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Der kleine sehbehinderte Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

43. Teil - August 2019

 

 

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1. August 2019

 

Beim ersten Gang in den Garten am Morgen stand bereits Romeo auf der anderen Seite am Zaun und quietschte herzzerreißend, weil er von Frauchen und uns Hunden begrüßt werden wollte. Natürlich taten wir ihm den Gefallen und Frauchen hob ihn über den Zaun, damit er mit uns zusammen die Runde durch den Garten drehen konnte. Danach ging es zurück über den Zaun zu seinem Frauchen.

 

Am Nachmittag holte Frauchen Romeo dann am Zaun wieder ab, damit er mit uns spazieren gehen konnte. Bevor es los ging, lief Herrchen zu Aldi um ein paar Sachen zu kaufen. Wir fuhren mit dem Auto hinterher und holten Herrchen am Laden ab und fuhren von dort in den Wald, wo wir bis zu unserer Lieblingsbank an einer unser Lieblingswiesen Halt machten und uns eine Weile aufhielten.

 

 

Natürlich ließ Frauchen es sich nicht nehmen, von uns allen ein Foto zu schießen.

 

 

Während wir uns dort aufhielten, kamen einige Wespen angeschwirrt, die sich über das Backwarenteilchen und die Limo von Frauchen hermachten. Nach einer Weile brachen wir die Zelte ab, nicht zuletzt deswegen, weil die Wespen immer dreister wurden.

 

Auf dem Rückweg wurde Romeo bei seinem Frauchen abgeliefert und wir fuhren um die Ecke heim. Den restlichen Tag verbrachten wir in Ruhe und Gemütlichkeit.

 

Mittlerweile haben wir den letzten Gang in den Garten mit Frauchen hinter uns und haben das Büro aufgesucht. Das bedeutet: Feierabend für heute!

 

2. August 2019

 

Der Tag begann mit Sonnenschein und hörte mit schüttendem Regen auf ....

 

Mittags war Frauchen am Nachbarszaun verabredet, um Romeo in Empfang zu nehmen. Er sollte mit spazieren gehen und bei uns bleiben, bis sein Frauchen, das eine Shoppingtour plante, wieder nach Hause kam.

 

Bevor wir gemeinsam das Haus verließen, tobten Romeo, Benny und ich miteinander. Es wurde ein wildes Gerangel ....

 

 

Wenig später fuhren wir Richtung Wald, holten jedoch vorher beim Bäcker Brötchen. Im Wald angekommen liefen wir eine Runde, die, sobald die Bäume uns keinen Schatten boten, sehr warm wurde.

 

 

Besonders Romeo, der mal wieder wie ein Dildop unterwegs war, knallte sich zu Hause auf die Couch und kuschelte sich zu Frauchen, das ebenfalls eine kleine Ruhepause benötigte. Sogar Herrchen kam zu uns ins Wohnzimmer und brachte sein neues Sitzkissen mit. Das verfolgt uns nun im Haus, denn Herrchen lässt es überall liegen.

 

Gegen Abend wurde Romeo wieder über den Zaun zu seinem Frauchen gereicht. Benny und ich gingen mit Frauchen zurück ins Haus und unser Abendprogramm vor dem Fernseher begann.

 

Irgendwann begann es zu regnen, es wurde immer heftiger, so dass Frauchen die Terrassentüre schließen musste, um überhaupt noch etwas zu hören, was im Fernseher gesprochen wurde. Frauchen meinte, den Regen brauchen wir dringend und somit freute es sich darüber.

 

Weniger gefreut haben sich Frauchen, Benny und ich, als wir zur Nacht hin noch einmal den Garten aufsuchen mussten und es immer noch heftig regnete. Aber wir sind ja nicht aus Zucker, auch wenn Frauchen immer behauptet, dass wir Hunde "süß" seien.

 

Wir sind im Büro angekommen und machen Feierabend.

