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Der kleine Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

39. Teil - April 2019

 

 

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1. April 2019

 

 

Frauchen ist heute vor 12 Jahren in unser Haus gezogen. Da waren Benny und ich noch gar nicht auf der Welt. Mit Frauchen zogen "Leon, Molly, Snoopy-Lupy und Pici" mit ein.

 

 

"Fatima und Bruno" folgten ein wenig später. Herrchen musste noch den Verkauf des Hauses in Düsseldorf abwickeln und zog am 27. April 2007 ein.

 

Frauchen lebt gerne hier und ich, einstmals aus Belgien eingereist, ebenfalls. Herrchen weint Düsseldorf immer noch ein bisschen nach.

 

Frauchen freut sich jetzt erst einmal auf weitere zwölf Jahre!!!!

 

Vor dem Frühstück musste Frauchen zuerst einmal Herrchen versorgen, Stützstrümpfe überstülpen und so. Nach dem Frühstück brach Frauchen mit Benny und mir in den Wald auf. Dort liefen wir nur eine kleine Runde, denn für Frauchen gab es über Tag noch genug zu tun.

 

 

Am späteren Nachmittag besuchten uns Luke, Joshi und ihr Frauchen, das Herrchen zurück aus dem Krankenhaus begrüßen wollte. Joshi fand erneut Freude an den zahlreichen Stöcken, die Frauchen extra für uns Hunde auf einen Haufen geschichtet hat.

 

 

Nach einiger Zeit verließen uns die Drei wieder und unser Abendprogramm konnte starten. Nach Beendigung selbiges ging es noch einmal in den Garten und von dort direkt ins Büro, wo wir uns jetzt aufhalten.

 

Herrchen und Frauchen haben gerade noch auf Frauchens Einzug vor 12 Jahren einen Sekt getrunken und sind nun müde. Ich auch ... - soll heißen, ich möchte ins Bett.

 

2. April 2019

 

Der Wecker klingelte früher als sonst, denn Herrchen hatte heute einen Arzt-Termin, ihm musste das Pflaster auf seiner Wunde gewechselt werden. Nach dem Frühstück fuhr Frauchen Herrchen zur Praxis. Später, nach der Rückkehr der Beiden, vernahm ich, dass Frauchen ziemlich sauer darüber war, dass Herrchen über eine Stunde darauf warten musste, um lediglich ein neues Pflaster zu erhalten. Hätte man Herrchen von Seiten der Praxis gesagt, es bekomme keinen bestimmten Termin und müsse warten, bis es zwischengeschoben würde, wäre das o.k. gewesen. Aber meint Frauchen, wenn es einen offiziellen Termin erhalte, lege es auch wert darauf, dass der in etwas eingehalten würde, ansonsten brauche es keinen.

 

Unsere Leute sind etwas nervös, denn am Donnerstag wird Herrchen zur Reha abgeholt und es müssen bis dahin noch so einige Dinge erledigt werden ... - also liegen die Nerven etwas blank.

 

Benny und ich mussten auf einen Gassigang verzichten und kamen auch sonst ein bisschen zu kurz.

 

Der Postbote brachte gleich drei Päckchen und ein weiterer Bote ein großes Paket, in dem ein Gästebett steckte. Zudem schaute Frauchens Freundin, unsere Nachbarin, kurz vorbei und brachte Kuchen.

 

Ab dem Nachmittag kehrte Ruhe bei uns ein und am Abend schlief Frauchen auf der Couch ein. Es ratzte gut zwei Stunden, schaute dann noch ein bisschen Fernsehen, bevor es mit uns Hunden zur letzten Runde den Garten aufsuchte.

 

Nun haben wir das Büro erreicht und zumindest ich hoffe, bald ins Bett zu kommen.

 

3. April 2019

 

Unsere Leute hatten den Tag über noch damit zu tun, alles für Herrchens Reha zusammenzustellen und zu packen. Benny und ich hielten uns zurück und ließen sie gewähren.

 

Herrchen ging ganz früh schlafen. Frauchen lief zur regulären Zeit mit uns noch einmal durch den Garten und von dort ins Büro. Da es müde ist, kommen wir heute sicherlich auch früh ins Bett.

 

4. April 2019

 

Der Wecker schrillte früh los, denn Herrchen wurde kurz nach 11.00 Uhr zu Hause vom Bringdienst der Reha-Klinik abgeholt. Frauchen fühlte sich nach den letzten anstrengenden Tagen ziemlich kaputt und tat den restlichen Tag über nicht viel. Draußen regnete es ohne Unterlass.

 

Nachmittags gab Frauchen Benny und mir ein großes Leckerli zum Kauen, womit wir ziemlich lange beschäftigt waren.

