht müde, und ich bin sehr müde!

 

12. März 2019

 

Nach dem Frühstück verließ Frauchen das Haus, um seinen Massage-Termin wahrzunehmen. Nachdem es wieder zurück war, bereitete es sich und uns Hunde für unser Treffen im Wald mit Luke und Joshi vor. Bevor wir am Treffpunkt ankamen, fuhr Frauchen erst einmal woanders hin und wunderte sich, warum die anderen noch nicht da waren ..... Dann bemerkte es seinen Irrtum und raste mit uns von der einen Ecke zur anderen im Tiefflug.

 

Auf dem Weg, den wir gingen, mussten Josh und Luke ihre Sprungkraft unter Beweis stellen, denn Frauchen testete seine neue Kamera mit Einstellung "Sport". Die Jungs, so sagte Frauchen, machten das richtig gut und es sollen sehr gute Fotos (stehen auf Facebook) entstanden sein. Benny und ich wurden fototechnisch heute weniger beachtet.

 

 

Der Gassigang fiel sehr ausgedehnt aus und ich war froh, als wir endlich das Auto erreichten und nach Hause fuhren. Dort machte ich es mir sofort für den Rest des Tages bequem.

 

Nach einem langen Fernsehabend ging Frauchen noch einmal mit Benny und mir in den Garten, wo erneut ein Sturm wütete und es regnete. Es ging im Hauruckverfahren ins Haus zurück und ohne Umwege ins Büro.

 

13. März 2019

 

Wieder einmal erwartete uns so richtig mieses Wetter am Morgen im Garten. Frauchen schickte uns schon einmal vor und lief zurück ins Haus seinen Regenhut holen.

 

Kurz nach dem Frühstück fuhr es wegen starkem Regenfall mit dem Auto um die Ecke (ca. 50 Meter) Romeo abholen. Der bleibt die nächsten paar Tage bei uns als Gasthund.

 

 

Kaum war Romeo da, ging bei uns die Post ab.

 

An einen Spaziergang war nicht zu denken, denn der Regen wollte einfach nicht aufhören. Also blieben wir im Trockenen und machten es uns zu Hause gemütlich.

 

Am Abend wurde auf der Couch zusammen mit Frauchen gekuschelt. Herrchen kam auch noch für eine kurze Zeit zu uns, die Couch war also echt besetzt.

 

Nach dem letzten nassen und kalten Gang in den Garten ging es umgehend ins Büro.

 

14. März 2019

 

Herrchen sang "Es lebe hoch, es lebe hoch, ja dreimal hoch ....!" Zum Glück sang Frauchen nicht mit, denn das erinnert immer stark an jaulen .... Frauchen hat Geburtstag!!!

 

 

Unsere Leute trinken jetzt noch ein Sektchen auf Frauchens Ehrentag und ich schlaf schon mal eine Runde.

 

Diese Nacht war unser Bett gut befüllt, lagen wir doch alle (Herrchen, Frauchen, Sissy, Romeo, Benny und ich) darin. Frauchen wurde am Morgen etwas früher wach und verließ das Bett. Etwas später holte es uns Hunde ebenfalls und brachte uns in einen völlig verregneten Garten.

 

Beim Frühstück trocknete unser Fell. Frauchen war ein bisschen nervös, da es heute Herrchens Geburtstagsgeschenk, nämlich seine Hüft-OP, ins Rollen bringen musste. Praktisch löste Frauchen im Krankenhaus einen Gutschein in Form von Herrchen ein. Endlich soll Herrchen wieder mit uns gassigehen können.

 

Zur Mittagszeit verließen unsere Leute das Haus und Benny, Romeo und ich hatte die Aufgabe das Haus und Sissy zu hüten. Es dauerte wirklich lange, bis Herrchen und Frauchen zurückkehrten. Herrchen wird bereits in der kommenden Woche von Frauchen eingeliefert und erhält dann seine "Geburtstagsgeschenkfürfrauchen-OP". Das bedeutet für uns, die wir zurück bleiben, "sturmfreie Bude!".