 

3. August 2019

 

Unsere Leute frühstückten auf der Terrasse und schwupp stand Romeo am Zaun und wollte zu uns. Klar, dass Frauchen ihn sofort geholt hat. Sein Frauchen erhielt eine Nachricht, damit sie ihn nicht vermisst.

 

Romeo blieb gleich bei uns, weil unsere Leute und sein Frauchen am Abend auf unser Straßenfest gingen und er somit nicht bei sich alleine im Haus bleiben musste.

 

Bis Herrchen und Frauchen das Haus verließen, hatten sie noch so Einiges zu tun, z.B. sich aufhübschen (was dann mehr auf Frauchen zutraf). Noch bevor Frauchen das Haus verließ, erteilte es uns Aufträge, so war Romeo für sein Ratatouille verantwortlich, Benny für das ganze Haus und ich für Sissy. Und weg waren sie.

 

4. August 2019

 

Frauchen kam nach 0:00 Uhr nach Hause, gab uns ein Begrüßungsleckerli und führte uns noch kurzweilig in den Garten. Anschließend verschwand es gefühlte Sekunden im Bad, um sofort danach ins Bett zu fallen. Kurze Zeit später fand auch Herrchen den Weg nach Hause. Herrchen suchte ebenfalls sofort nach dem Badezimmerbesuch das Bett auf. Romeo kuschelte sich zu Frauchen unter die Decke und Benny und ich verteilten uns im Bett.

 

In der Nacht wachte Frauchen mit einem Brummschädel auf, der auch am Morgen nicht verschwunden war. Frauchen und sein Kater quälten sich aus dem Bett und brachten uns in den Garten. Das war auch alles, zu dem Frauchen noch in der Lage war. Es suchte das Bett wieder auf und litt leise vor sich hin.

 

Herrchen bereitete sich Frühstück und suchte dann wieder den Ort der stattgefundenen Feier auf, um sich dort mit den anderen Nachbarn zu treffen und div. Gegenstände abzuholen.

 

 

Stunden später war Frauchen wieder auf den Beinen und frühstückte gegen Nachmittag. Mittlerweile war auch das Frauchen von Romeo nach Hause gekommen und ließ sich den Lütten über den Zaun reichen. Ich hätte Romeo so gerne hier behalten .....

 

 

Ich glaube, den restlichen Tag werden wir in trauter Gemütlichkeit verbringen und keine großen Ansprüche an Frauchen stellen.

 

Bis zum Abend hin war Frauchen wieder völlig intakt und wir verbrachten mit ihm einen langen Fernsehabend. Anschließend ging es in den Garten, wo Frauchen wieder einmal als "Glühwürmchen" wirkte. Ein Nachbar sieht Frauchen nachts immer, wenn es mit uns Hunden und seiner Stirnlampe um die Ecke kommt. Als Glühwürmchen bezeichnet zu werden, findet Frauchen super.

 

Wir sind im Büro angekommen und somit bedeutet das: Feierabend!

 

5. August 2019

 

Leider war es heute über Tag sehr warm bzw. schwül, so dass unsere Leute uns und sich einen Spaziergang ersparten. Frauchen nahm uns stattdessen mit in den Vorgarten, wo es das Beet in Ordnung brachte.

 

Nachmittags trafen wir Romeo und sein Frauchen am Zaun. Unsere Frauchen unterhielten sich eine ganze Weile und ich durfte den Garten von Romeo erforschen. Boh, der ist so groß und es gab so viel zu schnüffeln. Benny durfte nicht mitkommen, weil Frauchen der Meinung ist, dass man ihm nicht trauen kann, wenn er auf die Nachbarskatzen stößt.

 

Abends guckten wir zusammen mit Frauchen Fernsehen und zur Nacht hin ging es noch einmal in den Garten. Nun sind wir im Büro gestrandet und lassen den Tag in Ruhe ausklingen.

 

6. August 2019

 

Ein Sommertag erwartete Frauchen, Benny und mich am Morgen im Garten. Aber auch Romeo erwartete uns .... - Frauchen holte ihn natürlich sofort über den Zaun, damit er uns alle begrüßen konnte. Dann machte er die Morgenrunde durch den Garten mit und wurde danach wieder über den Zaun gesetzt.