 

Am Abend schlief Frauchen auf dem Sofa ein, während der Fernseher lief. Es brachte uns viel früher als gewohnt in den Garten. Wir haben das Büro aufgesucht und ich glaube, lange bleiben wir nicht mehr auf.

 

5. April 2019

 

Am Morgen war Frauchen noch ein wenig schlapp, doch nachdem es Benny und mich gekämmt hatte, erwachten seine Lebensgeister.

 

 

Über Bennys Unterwolle, die er im Laufe der Jahre bei uns entwickelt hat, ist Frauchen total begeistert, denn Benny eroberte unsere Herzen mit Fusselshaaren und keinem einzigen Unterwollenhaar.

 

Nachmittags waren wir endlich mal wieder mit unseren Freunden und deren Frauchen im Wald verabredet. Wir kamen pünktlich zum Treffpunkt und liefen unsere Runde, wobei Benny, Joshi und Luke mit dem Ball spielen durften.

 

 

Wieder zu Hause telefonierte Frauchen ziemlich lange mit seiner Freundin, später rief auch noch Herrchen aus der Reha an. Das klang, wie Frauchen behauptete, schon viel besser als gestern.

 

Der Tag verging mal wieder wie im Fluge und schon war es Zeit, noch einmal den Garten aufzusuchen. Das Büro haben wir mittlerweile auch erreicht und es scheint, als sei Frauchen immer noch ziemlich wach. Na, das kann ja heiter werden ....  Ich sage denn mal "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

6. April 2019

 

Frauchen kuschelte vor dem Aufstehen noch ein bisschen mit Benny und mir im Bett herum, so wie es das eigentlich immer macht, und dann ging es zur ersten Runde in den Garten.  Nachdem wir Hunde unser Frühstück erhalten hatten, fuhr Frauchen mit uns zu unserer Lieblingswiese gegenüber von Waldbröl Stadt.

 

 

Benny und ich düsten über die Wiese, schnuffelten überall herum und setzten uns für Frauchen in Pose, damit das ein gutes Bild schießen konnte.

 

Wieder zu Hause frühstückte Frauchen und dann ging es ab in den Garten, wo Frauchen Stunde um Stunde werkelte. Am fortgeschrittenen Nachmittag besuchten uns Luke, Joshi und ihr Frauchen. Unser Frauchen beendete die Arbeiten im Garten und schoss unter anderem lustige Fotos ....

 

 

Frauchen fand bei der Gartenarbeit verschiedene leere Schneckenhäuschen ... - doch eins war doch noch nicht leer ....

 

 

Nachdem unser Besuch gegangen war, gingen wir Hunde mit Frauchen zusammen ins Haus und verbrachten einen gemütlichen Abend.

 

Mittlerweile haben wir den letzten Gang in den Garten erledigt. Frauchen sammelte die ersten Nacktschnecken ein, die bereits eine Staude fast vollständig aufgefressen haben. Die Schnecken landeten gegenüber unserem Haus auf der großen Wiese.

 

Wir sind im Büro angekommen und lassen hier den Tag ausklingen. Von Herrchen hörten wir, dass es ihm mittlerweile in der Rehe ganz gut geht und es klar kommt.

 

7. April 2019

 

Nach dem Aufstehen ging Frauchen mit Benny und mir in den Garten, wo Romeo bereits am Zaun stand und zu uns hinüber wollte. Frauchen tat ihm den Gefallen und nahm ihn anschließend gleich mit ins Haus, wo auch er ein Frühstück erhielt. Dann telefonierte Frauchen mit Romeos Frauchen, weil Romeo mit auf unseren Spaziergang kommen sollte.

 

Am frühen Mittag fuhren wir los und trafen, kaum aus dem Auto ausgestiegen, alte Freunde mit ihrem Frauchen. Flocki und Bazi kamen zu uns gestürzt und wir freuten uns alle sehr ... - bis auf Romeo, der kannte die Lütten noch nicht. Aber Romeo hat nichts gegen kleine Hunde, nur große kann er nicht leiden. Ich schätze mal, er ist neidisch, weil er so klein ist ... - oder er ist einfach nur größenwahnsinnig.

 

 

Wir machten zusammen eine nicht so sehr große Runde, die natürlich zu Fünft Spaß machte. Wieder am Auto trennten sich unsere Wege mit dem Versprechen, sich bald erneut mal zu treffen.