 

Das Frauchen von Romeo, das ebenfalls heute das Krankenhaus aufsuchen musste und evtl. morgen wieder entlassen werden sollte, kam heute bereits ganz glücklich Romeo abholen. Sein Herz funktioniert wieder prima und somit war kein Eingriff nötig.

 

Romeo hat sich mit "Ratatouille" versöhnt. Frauchen war ganz angetan davon, dass Romeo auf Ansage "wo ist das Ratatouille?" los läuft und es holt.

 

Nach einem müden Abend auf der Couch haben wir mittlerweile unseren letzten Gang in den Garten hinter uns und sind im Büro angekommen. Obwohl ich heute nicht gerade viel getan habe, bin ich erschöpft und müde, Benny geht es genau so. Warten und auf das Haus und die Katze aufpassen ist ganz schön anstrengend.

 

Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

15. März 2019

 

Dieser Tag ist an schlechtem Wetter nicht mehr zu überbieten, es hat ohne Ende vom Morgen bis zum Abend geregnet. Ich habe das Beste daraus gemacht und den Tag verschlafen ..... Frauchen ist kurzweilig einkaufen gefahren und kam bepackt mit Socken zurück. Irgendwie müssen in diesem Haus die Socken ausgegangen sein oder in der Waschmaschine verschwunden ....

 

Herrchen hingegen arbeitete Frauchen in die alltäglichen, digitalen und technischen Gepflogenheiten ein, damit Frauchen während seiner Abwesenheit nicht mit Haus und Hof untergeht.

 

Damit war der Tag dann auch schnell um und Frauchen pfiff zur letzten Runde in den verregneten Garten, die wir schnell hinter uns brachten. Jetzt noch ein, zwei Stündchen im Büro und dann ab in die Heia.

 

16. März 2019

 

Es regnete über Tag etwas weniger als gestern. Dennoch war das Wetter als schlecht zu bezeichnen und es gab einen weiteren Ruhetag für uns Hunde.

 

 

Am Nachmittag besuchten uns Luke, Joshi und deren Frauchen. Das war schön, denn so hatten wir ein bisschen Abwechslung und es gab jede Menge zu bellen. Das ist zwar verboten, doch wir halten uns nicht an das Verbot. Luke schien etwas gekifft zu haben, denn er sprang immer wieder aus dem Stand auf den Terrassentisch. Sein Frauchen drohte ihm mit verheerenden Strafen, doch Luke setzte sich darüber hinweg und wurde sogar noch von Frauchen in Schutz genommen. Und passiert ist ihm auch nichts.

 

Am Abend guckten Benny und ich zusammen mit Frauchen Fernsehen. Benny wollte ständig spielen und ich den Bauch gekrault bekommen. Frauchen tat was es konnte, um unseren Wünschen nachzukommen. Herrchen kam irgendwann dazu und knackte Nüsse.

 

Beim letzten Gang in den Garten blieben wir doch tatsächlich trocken. Nun sind wir im Büro angekommen, wo wir den Tag abschließen.

 

17. März 2019

 

Frauchen fuhr nach dem Frühstück mit Benny und mir zum Plateau, weil das betoniert ist und wir uns dort nicht total einsauen konnten. Kaum hatte Frauchen Benny dreimal den Ball geschmissen, verschwand der in der Versenkung. Eine Dame mit einem sehr freundlichen Hund kam vorbei und half uns beim Suchen, doch der Ball blieb verschwunden. Nach gefühlten drei Stunden fand Frauchen den Ball in einem kleinen Tunnel, der unter der Erde entlang führt. Doch es kam nicht an den Ball heran. Benny musste zuerst einmal von Frauchen dazu überredet werden, in den engen Tunnel zu kriechen und den Ball zu retten. Benny gab alles und kam mit dem Ball zum Vorschein. Das Lob dafür von Frauchen war groß.

 

 

Benny hat dann noch mit seinem Ball spielen dürfen und ich bin über die Höhen geflitzt. Bevor es jedoch erneut zu winden begann, fuhren wir heim. Regen und starke Böen waren für den Nachmittag gemeldet.