 

Nach dem Frühstück fuhren Herrchen und Frauchen mit uns Hunden in den Wald. Romeo kam mit und somit war unser Trio wieder vollständig. Der Spaziergang hielt sich im Rahmen, was gut war, denn es war widererwartend sehr schwül im Wald, so dass alle, bis auf Romeo, ins Hecheln kamen. Mich hatte mal wieder Benny völlig eingedreckt, denn der scharrt immer am Boden, wenn er was erledigt hat. Meistens trifft es mich, doch hin und wieder auch Frauchen.

 

 

Auf dem Rückweg lieferten wir Romeo zu Hause bei seinem Frauchen ab und fuhren heim.

 

Kaum zu Hause angekommen, verließen Herrchen und Frauchen zu Fuß das Haus und gingen in die Stadt einkaufen. Es dauerte ganz schön lange, bis sie nach Hause kamen. Da wir aber müde waren, haben wir die Zeit einfach verschlafen.

 

Abends schlief Frauchen auf der Couch ein, ich schlich mich zu Herrchen und Benny setzte sich ins Esszimmer ab. Frauchen war nicht darüber erfreut, dass wir es einfach alleine gelassen hatten.

 

Es regnete kurzweilig sehr heftig, worüber Frauchen sehr froh war, denn es musste somit nicht den Garten wässern. Beim letzten Spaziergang tropfte es im Garten auf uns nieder, obwohl es zu regnen aufgehört hatte, was nicht schön war.

 

Zum Glück ist es im Büro schön trocken. Dieser Tag ist um und das Bett ruft.

 

7. August 2019

 

Beim Frühstück wurde zwischen unseren Leuten besprochen, wo wir heute spazieren gehen. Doch bevor es los gehen konnte, besuchte uns noch eine befreundete Nachbarin und Romeo wurde über den Zaun gereicht.

 

Der Kurzbesuch war weg, Herrchen fertig mit Verschönerungsarbeiten an sich im Bad und ab ging es. Wir liefen eine Runde und machten dann auf einer Bank Rast.

 

 

Frauchen alberte mit Benny und mir auf der Bank herum und Romeo nahm Frauchens Schoß in Beschlag. Herrchen schleppte Wasser für alle und Leckerlis für uns Hunde im Rucksack mit. Auf dem Rückweg lieferten wir Romeo wieder zu Hause ab und fuhren um die Ecke heim.

 

Den restlichen Tag ließen wir es uns alle gut gehen. Am Abend sahen wir, wie immer, mit Frauchen fern. Vor dem letzten Gang in den Garten regnete es heftig, doch als wir raus kamen, war der Zauber wieder vorbei.

 

Wir haben das Büro erreicht und ich bin hundemüde.

 

8. August 2019

 

Das Frühstück von Herrchen und Frauchen musste mal wieder im Esszimmer stattfinden, da auf der Terrasse die Wespen das Regiment übernommen haben.

 

Nachmittags fuhren unsere Leute mit Benny und mir zuerst Brötchen holen und dann zum Plateau, wo Benny mit dem Ball spielen durfte. Romeo haben wir nicht mitgenommen, weil es sich für ihn nicht gelohnt hätte. Zudem musste mit Regen gerechnet werden.

 

 

Vor allem Benny hatte seinen Spaß mit dem Ball. Wir fuhren heim und auf dem Rückweg einkaufen. Während Herrchen durch den REWE-Laden flitzte, warteten wir Hunde zusammen mit Frauchen in der Tiefgarage auf seine Rückkehr. Nachdem Herrchen seine Einkäufe ins Auto gelegt hatte, fuhren wir nach Hause.

 

Wir verbrachten einen ruhigen Nachmittag und Abend. Zur Nacht hin ging es noch einmal in den Garten und von dort aus ins Büro.  Hier schließen wir den Tag nun ab.