 

Kaum waren wir zu Hause, kam Frauchens Freundin mit Kuchen vorbei. Sie blieb ein bisschen, machte sich dann aber auf zur nächsten befreundeten Nachbarin, Romeos Frauchen, um dort ebenfalls Kuchen abzuliefern. Kurze Zeit später kam ein Anruf von Romeos Frauchen, unser Frauchen solle doch auf eine Tasse Tee rüberkommen. Frauchen packte seinen Kuchen und entschwand zusammen mit Romeo nach drüben.

 

Als Frauchen nach Hause kam, hatte es Romeo im Schlepptau, denn der soll heute bei uns schlafen, da sein Frauchen morgen einen Arzttermin hat, der voraussichtlich lange dauern wird.

 

Wir verbrachten noch einen gemütlichen, kuscheligen Abend auf dem Sofa vor dem Fernseher. Dann ging es noch einmal in den Garten und anschließend ins Büro.

 

Im Büro angekommen haben wir alle unsere Plätze eingenommen. Nur Sissy wuselt noch miauend durchs Haus. Ich bin müde und freue mich auf mein Bett.

 

8. April 2019

 

Der Wecker klingelte am Morgen und dann wurde es im Bett lustig. Benny wollte mit mir spielen und Romeo spielte mit Frauchen, dann fand ein Wechsel statt und zuletzt spielten wir alle durcheinander. Nachdem wir ausgepowert waren, besuchten wir mit Frauchen zusammen den Garten. Anschließend gab es Frühstück und dann fuhren wir in den Wald.

 

 

Nachdem wir wieder daheim waren, klingelte es kurze Zeit später an der Haustüre. Romeos Frauchen stand davor und Frauchen bat es ins Haus. Unsere Frauchen tranken zusammen Kaffee und quatschten noch eine Runde. Danach verabschiedete sich Romeo zusammen mit seinem Frauchen und weg waren sie.

 

Frauchen betätigte sich noch ein bisschen im Garten und sah nach den Meisen, die anscheinend, wie Frauchen meint, bereits die Jungen füttern. Das Hochbeet, in dem das Insektenhotel mit Einliegerwohnung für Vögel steht, wurde von Frauchen verbarrikadiert, damit weder Benny noch die Aussi-Jungs dort eindringen können. Benny ist als Vogelkillerhund bekannt .... Nachdem es heftig gedonnert hatte, gingen wir ins Haus zurück.

 

Der restliche Tag war im Nu um, zudem Frauchen mehrmals mit Herrchen telefonierte, das die neuesten Schreckensmeldungen aus der Reha berichtete. Aber Herrchen hat sich mittlerweile eingelebt und die Physiotherapie macht ihm sogar Spaß. Abgesehen von der guten physiotherapeutischen Betreuung soll es leckeres Mittagsessen geben. Das, sagt Frauchen, würde ihm in der Reha bereits reichen, Hauptsache was Gutes zu futtern.

 

Nach dem letzten Gang in den Garten ging es ins Büro, wo wir jetzt sind. Frauchen macht bestimmt noch ein Spielchen am PC, bevor es uns Hunde ins Bett bringt und selbst in die Federn fällt.

 

9. April 2019

 

Nachdem wir schlafen gegangen waren, wälzte Frauchen sich im Bett herum. Es konnte einfach nicht schlafen. Und dann begann Benny aus dem Bett zu springen und herumzulaufen. Wiederholt kam er zurück ins Bett, um kurze Zeit später wieder zu verschwinden. Gegen 5:00 Uhr morgens stand Frauchen auf uns sah nach ihm. Er hatte im Wohnzimmer so einige Hinterlassenschaften verteilt, unter anderem eine voller Blut. Frauchen war alarmiert.

 

Weil Frauchen und Benny nicht zurück ins Bett kamen, bin ich ebenfalls aufgestanden und habe mich zu den Beiden ins Wohnzimmer begeben. Da Benny offensichtlich Bauchweh hatte und sein Bauch laut grummelte, gab Frauchen ihm eine Buscopan-Tablette gegen die Krämpfe. Nach einer Weile wirkte die Tablette und Benny wurde ruhiger.

 

Frauchen plante am Morgen mit Benny zu unserer Tierärztin zu fahren, aber diese hat dienstags OP-Tag und nimmt keine Patienten an. Frauchen hatte mit Herrchen gesprochen, dem diese Tatsache einfiel. Somit musste Frauchen umplanen. Gegen 8:00 Uhr fuhren Frauchen, Benny und ich nach Betzdorf in die Tierklinik.

 

Zum Glück hielt sich die Wartezeit in Grenzen und wir gelangten relativ schnell ins Behandlungszimmer. Benny wurde untersucht und die behandelnde Tierärztin beruhigte Frauchen, dass es bei uns Hunden gar nicht so selten vorkomme, dass wir Blut im Kot hätten und dies gar nicht so schlimm sei.