 

Nach einem gemütlichen Fernsehabend, an dem auch Herrchen teilnahm, ging es noch einmal in den Garten. Gerade als wir zurück ins Haus kamen, fiel heftig Graupel vom Himmel.

 

 

Im Büro ist es kuschelig und warm, was mich schläfrig macht. Benny ratzt schon so fest auf dem Büroschreibtischkissen, dass er gar nicht mitbekommen hat, dass Frauchen ihn gekuschelt und an den Pfoten gekitzelt hat. Ich werde mich nun noch ein bisschen zu ihm legen bis es ins Bett geht.

 

18. März 2019

 

Herrchen und Frauchen waren den Tag über damit beschäftigt, alles für Herrchens Krankenhausaufenthalt vorzubereiten. Wir Hunde bekamen zur Beschäftigung Leckerlis zum Kauen und waren damit zufrieden.

 

Herrchen ist früh schlafen gegangen, denn morgen geht es früh raus. Frauchen hat die letzte Runde mit uns im Garten gedreht, kurz den PC angeschmissen und ist jetzt bereits auf dem Weg ins Bett. Benny und ich folgen ihm.

 

19. März 2019

 

Der Wecker ging um 6.00 Uhr los .... Herrchen verließ das Bett und Frauchen und Benny folgten ihm. Ich blieb noch eine Weile liegen, doch dann trollte ich mich ebenfalls aus dem Bett. Frauchen ging mit uns Hunden in den Garten und machte anschließend Frühstück, während Herrchen duschte.

 

Um 8.00 Uhr fuhren unsere Leute los, vorher verabschiedete Herrchen sich von Sissy, Benny und mir. Frauchen kehrte 2,5 Stunden später zurück. Es hatte Herrchen wohlbehalten und pünktlich im Krankenhaus abgeliefert.

 

Einen Spaziergang gab es heute nicht, denn Frauchen war ziemlich müde, raffte sich jedoch auf, im Garten tätig zu werden.

 

Unsere Leute telefonierten mehrmals miteinander, wobei deutlich wurde, wie sehr Herrchen alleine im Krankenhaus leidet. Es soll morgen ganz früh als erstes operiert werden ... - wenn es nicht vorher wegläuft (sagt Frauchen).

 

Wir verbrachten einen ruhigen Fernsehabend, dann ging Frauchen heute mit uns früher als sonst in den Garten. Nun sitzen wir im Büro und Frauchen tat gerade kund, dass es heute nicht alt wird ... - soll heißen, wir kommen alle früh ins Bett.

 

20. März 2019

 

Frauchen ging mit uns Hunden nach dem Frühstück in den Garten, denn wieder einmal mussten wir auf den Postboten warten und konnten nicht Gassi gehen. Romeo kam an den Zaun und wollte unbedingt von Frauchen rüber gehoben werden. Er blieb eine Weile bei uns, wollte dann aber zurück. Frauchen pflanzte noch einen Baum ein und dann ging es ab ins Haus.

 

Am Abend telefonierten Herrchen und Frauchen miteinander. Herrchen hat Heimweh!

 

Nach einem Abend vor dem Fernseher auf der Couch gab es den letzten Gang in den Garten. Büro wurde heute von Frauchen kurz nach der Eröffnung wieder geschlossen, denn wir gehen jetzt früher als sonst schlafen.

 

21. März 2019

 

Frauchen ist früher als sonst erwacht und dementsprechend waren wir schnell unterwegs, um in den Wald zu kommen. Romeo hatte uns zuvor im Garten entdeckt und wollte die Runde mit drehen.

 

 

Am Löschteich angekommen dauerte es nur wenige Sekunden bis Frauchen völlig aus dem Häuschen war, denn es entdeckte im glasklaren Wasser Frösche. Klar, dass wir gefühlte Stunden brauchten, bis es endlich weiter ging. In den Teich durfte Benny nicht springen, doch das holte er wenige Minuten später in einem kleinen Biotop nach.