 

9. August 2019

 

Es wurde ein Ruhetag verordnet, denn das Wetter ließ einen Spaziergang nicht zu. Zum Einen war es zu schwül und zum Anderen musste jeden Augenblick mit heftigem Regen gerechnet werden.

 

Nachmittags betätigte sich Frauchen kurzweilig zwischen kleineren Regenschauern im Garten. Benny begleitete es, ich blieb lieber im Haus, zumal Frauchen mit dem Wasserschlauch hantierte.

 

 

Nachdem Frauchen ein paar Blumenbilder (neben Benny) geschossen hatte, kam es ins Büro um seine Fotoausbeute in den PC zu schieben. Währenddessen regnete es draußen heftig. Plötzlich begann Frauchen zu lachen und sagte zu Herrchen, das soll mal am Fenster gucken kommen ....

 

 

Benny saß gemütlich auf dem Terrassentisch und konnte so nicht nass werden. Selbstverständlich ist es bei uns nicht üblich, dass wir Hunde auf dem Tisch sitzen (im Gegensatz zu Sissy).

 

Am späten Nachmittag besuchten uns im strömenden Regen Luke, Joschi und deren Frauchen. Natürlich war das Hallo zwischen uns Hunden groß. Wir drückten uns alle sechs ans Gartenhäuschen, um nicht nass zu werden. So hielten wir ca. zwei Stunden durch, dann verließ uns das Trio wieder.

 

Ein gemütlicher Abend folgte und in der Nacht konnten wir sogar den Garten trocken aufsuchen. Nun sind wir mal wieder im Büro gelandet und somit endet der Tag für uns alle.

 

10. August 2019

 

Beim Frühstück wurde das heutige Vorgehen von unseren Leuten besprochen. Mittags wollte Herrchen zu Fuß zum REWE hinunter laufen und dann sollte Frauchen mit uns Hunden nachkommen, Herrchen einladen und mit ihm gemeinsam zur Wiese fahren. Gesagt, getan.

 

 

Die Runde auf der Wiese machte sehr viel Spaß, da die Sonne nur hin und wieder zwischen den vielen Wolken hervor guckte und eine scharfe Prise wehte. Schade war nur, dass Romeo nicht mit dabei war, denn sein Frauchen war nicht zu Hause, als Frauchen ihn abholen wollte.

 

 

Eine Weile verbrachten wir auf und an einer Bank. Frauchen alberte mit uns Hunden am Boden herum und Benny durfte mit seinem Ball spielen. Dann ging es zurück zum Auto und ab nach Hause.

 

Kaum dort angekommen gab es eine Nachricht von Romeos Frauchen, unser Frauchen möge zum Zaun kommen. Sofort rannten Benny und ich mit nach oben, schließlich wollte ich meinen Freund treffen. Zuerst wurde Romeo von Frauchen begrüßt und dann ich über den Zaun gehoben. Das Frauchen von Romeo meinte, ich solle doch ein bisschen bleiben, weil es mir drüber so gut gefalle. Ich durfte eine gute Stunde bleiben. Das war mir viel zu kurz, ich wäre gerne noch geblieben. Der Garten ist so toll und groß, und es gibt so viel zu schnuppern. Außerdem laufen da noch die Miezen "Tiffi" und "Fritzi" herum. Eine hat mich angefaucht, es aber wohl gar nicht so ernst gemeint. Und auf der Wiese konnte ich mich so herrlich rubbeln.

 

Wieder zu Hause gab es was zu futtern und das Abendprogramm wurde abgespult. Zur Nacht ging es noch einmal in den Garten und dann ins Büro. Nun bin ich ziemlich müde, der Tag war aufregend.

 

11. August 2019

 

Obwohl tolles Sommerwetter herrschte, blieben wir heute alle zu Hause. Frauchen hatte im Haus zu tun und obendrein noch andere Dinge zu erledigen. Herrchen wollte dann alleine spazieren gehen, entschied sich aber dagegen.