 

Mit jeder Menge Medikamenten fuhren wir wieder heim. Benny war gut drauf und fand sein Diätfrühstück, das er zu Hause bekam, nicht gerade prickelnd. Frauchen fand einfach nur, dass es müde sei und legte sich aufs Ohr. Selbstverständlich leisteten wir ihm Gesellschaft dabei.

 

Am frühen Nachmittag quälte Frauchen sich aus dem Bett und hielt bis zum Abend halbwegs durch. Doch immer wieder legte es sich auf der Couch im Wohnzimmer hin und döste. Am Abend wollte es eigentlich Fernsehen gucken, doch nach wenigen Minuten gab es auf und verzog sich, mit Benny und mir im Schlepptau, ins Schlafzimmer. Dort schliefen wir alle Drei wie Tote und kamen erst kurz vor Mitternacht wieder zur Besinnung.

 

Den letzten Gang in den Garten haben wir erledigt und verbringen nun noch ein bisschen Zeit im Büro. Alt werden wir heute garantiert nicht.

 

10. April 2019

 

Nachdem Frauchen so richtig gut ausgeschlafen hatte, stand es am Morgen frisch, (weniger) fromm, fröhlich, frei aus dem Bett auf. Benny und ich blieben noch ein bisschen liegen, bis Frauchen fertig im Bad war. Dann ging es ab in den Garten zum ersten Gang.

 

Wir fuhren kurz in den Wald, wo wir eine kleine Runde drehten ....

 

 

Benny war gut drauf, er ist wohl auf dem Weg der Besserung. Dennoch soll er sich momentan nicht überanstrengen. Also kamen wir bald wieder zu Hause an, wo Frauchen erst einmal sein Frühstück nachholte. Wenn Herrchen nicht im Haus ist, braucht Frauchen morgens kein Frühstück, holt es dann erst nach Mittag nach.

 

Nachmittags hatte Frauchen einen Frisör-Termin. Als es Herrchen nach dem Besuch ein Bild von seiner neuen Frisur schickte, schrieb das zurück, Frauchen solle die nächsten drei Wochen besser das Haus nicht verlassen ..... Frauchen hatte einen anderen Vorschlag, es meinte, es schaffe sich nun innere Werte an. Aber ehrlich, so schlimm sieht Frauchen gar nicht aus, die Haare sind halt kürzer als wir es an ihm gewöhnt sind.

 

Nachdem Frauchen noch etwas im Garten gewerkelt hatte, begaben wir Hunde uns mit ihm zusammen ins Haus zurück und machten es uns gemütlich.

 

Erstaunlicherweise schlief Frauchen heute gar nicht beim Fernsehgucken ein, es hielt durch. Wir erledigten den letzten Gang in den Garten, guckten noch ein bisschen Fernsehen und suchten dann das Büro auf.

 

Benny hat sich bereits ins Bett verdrückt und ich werde jetzt noch ein bisschen auf dem Büroschreibtischkissen dösen, bis Frauchen mich ebenfalls ins Bett bringt und es selbst schlafen geht.

 

11. April 2019

 

Am Morgen beschloss Frauchen, Benny heute noch einen Ruhetag zu gönnen und sich selbst mit Gartenarbeit zu beschäftigen. Vorab hatte Frauchen noch ein bisschen was im Haus zu tun und dann verließ es um Punkt 13.30 Uhr das Haus und machte sich über das Vorgartenbeet her.

 

 

Frauchen nutzt immer ein Kissen um seine Knie zu schonen, doch als es mal aufgestanden war, eignete ich mir selbiges an. Und irgendwann kam Romeo um die Ecke und bat um Einlass. Frauchen holte ihn sofort zu uns rein und wunderte sich darüber, wieso er über die Straße gekommen war. Es verständigte sofort das Frauchen von Romeo und meinte, sein Hund sei durch ein Loch im Zaun geschlüpft. Doch dem war nicht so, der Enkelsohn hatte die Gartentüre offen gelassen und somit hatte Romeo sich auf den Weg zu uns gemacht.

 

Um exakt 16.00 Uhr war die Arbeit von Frauchen im Vorgarten erledigt und wir gingen ins Haus zurück. Kurze Zeit später besuchten uns Luke, Joshi und deren Frauchen. Wenn die Jungs kommen wird es immer lustig und wenn sie gehen, hinterlassen sie jede Menge Chaos.

 

Den Abend verbrachten Benny und ich mit Frauchen auf der Couch, das mal wieder vor dem Fernseher einschlief. Sissy kam hin und wieder vorbei und maunzte Frauchen an.