 

Wieder daheim wurde Romeo wenig später zurück über den Gartenzaun seinem Frauchen überreicht. Am Nachmittag schauten Joshi, Luke und ihr Frauchen noch bei uns vorbei.

 

 

Wir hatten, wie immer, jede Menge Spaß, doch leider verabschiedete sich das Trio nach einer Weil.

 

Den Abend verbrachten wir mit Frauchen auf der Couch, bis es noch einmal hieß: "Jungs, es wird Zeit, wir müssen noch einmal in den Garten ...!". Das Büro wurde danach nur noch kurz besucht, so dass ich mein Tagebuch schreiben konnte. Jetzt geht's frühzeitig ab ins Bett.

 

Ach so ... - Herrchen geht es wieder gut, es läuft sogar schon an Krücken.

 

22. März 2019

 

Herrchen rief an, nachdem Frauchen aus dem Bett aufgestanden war. Es geht ihm richtig gut, es hat keine Schmerzen. Ich frage mich nur, warum es die OP nicht hat schon viel früher machen lassen? Hat wohl etwas mit Herrchens Phobie gegen Ärzte, Krankenhäuser und OPs zu tun.

 

Jedenfalls kann Herrchen sogar schmerzfrei an Krücken laufen. Langeweile hat es auch nicht, da sein Klinikzimmermitbewohner auf einer Skala von 1 - 10 eine glatte 10 als Krankenhausbettnachbar erhält.

 

Frauchen meint, da hätte es bei seinen zahlreichen Krankenhausaufenthalten schon ganz andere Kaliber-(innen) auf dem Zimmer liegen gehabt.

 

 

Auch heute haben wir Romeo mit auf unseren Gassigang über eine unserer Lieblingswiesen genommen. Leider hat Frauchen dann nachmittags das Haus verlassen, um mit den befreundeten Nachbarinnen eine (Wohnzimmer-)Salz-Grotte aufzusuchen. Es kam erst spät zurück, da, wie sich später beim Telefonat mit Herrchen herausstellte, es noch Eis essen gegangen war.

 

Wir verbrachten einen ruhigen Abend und gehen jetzt erneut früher als üblich schlafen.

 

23. März 2019

 

Frauchen wollte heute eigentlich in den Garten, doch es kam ihm immer wieder etwas dazwischen. Somit verbrachten wir den Tag leider mehr oder weniger in der Wohnung, bis auf einen Spaziergang im kleinen Wäldchen hinter unserem Haus.

 

Selbstverständlich wurde ausgiebig mit Herrchen telefoniert und geschrieben. Dem geht es soweit den Umständen entsprechend gut.

 

Nach einem langen Fernsehabend und der letzten Runde im Garten sind wir nun im Büro angekommen und gehen gleich schlafen.

 

24. März 2019

 

Wieder stand Frauchen früher aus dem Bett auf, noch bevor der Wecker losgeträllert hatte. Kurze Zeit später standen wir zusammen mit ihm im Garten und erledigten die ersten Geschäfte des Tages.

 

Bevor wir uns am Nachmittag mit Luke, Josh und deren Frauchen zu einer großen Gassirunde trafen, hatte Frauchen noch jede Menge zu tun. Unter anderem telefonierte es lange mit Herrchen, das darüber zu jammern schien, dass man es vor der Operation nicht genügend darüber informiert habe, was alles an Ungemach auf es zugekommen sei und noch kommen würde. Frauchen meinte dazu nur, dass es doch gut sei, dass es vorher nicht Bescheid gewusst habe und man sich nun einfach mit der Situation auseinander setzen müsse. Herrchens Hüftknochen stand kurz davor durchzubrechen, was zur Folge gehabt hätte, das es im Rollstuhl gelandet wäre. Herrchen scheint sich unter anderem auch Sorgen darüber zu machen, wie es die erste, etwas schräge Stufe zu unserem Grundstück überwinden soll ... - Frauchen bedauerte, dass es seinerzeit das sogenannte Wegwerfzelt abgegeben hat, denn dann hätte Herrchen es sich darin vor der Garage gemütlich machen können für die zwei oder drei Tage, bevor es zur Reha kommt. Ich glaube, Herrchen fand das nicht so lustig ....