 

Benny und ich mussten unbedingt Romeo am Zaun begrüßen. Ich forderte Frauchen auf, mich raus zu lassen, damit ich zu meinem Freund konnte. Das Hallo war sehr groß, doch dann lief Romeo zurück zu seinem Frauchen.

 

Frauchen begann im Garten zu arbeiten, eben auch am Zaun zu Romeo und seinem Frauchen. Außerdem musste es noch diverse Blumen gießen und die Näpfe für Vögel und Insekten mit Wasser auffüllen.

 

 

Anschließend tranken unsere Leute Kaffee am Gartenhäuschen, während Benny und ich ein bisschen herumlungerten und ein wenig bellten, was uns allerdings sofort untersagt wurde.

 

Kurzweilig verschwand Frauchens mit uns am Rockzipfel ins Haus, um kurze Zeit später noch einmal den Garten aufzusuchen. Völlig entsetzt und fassungslos rief es nach Herrchen .... Frauchens Buchsbaumhecke neben dem Gartenhäuschen war vom Buchsbaumzünsler (Raupen) ruiniert worden. Einzige Lösung war, die Hecke ganz kurz abzuschneiden.

 

 

Frauchen fackelte nicht lange, packte sich eine Schere und schnitt die kleine Hecke runter. Dann putzte es noch das Hochbett, weil sich das ohne Hecke nicht gerade schön gestaltete.

 

 

Zum Schluss war es mit seiner Arbeit, wenn auch ziemlich erschöpft, zufrieden. Und es fand, dass das Beet ohne Hecke eigentlich ganz gut aussieht.

 

Den Abend verbrachten wir wie immer, zusammen mit Frauchen auf der Couch vor dem Fernsehgerät. Zur Nacht hin suchten wir zusammen mit Frauchen noch einmal den Garten auf und starteten von dort gleich durch ins Büro.

 

Benny ist so müde, dass er bereits das Bett aufgesucht hat. Ich halte noch ein bisschen bei meinen Leuten durch, bis die schlafen gehen.

 

12. August 2019

 

Beim Frühstück überlegten unsere Leute, wo wir heute spazieren gehen könnten ... - sogar Romeo war bereits über den Zaun gereicht worden und Herrchen im Badezimmer fertig .... - da begann es heftig zu regnen. Die Hoffnung, der Regen würde nach einer gewissen Zeit wieder aufhören, blieb auf der Strecke. Es regnete den ganzen Tag durch. Romeo durfte zurück nach Hause, allerdings wurde er dabei ein bisschen nass.

 

Wir verbrachten somit einen ruhigen Tag. Frauchen hatte was im Haus zu tun und Herrchen telefonierte endlos lange, um einen Abnehmer für unseren verseuchten Buchsbaum zu finden. Aber, man/frau/hund möge es nicht glauben, er bekam keine Aussage, denn hier im Oberbergischen ist man mit diesem Problem noch nicht konfrontiert worden. Herrchen bekam stattdessen zu hören, dass es doch in unserem Gebiet kaum jemanden gäbe, der Buchsbaum im Garten stehen hätte. Was für eine Aussage, meinte Frauchen, es kenne genug Leute, in deren Garten Buchsbaum wächst.

 

Der Tag war wieder einmal in Nu um und wir standen erneut im Garten zur letzten Runde. Der Regen hatte aufgehört, so dass wir trocken zurück ins Haus kamen und das Büro aufsuchen konnten.

 

Das Bett ruft mich!

 

13. August 2019

 

Das Wetter war heute supi, denn es war sonnig, jedoch kühl.

 

Frauchen hatte mittags einen Massage-Termin und verließ das Haus. Als es heimkehrte, hatte es Brötchen geholt und bei Aldi eingekauft. Also stand einem Spaziergang im Wald nichts mehr entgegen. Leider konnten wir das Frauchen von Romeo nicht erreichen, somit kam er leider nicht mit.