 

Beim letzten Gang in den Garten stellte ich fest, dass es ziemlich kühl geworden ist. Jetzt hier im Büro ist es jedenfalls kuschelig warm. Apropos kuschelig ... - ich verdrück mich noch für eine Nickerchen-Runde zu Benny auf das Büroschreibtischkissen.

 

12. April 2019

 

Frauchen brachte Benny und mich am Morgen nach dem Aufstehen in den Garten und meinte dann zu uns, es sei doch verdammt kalt geworden.

 

Am Nachmittag waren wir mit Luke, Joshi und deren Frauchen im Wald verabredet. Wir liefen eine große Runde, wobei Benny nicht ins Wasser durfte. Da es Frauchen zum Fotografieren zu kalt an den Händen war, schoss es nur wenige Fotos.

 

 

Nachdem wir wieder zu Hause angekommen waren, machten wir es uns gemütlich. Zur Nacht hin ging es dann noch einmal zum letzten Gang hinaus in den Garten und anschließend gleich kurz ins Büro. Wir stehen in den Startlöchern fürs Bett ....

 

13. April 2019

 

Frauchen verordnete uns einen Ruhetag, denn nach dem Aufstehen schneite es vor dem Haus heftig. Zwar blieb der Schnee nicht liegen und die Sonne kam sogar heraus, doch Frauchen blieb dabei, wir bleiben daheim. Es war der Meinung, dass es eine ganze Reihe von Dingen im Haus erledigen müsse und somit Zeit dafür brauche. Mir sollte es recht sein.

 

Der Tag ging auch ohne Gassirunde wie im Flug vorbei und schon war es wieder Zeit für den letzten Gang in den Garten. Den haben wir hinter uns sind nun im Büro angekommen.

 

Frauchen hat versprochen, dass es früh schlafen gehen will ... - mir stellt sich nun die Frage "früh" im Sinne von "wir suchen das Bett früher auf als gewöhnlich?". Oder "früh" weil es vor hat, erst gegen Morgen schlafen zu gehen? Ich lasse mich überraschen.

 

14. April 2019

 

Nachdem Frauchen aus dem Bett aufgestanden und im Bad war, holte es Benny und mich aus dem Schlafzimmer, wo wir noch ein bisschen vor uns hingedöst hatten. Es ging hinaus in den Garten.

 

Kaum hatte es uns Hunden das Frühstück vorgesetzt, entschwand es zum PC und rief Herrchen in der Reha an. Es hat sich ein Problem bei der Website von Tiere in Not Solingen aufgetan, das Frauchen nicht alleine lösen konnte. Obwohl unsere Leute endlos am Problem arbeiteten, konnten sie es nicht lösen. Herrchen muss also erst aus der Reha zurückkehren, um dann in die unendlichen Weiten und Tiefen des Computers eindringen zu können. Davon lässt Frauchen besser die Finger.

 

Zum Spazierengehen fuhren wir zu einer unserer Lieblingswiesen, wo Benny sich mal wieder so richtig mit seinem Ball austoben konnte. Ich hatte meinen Spaß dabei über die Wiese zu düsen.

 

 

Wieder daheim steckte Frauchen mich in die Dusche ... - es soll voll krass schmusige Brühe aus mir herausgelaufen sein. Jetzt bin ich, laut Frauchen, ein sauberes, kleines Flauschewölkchen ....

 

Am späten Nachmittag trafen sich unser und das Frauchen von Romeo am Zaun. Romeo wurde herüber gereicht und wird die Nacht und einen Teil vom morgigen Tag bei uns verbringen.

 

 

Nach einem gemütlichen Fernsehabend zusammen mit Frauchen auf der Couch im Wohnzimmer, ging es noch einmal in den Garten. Dort wurde alles Notwendige schnell erledigt, denn es war kalt draußen. Hier im Büro ist es angenehm warm.

 

Da Frauchen in der letzten Nacht nicht so gut einschlafen konnte, hoffe ich darauf, dass es heute etwas früher schlafen geht.

 

15. April 2019

 

Frauchen meinte am Morgen, es sei diese Nacht im Bett sehr eng geworden .... Benny kuschelte mit ihm, Romeo lag unter der Decke und kuschelte auch und Sissy kuschelte ebenfalls vor Frauchens Brust. Nur ich blieb auf meiner Decke in Herrchens Bett, das uns allen momentan zur freien Verfügung steht.

 

Wir standen relativ früh auf und somit bereits vor Mittag zu einer Wiesenrunde auf Tour. Frauchen fotografierte uns und filmte, als wir uns alle Drei im Gras wälzten. Doch mit dem Film hat es nicht geklappt, worüber Frauchen etwas betrübt war, denn angeblich soll es sehr lustig ausgesehen haben, als wir uns nebeneinander in der Wiese sozusagen suhlten.