 

Der Spaziergang mit unseren Freunden hat mir zwar Spaß gemacht, doch für meinen Geschmack war der Weg etwas zu lang.

 

 

Als wir wieder zu Hause waren, haben wir es uns alle gemütlich gemacht.

 

Der letzte Gang in den Garten haben wir rasch hinter uns gebracht, denn es war frisch draußen. Mittlerweile sind wir im Büro angekommen und heute wird es wohl wieder spät, bevor es ins Bett geht. Ich sage dann schon einmal vorab "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

25. März 2019

 

Frauchen stand diese Nacht um 4.00 Uhr wieder aus dem Bett auf, da es nach dem Zubettgehen kein Auge zugetan hatte. Benny und ich schlossen uns ihm an und wanderten ins Wohnzimmer um, wo Frauchen Fernsehen guckte und wir Hunde schliefen. Ich machte es mir eine Weile auf Frauchens Schoss bequem, bis das mich in eine Decke einlullte. Kurz nach 5.00 Uhr sind wir dann wieder zurück ins Bett, wo Frauchen Schlaf fand.

 

Am Morgen trällerte der Wecker los und wurde von Frauchen ausgeschaltet, woraufhin es sich im Bett umdrehte und weiter schlief. Geweckt wurden wir durch das Klingeln an der Haustüre. Frauchen sprang nach Benny und mir aus den Federn und eilte ungekämmt ans Badezimmerfenster, durch das es nachsah, wer geklingelt hatte. Es war das Frauchen von Romeo, das mit einer großen Blume in der Hand vor der Haustüre stand. Frauchen öffnete die Türe und wir begrüßten unsere befreundete Nachbarin, die statt Romeo Blumen mit brachte.

 

Frauchen hat sich total gefreut und sofort für sich und unsere Nachbarin Kaffee aufgeschüttet. Leider verließ uns der Besuch nach einer Weile wieder und der Tag begann.

 

Ich sage nur "April-Wetter" ... - das herrschte den ganzen Tag über. Frauchen wollte eigentlich mit uns Hunden eine Runde drehen, doch daraus wurde nichts, weil es immer wieder heftig zu Regenschauern kam.

 

Wir bekamen den Tag dennoch gut um. Frauchen telefonierte oder schrieb mit Herrchen, dem es gut zu gehen scheint. Es soll allerdings so ein bisschen " d e r  Prinzessin auf der Erbse" verkörpern. So beanspruchte Herrchen ein Rezept für ein sündhaft teueres Autokissen für Hüftoperierte und gleichfalls ein Kissen für zwischen seine Beine. Der Arzt weigerte sich allerdings dafür ein Rezept auszustellen, denn Herrchen benötigt dieses Kissen eigentlich nur für ein oder zwei Fahrten mit dem Wagen. Und für das Kissen zwischen den Beinen reicht laut Arzt ein stinknormales. Das wäre also auch geklärt.

 

Frauchen war im Bügelrausch, denn für die Reha braucht Herrchen natürlich jede Menge Klamotten. Wie einfach wir Hunde es da doch haben ... - ein Fell und Punkt.

 

Den Abend verbrachten Benny und ich mit Frauchen auf der Couch, dann ging es noch einmal in einen ziemlich nassen und abgekühlten Garten. Jetzt haben wir das Büro aufgesucht und Frauchen verkündete gerade, dass wir bald schlafen gehen.

 

26. März 2019

 

Benny und ich haben für die Nacht das Bett von Herrchen in Beschlag genommen. Frauchen hatte uns darin so richtig schöne Betten aus zwei Decken geformt. Sissy schlief zum Teil bei Frauchen, verschwand aber gegen Morgen ins Büro. Noch bevor der Wecker in Gang kam, stand Frauchen auf und brachte kurze Zeit später Benny und mich in den Garten.

 

Mittags hatte Frauchen seinen Massage-Termin, weshalb wir zusammen mit Sissy alleine das Haus hüten mussten. Nachdem Frauchen zurückgekehrt war, machte es sich und uns fertig für den Wald.