 

 

Nachdem wir wieder zu Hause waren, frühstückte Frauchen erst einmal und telefonierte lange mit Herrchen. Danach ging es raus in den Garten. Romeo wollte nach Hause und ließ uns das wissen. Irgendwann kam sein Frauchen dann auch heim, und der Lütte wurde über den Zaun gereicht.

 

Frauchen arbeitete noch etwas im Garten und fuhr anschließend einkaufen. Es kam mit neuem Tisch und Stühlen für den Gartenbereich zurück.

 

Am Abend machten wir Hunde es uns zusammen mit Frauchen auf der Couch bequem. Hin und wieder sah Sissy vorbei. Kurz vor Mitternacht ging es noch einmal in den Garten zur letzten Runde. Jetzt sind wir im Büro und lassen, wie immer, den Tag ausklingen.

 

16. April 2019

 

Nach dem Aufstehen brachte Frauchen uns Hunde in den Garten. Später telefonierte es mit Herrchen in der Reha.

 

Mittags waren wir mit unseren Freunden und deren Frauchen zum Schwimmen verabredet. Das heißt, die drei anderen Jungs waren schwimmen und ich nicht.

 

 

Nach dem Schwimmen panierte sich Benny mit altem Laub ein ... - ich finde, seine Tarnung war echt gekonnt. Es wurde noch ein bisschen Ball gespielt auf der Wiese, natürlich ohne mich. Ich hielt mich bei Frauchen auf und versank beinahe im Gras. Auf dem Weg zum Auto lief uns noch ein kleiner Molch über den Weg.

 

Wieder zu Hause versuchte Frauchen den Wohnzimmerschrank zu reparieren, dessen Türe aus der Haltung gerutscht war. Leider ging das nicht, weil kein entsprechendes Werkzeug zur Verfügung stand und zusätzlich der Akkuschrauber seinen Geist aufgegeben hatte. Frauchen war ziemlich frustriert und verschob die Arbeit auf morgen, wenn es entsprechendes Werkzeug eingekauft hat.

 

Nach einem langen Fernsehabend ging es noch einmal in den Garten, wo es sehr kühl geworden war. Nun sind wir im Büro angekommen und ich verziehe mich jetzt noch ein Weilchen zu Benny auf das Büroschreibtischkissen.

 

17. April 2019

 

Frauchen hatte sich für heute so Einiges vorgenommen, also traf es sich gut, dass wir eine Stunde früher als sonst aufwachten und aus den Bett stiegen. Nachdem Frauchen uns Hunde gefüttert hatte, verließ es das Haus, um am Auto die Winterreifen in Sommerreifen wechseln zu lassen. Anschließend suchte es den Baumarkt auf, weil es zum Reparieren unseres Wohnzimmer-schrankes, dessen eine Türe aus der Angel gefallen war, einen bestimmten Schraubendreher benötigte. Unser Akku-Schrauber hatte den Geist aufgegeben. Und dann kamen noch Einkäufe in zwei Supermärkten hinzu. Als Frauchen endlich heimkehrte, war es erschöpft und brauchte eine Pause.

 

Nachdem es sich erholt hatte, befestigte es einen uralten Kerzenständer an unserm Gartenhaus. Drinnen und draußen putzte es das Fenster, was dick voller Spinnenweben hingund hängte eine neue Gardine auf. Sehr zufrieden mit seiner Arbeit kam es ins Haus zurück.

 

Am Nachmittag trafen wir am Zaun Romeo mit seinem Frauchen. Romeo wurde von unserem Frauchen über den Zaun gehoben und ist jetzt für die nächsten zwei bis drei Monate unser Gast mit vollem Familienanschluss. Momentan trauert er noch ein bisschen, doch es wird ihm bei uns gut gehen, und gefallen hat es ihm hier immer. Schließlich schreit und jodelt er ganz Waldbröl zusammen, wenn er Frauchen im Garten entdeckt. Kürzlich ist er sogar zu Hause ausgebüxt und über die Straße zu uns rüber gekommen. Er hatte wohl gehört, dass Frauchen im Vorgarten arbeitete. Wir drei Hunde sind ein gutes Team.

 

 

Den Abend verbrachten wir mit Frauchen zusammen auf der Couch. Das hatte Mühe nicht einzuschlafen und hielt sich tapfer wach, während Benny, Romeo und ich feste schliefen.

 

Den letzten Gang in den Garten haben wir erledigt und sind nun im Büro angelangt. Benny liegt bereits auf dem Büroschreibtischkissen und Romeo in seinem Flauschkörbchen unter Frauchens Schreibtisch. Ich werde mich jetzt noch ein bisschen zu Benny legen und darauf hoffen, dass Frauchen bald schlafen geht.

 

Ach so .... Als wir vorhin im Garten waren und Frauchen vor dem Gartenhaus stand, hörte ich es sagen: "Das darf doch nicht wahr sein ....!". Tja, im Fenster hinter der Gardine hingen fünf Spinnen in verschiedenen Größen ....

 

18. April 2019

 

Nach einer ausgeruhten Nacht standen Frauchen und wir Hunde am Morgen aus dem Bett auf, vorher wurde aber noch ausgiebig gekuschelt und miteinander gespielt.

 

Mittags waren wir dann im Wald mit unseren Freunden und deren Frauchen verabredet. Wir liefen eine Runde, wobei Luke, Joshi und Benny auf der Wiese mit dem Ball spielen durften. Frauchen setzte sich mit Romeo und mir von den anderen ab und schoss Fotos von uns Beiden.

 

 

Es war sehr warm und uns Hunden hingen die Zungen aus dem Hals. Frauchen jammerte darüber, dass es ihm auch zu warm sei und es Probleme mit dem Kreislauf habe. Dennoch kamen wir alle unversehrt zu den Autos zurück und fuhren nach Hause.

 

Romeo hat sich gut bei uns eingelebt. Als ich mich am Abend auf der Couch zu ihm gekuschelt habe, meinte er motzen zu müssen. Ich habe mir, genau wie Frauchen, nichts daraus gemacht und bin einfach liegen geblieben. Das war dann auch o.k. für Romeo.

 

Zur Nacht hin ging Frauchen noch einmal mit uns in den Garten, wo es ausgesprochen mild für diese Jahreszeit war. Anschließend suchten wir das Büro auf, wo wir uns jetzt aufhalten. Frauchen hat noch etwas am PC zu tun, danach geht es dann sicherlich ins Bett.

 

19. April 2019

 

Frauchen behauptete am Morgen, nachdem der Wecker los geträllert hatte, es habe schlecht geschlafen, weil Benny, Romeo und Sissy es total belagert und ihm keinen Platz mehr gelassen hätten. Ich habe auf meiner Decke auf Herrchens Betthälfte geschlafen ... - und zwar gut, weil mich niemand eingeengt hat.

 

Mittags waren wir mit Luke, Joshi und deren Frauchen zur offiziellen Schwimmteich-Eröffnung verabredet. Bisher waren Luke, Josh und ich bereits in verschiedenen Löschteichen geschwommen, doch heute war Badesaison-Eröffung an unserem Teich, in bzw. an dem wir bereits im letzten Jahr so viel Spaß hatten.

 

 

Da war "Klein-Joshi" auch mit dabei ... - mittlerweile ist er groß geworden und kürzlich ein Jahr alt.

 

 

Jedenfalls hat zumindest Luke, Joshi und Benny unser Ausflug zum Teich viel Spaß gemacht. Romeo und ich haben lieber vom Land aus zugeschaut und sind dabei ziemlich nass geworden, denn die drei Wasserratten haben sich immer in unser und der Nähe unserer Frauchen geschüttelt.

 

Wieder zu Hause hat Romeo das Heimweh gepackt. Er hat stundenlang vor der Katzenklappe in der Terrassentüre gestanden, geweint und versucht, die Katzenklappe zu öffnen. Nach geraumer Zeit ist es ihm tatsächlich gelungen. Daraufhin musste Frauchen ihn an die Leine nehmen und auf der Couch neben ihm placieren. Irgendwann beruhigte er sich und schlief ein.

 

Beim letzten Gang in den Garten rannte Romeo zwar hoch zum Zaun, doch als wir wieder zurück ins Haus gingen kam er ohne "Fluchtversuch" mit hinein.

 

Wir sind nun im Büro und es ist alles ruhig. Benny liegt auf dem Büroschreibtischkissen und Romeo in seinem Körbchen unter Frauchens Schreibtisch. Ich werde nun auch noch aufs Kissen zu Benny wechseln und hoffen, dass Frauchen uns bald ins Bett bringt.

 

20. April 2019

 

Frauchen verordnete uns bei dem warmen, sommerlichen Wetter heute einen Ruhetag, da es die Terrasse mit dem Wasserdruck-reiniger bearbeiten wollte. Doch bevor es dazu kam, schaute das Frauchen von Romeo am Morgen bei uns vorbei und brachte Blümchen für Frauchen mit.