 

Im Wald trafen wir Luke, Joshi und deren Frauchen. Wir liefen eine große Runde, wobei besonders Benny, Luke und Joshi ihren Spaß hatten, meiner hielt sich in Grenzen. Soll aber nicht heißen, mir hätte der Gassigang so gar nicht gefallen. Ich bin halt nur der gemütliche Typ, der auch den ganzen Tag auf der Couch oder im Bett verbringen könnte.

 

 

Wieder zu Hause telefonierte Frauchen zuerst stundenlang mit seiner Freundin und dann mit Herrchen. Wie im Flug war dieser Tag auch schon wieder vorbei und der letzte Gang in den Garten stand an.

 

Frauchen hat noch im Büro zu tun und Benny und ich leisten ihm Gesellschaft bis es ab ins Bett geht.

 

27. März 2019

 

Frauchen fiel aus dem Bett, machte uns Hunden Frühstück und fragte bei Romeos Frauchen an, ob Romeo mit uns Gassi gehen wolle. Der wollte und wir verließen das Haus. Frauchen setzte Benny und mich ins Auto und schmiss, um sich auf den Fahrersitz zu setzen, seine Fototasche auf den Beifahrersitz. Es klimperte etwas und schon fluchte Frauchen, denn der Schlüsselbund war irgendwo in eine Ritze gefallen und ließ sich von Frauchen nicht wiederfinden.

 

Wir Hunde wurden aus dem Auto geholt und gingen zuerst Romeo abholen und dann zu Frauchens Freundin, denn die hat einen Ersatzschlüssel für unser Haus. Gesagt, getan. Wir kamen zurück und wurden von Frauchen im Vorgarten abgesetzt, während das die Stirnlampe aus dem Haus holte und sich damit ins Auto absetzte. Nach wenigen Minuten wurde es fündig und wir konnten endlich in den Wald fahren.

 

 

Der Gassigang fiel nicht besonders groß aus, was genau meinem Geschmack entsprach. Kaum hatten wir Romeo abgeliefert und waren zu Hause angekommen, fuhr Frauchen einkaufen. Ja, ja, unser armes Frauchen muss nun selbst einkaufen, sonst erledigt das immer Herrchen. Es dauerte und dauerte bis Frauchen endlich zurück kam.

 

Frauchen wuselte ein bisschen im Garten herum, brachte dann aber den Schlüssel zurück zur Freundin, wo es auf ein paar "Nonnenfürzchen" eingeladen wurde. Was "Nonnenfürzchen" sind entzieht sich meiner Kenntnis, sie sollen jedenfalls lecker sein.

 

Und dann ging es erneut für kurze Zeit in den Garten, bevor Frauchen, Benny und ich die Couch im Wohnzimmer aufsuchten. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher. Der letzte Gang in den Garten wurde erledigt und nun sind wir im Büro angekommen.

 

Frauchen trinkt noch ein Gläschen Wein auf Herrchens Wohl, dem es im Krankenhaus immer besser geht. Ich denke mal, bald geht es ins Bett.

 

28. März 2019

 

Frauchen musste ziemlich früh das Haus verlassen, denn es hatte einen Arzt-Termin. Es standen noch einige Untersuchungen an und das Ergebnis der Blutuntersuchung von kürzlich musste besprochen werden. Nachdem Frauchen zurückgekehrt war, rief es Herrchen an und erklärte, dass die behandelnde Ärztin ihm zu seinem Gesundheitszustand gratuliert habe. All das Gerde, dass vegan und vegetarisches Essen die Blutwerte schlecht beeinflusst, kommt bei Frauchen jedenfalls nicht zum Tragen.

 

Mittags waren wir mit unseren Freunden zu einer Gassirunde verabredet. Da Frauchen spät dran war, verzichtete es darauf, nachzufragen ob Romeo mitgehen wollte. Auch sah das Wetter ein bisschen trüb aus. Benny, Luke und Joshi kamen unterwegs kaum aus dem Wasser wieder raus. Ich mag auch Wasser, jedoch nicht um darin zu schwimmen, ich wate lieber und das auch eher im Sommer.