 

Kaum saßen unsere Frauchen am Esszimmertisch, klingelte es erneut an der Haustüre und der Dachdecker stand davor. Er hatte Frauchen ein bisschen draufgesetzt, entschuldigte sich dafür und meldete sich für den kommenden Mittwoch, 9.00 Uhr, zum Reparieren des Gartenhäuschens an. Ich hörte Frauchen bei der Urzeitangabe etwas stöhnen ... - doch ich glaube, es ist froh, wenn das Dach endlich gemacht wird, selbst wenn es dafür früh aufstehen muss.

 

Als dann alle gegangen waren, begann Frauchen mit den Arbeiten auf der Terrasse. Uns Hunde schickte es in den Garten, worüber wir froh waren, denn so wurden wir wenigstens nicht nass. Frauchen war nach getaner Arbeit ziemlich geschafft.

 

Am Nachmittag besuchten uns Luke, Joshi und ihr Frauchen im Garten. Diesmal war nicht Romeo es, der die Schnauze nicht halten konnte sondern Benny. Benny gab heute alles, wobei er voll von Luke und Josh unterstützt wurde. Es war aber nicht so schlimm wie kürzlich, als dann auch noch eine "nicht gemeinte" Beschwerde wegen unserer Bellerei einging. Außerdem verließen uns die Drei relativ schnell wieder.

 

Es kehrte Ruhe ein und der Abend kam. Wir saßen mit Frauchen auf der Couch und guckten Fernsehen, als es an der Haustüre gegen 21.30 Uhr klingelte. Frauchen ging nur zögernd zur Haustüre und entschied sich dann, nur mal aus dem Toilettenfenster zu sehen. Davor stand unsere Nachbarn von nebenan und brachte Frauchen Ostereier und selbstgebackenes Gebäck. Frauchen hat sich tierisch darüber gefreut und sich gleich darüber her gemacht. Es hat heftig geschmatzt!

 

 

Frauchen erklärte den Tag somit zu einen guten, denn es lief alles wie am Schnürchen.

 

Zur Nacht ging Frauchen noch einmal mit uns Hunden in den Garten. Auf dem Rückweg kehrte Romeo selbstverständlich mit uns ins Haus zurück, obwohl er gegen Abend wieder mit seinem Weinen begann und hin und her lief. Auch diesmal hat Frauchen ihn ausgestoppt und dann war alles gut. Er begann mit Frauchen zu spielen und auf seinem Schoss liegen zu wollen. Alles ist gut!

 

Nun sind wir im Büro und ich denke, gleich geht es ab ins Bett, denn Frauchen ist müde.

 

21. April 2019  - Ostersonntag

 

Ein Sommertag erwartete uns am Morgen im Garten. Frauchen beeilte sich ein bisschen um mit allem, was am Morgen so anfällt, fertig zu werden, denn wir waren relativ früh mit unseren Freunden und deren Frauchen im Wald verabredet.

 

Wir trafen zeitgleich mit den anderen am verabredeten Platz ein und liefen eine große Runde, wobei wir auch an einem unserer beliebten Teiche vorbei kamen.

 

 

Joshi sorgte zwischendurch für Abkühlung ..... Nach dem Bad ging es ab zur großen Wiese, auf der jede Menge gelber Blümchen standen (auch Pissblümchen oder Löwenzahn genannt). Frauchen war hin und weg und natürlich mussten wir Hunde uns für ein Bild mit Blümchen zur Verfügung stellen. Später war Joshi ganz gelb am Bauch ... - die Blumen waren nicht farbecht.

 

Nachdem wir zurück zum Auto gekommen waren, trennten sich unsere Wege wieder und jeder fuhr zu sich nach Hause. Frauchen ruhte sich zuerst ein bisschen aus, doch dann musste es unbedingt noch etwas im Garten tun.

 

Am späten Nachmittag schaute unser Nachbar (Herrchen von Romeo) bei uns vorbei und schenkte Frauchen eine Orchidee. Romeo war ganz aus dem Häuschen und freute sich, sein Herrchen wiederzusehen. Das wohnt nämlich einen großen Teil des Jahres mit Hündin "Bonnie" in Spanien. Da Bonnie und Romeo sich nicht so gut verstehen, lebt er jetzt für die Zeit, die sein Herrchen mit Bonnie in Deutschland weilt, bei uns.

 

Wir verbrachten einen ruhigen Abend im Wohnzimmer, wo Frauchen Fernsehen guckte. Zur Nacht hin stand noch einmal der Besuch des Gartens an. Mittlerweile sind wir im Büro, wo Frauchen noch etwas zu tun hat. Ich dagegen "habe fertig" und nehme noch eine Mütze Schlaf auf dem Büroschreibtischkissen neben Benny mit, bevor wir alle schlafen gehen.

 

 

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