 

 

Den restlichen Tag bekamen wir schnell um, denn schon hieß es wieder "wir müssen noch mal in den Garten!". Das war schnell erledigt und nun sind wir im Büro. Frauchen sagt, es sei entsetzlich müde, was bedeutet, heute geht es frühzeitig ins Bett.

 

29. März 2019 

 

Nach dem Aufstehen arbeitete Frauchen im Haus und machte erst gegen Mittag Frühstück. Es sprang plötzlich auf, weil es meinte, das Frauchen von Romeo habe nach ihm gerufen. Doch es war nicht das Frauchen sondern Romeo, der quietschte und quäkte und rüber zu uns wollte. Natürlich kam Frauchen seinem Wunsch sofort nach und hob ihn über den Zaun. Sein Frauchen wurde per WhatsApp darüber informiert, dass Romeo die Seiten gewechselt hat.

 

Frauchen wechselte von der Hausarbeit zur Gartenarbeit und nahm Benny und mich mit hinaus. Wir bekamen etwas zu kauen und waren lange damit beschäftigt.

 

Am späten Nachmittag besuchten uns unsere Freunde zusammen mit ihrem Frauchen im Garten. Sie blieben ein gutes Stündchen und sorgten für jede Menge zernagter Stöcke. Nachdem sie uns verlassen hatten, ging es ab ins Haus und kurze Zeit später auf die Couch. Frauchen war sehr müde und schleppte sich nur noch mit Mühe mit uns zum letzten Gang in den Garten.

 

Unsere Zeit im Büro ist heute begrenzt, das Bett ruft bereits.

 

30. März 2019

 

Frauchen hatte eine schlechte Nacht, weil sein linker Arm stark schmerzte, in den es vor ein paar Tagen eine Tetanus-Auffrisch-Impfung erhalten hat. Es hielt Benny, Sissy und mich gleich mit wach, weil es sich ständig im Bett herumwälzte. Gegen Morgen bekam es auch noch Kopfweh .... Zwei Pillen und eine Nackenwärmeflasche später war Frauchen wieder fit.

 

Frauchen fuhr nach dem Frühstück Herrchen im Krankenhaus abholen. Es kam etwa zwei Stunden später mit Herrchen auf Krücken zurück. Benny und ich wussten gar nicht, wen wir von den Beiden zuerst begrüßen sollten.

 

Zuerst erhielt Herrchen auf Wunsch eine Tafel Schokolage und Kaffee & Kuchen und zum Abendessen Salat. Es ist also wieder angekommen ... - vorläufig, denn nächste Woche geht es in die Reha.

 

Frauchen setzte sich nachmittags in den Garten ab und nahm Benny und mich wieder mit. Freund Romeo stand am Zaun und quietschte .... Natürlich holte Frauchen ihn für eine Weile zu uns rüber.

 

Später legte Herrchen sich für eine Weile ins Bett und Frauchen verdrückte sich mit uns Hunden ins Wohnzimmer. Ich zog es nach einer Weile vor, mich zu Herrchen ins Bett zu legen.

 

Zur Nacht hin mussten Benny und ich noch einmal gemeinsam mit Frauchen den Garten aufsuchen. Anschließend ging es ins Büro, wo Herrchen bereits auf uns wartete.

 

Unsere Leute stießen mit Sekt auf Herrchens Genesung an. Benny, Sissy und ich wünschen ihm auch ohne Alkohol gute Besserung.

 

Da gleich die Zeit umgestellt wird, müssen wir bald das Bett aufsuchen, denn sonst fehlt uns glatt eine Stunde am Morgen. Deshalb sage ich jetzt schon mal vorab "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

31. März 2019

 

Nachdem Frauchen am Morgen aufgestanden war, musste es Herrchen die Kompressionsstrümpfe überstülpen. Das war so anstrengend, dass Frauchen danach massive Kreislaufbeschwerden bekam und sich ins Bett zurück flüchten musste. Wenige Minuten später war Herrchen ordentlich angezogen und Frauchen wieder auf den Beinen.

 

Am frühen Nachmittag waren Frauchen, Benny und ich erneut mit unseren Freunden und deren Frauchen im Wald verabredet. Wir liefen den Weg, der an dem kleinen Teich vorbeiführt, an dem Benny, Luke und Joshi dieser Tage bereits schwimmen waren.

 

 

Auch diesmal hatten die Jungs jede Menge Spaß ... - und ich bin ins Wasser gefallen. Ich weiß gar nicht mehr wie mir geschah. Dummerweise kam ich den kleinen Hang nicht hoch und blieb dann, nachdem ich von Frauchen und dem Frauchen von Luke und Joshi gerettet worden war, mit meinem Schwanz in einem Dornenstrauch hängen. Frauchen montierte das blöde Ding ab und schon stand ich auf dem Weg ... - pitschenass. Kurze Zeit später haben Benny, Luke und Josh noch auf der Wiese mit dem Ball und dem Leuchttum gespielt. Frauchen hat aus der Hocke fotografiert und ist prompt umgefallen. Das war ein Spaß für uns Hunde, als Frauchen wie ein Maikäfer auf dem Rücken lag.

 

Wieder zu Hause erwartete uns Herrchen bereits. Das lief etwas später zusammen mit Frauchen auf unserer Straße zu Übungszwecken hin und her.

 

Am Abend schlief Frauchen tief und feste auf der Couch vor dem Fernseher ein. Irgendwann wurde es wach, guckte noch etwas Fernsehen und dann ging es mit Benny und mir zum letzten Gang in den Garten.

 

Herrchen hatte es sich bereits im Bett bequem gemacht und musste von Frauchen von seinen Strümpfen befreit werden. Die heutige Thrombose-Spritze setzte Frauchen so vorsichtig, dass Herrchen nicht jammerte und schrie.

 

Nun sind wir noch für eine Weile mit Frauchen am PC, das daran einiges erledigen muss. So wie es aussieht, kommen wir alle bald ins Bett.

 

 

 

Mein Tagebuch ...

39. Teil - April 2019

 

 

 

1. April 2019

 

 

Frauchen ist heute vor 12 Jahren in unser Haus gezogen. Da waren Benny und ich noch gar nicht auf der Welt. Mit Frauchen zogen "Leon, Molly, Snoopy-Lupy und Pici" mit ein.

 

 

"Fatima und Bruno" folgten ein wenig später. Herrchen musste noch den Verkauf des Hauses in Düsseldorf abwickeln und zog am 27. April 2007 ein.

 

Frauchen lebt gerne hier und ich, einstmals aus Belgien eingereist, ebenfalls. Herrchen weint Düsseldorf immer noch ein bisschen nach.

 

Frauchen freut sich jetzt erst einmal auf weitere zwölf Jahre!!!!

 

Vor dem Frühstück musste Frauchen zuerst einmal Herrchen versorgen, Stützstrümpfe überstülpen und so. Nach dem Frühstück brach Frauchen mit Benny und mir in den Wald auf. Dort liefen wir nur eine kleine Runde, denn für Frauchen gab es über Tag noch genug zu tun.

 

 

Am späteren Nachmittag besuchten uns Luke, Joshi und ihr Frauchen, das Herrchen zurück aus dem Krankenhaus begrüßen wollte. Joshi fand erneut Freude an den zahlreichen Stöcken, die Frauchen extra für uns Hunde auf einen Haufen geschichtet hat.

 

 

Nach einiger Zeit verließen uns die Drei wieder und unser Abendprogramm konnte starten. Nach Beendigung selbiges ging es noch einmal in den Garten und von dort direkt ins Büro, wo wir uns jetzt aufhalten.

 

Herrchen und Frauchen haben gerade noch auf Frauchens Einzug vor 12 Jahren einen Sekt getrunken und sind nun müde. Ich auch ... - soll heißen, ich möchte ins Bett.

 

 

 

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