 

Wir fuhren in den Wald und liefen eine Runde. Seit Herrchen mit uns geht, fallen unsere Gassigänge gemütlich aus. Unser heutiges Ziel war eine Bank, auf der unsere Leute eine Rast einlegten. Herrchen und Frauchen hatten ihr Leckerchen und wir das unsere.

 

 

Frauchen kam auf die Idee, ein Familienfoto zu schießen und versuchte dafür, die Kamera auf dem Boden aufzustellen und mit Steinchen in die richtige Position zu bringen. Frauchen schien daran zu verzweifeln, denn es wollte einfach nicht gelingen. Wir Hunde fragten uns bereits, was das werden soll. Endlich hatte die Kamera die Bank, auf der wir saßen, im Visier ... - doch die ersten beiden Bilder misslangen ... - einmal aus dem Grund, das Benny aus dem Bild verschwand und einmal, weil zu viel Gras im Vordergrund stand. Doch dann endlich funktionierte es.

 

Wir brachen zum Auto auf und fuhren nach Hause. Benny und ich verschwanden auf die Couch und verfielen in einen Tiefschlaf. Der Spaziergang hatte uns total geschafft.

 

Nach einem Abend, der einem täglichen Dejavue glich, haben wir noch einmal ziemlich verschlafen den Garten aufgesucht. Anschließend ging es ins Büro, wo wir mal wieder den Tag Revue passieren und ausklingen ließen.

 

Und auch heute ruft mein Bett.

 

14. August 2019

 

Ein sehr kühler Sommertag erwartete Frauchen, Benny und mich morgens im Garten. Bei dem herrlichen Wetter wollten unsere Leute natürlich einen Spaziergang im Wald machen. Bevor wir aber los fuhren, kam Romeo zu uns rüber und fuhr mit uns in den Wald.

 

 

Wir drehten eine gemütliche Runde, machten Rast und liefen dann zum Auto zurück. Dabei bemerkte Frauchen dann, dass es die beiden Lederhundeleinen verloren hatte. Es war der Meinung, sie über die Bank gelegt zu haben, auf der wir gesessen hatten. Das Auto wurde erreicht und wir fuhren dann durch den Wald zur Bank. Die Leinen waren aber nicht dort. Herrchen gab den Tipp, dass wir sie auf dem Weg dorthin verloren hatten, denn Frauchen hatte einmal den Rucksack, die Leinen und die Tasche mit der Kamera abgelegt, um uns Hunden Wasser zu geben. Herrchen lief den Weg zurück und Frauchen fuhr mit Benny, Romeo und mir durch den Wald ihm entgegen. Noch bevor Herrchen die Leinen finden konnte, hatten wir sie gefunden. Sie lagen tatsächlich dort, wo Herrchen sie vermutet hatte. Herrchen wurde aufgelesen und wir fuhren heim.

 

Nachdem wir zu fressen bekommen hatten, waren wir alle sehr müde ... - Romeo allen voran.

 

 

Romeo wurde eine Stunde später über den Zaun zu seinem Frauchen gereicht und Frauchen und wir Hunde gingen ins Haus zurück.

 

Der restliche Tag verlief wie immer.

 

15. August 2019

 

Leider bot sich heute ein verregneter Tag seitens unserer Leute dazu an, nicht mit uns Hunden spazieren zu gehen und stattdessen einen Shopping-Tag einzulegen. Benny und ich sollten mal wieder auf Katze und Haus aufpassen. Nix haben wir gemacht, wir haben gepennt.

 

Herrchen und Frauchen kamen zurück. Frauchen hatte einen Wasserschlauch von 30 Metern und einen von 15 Metern zum halben Preis gekauft, denn der vor kurzem gekaufte 15-Meter-Schlauch hatte bereits nach der ersten Nutzung ein Löchlein, aus dem Wasser spritzte. Nun läuft das Wasser bereits aus einem Loch. Frauchen gibt nicht auf, obwohl alle Schläuche immer wieder nach kurzer Zeit platzen. Allerdings behält es nun die Quittungen und tauscht die Schläuche um.

 

Da es immer mal wieder regnete, blieben wir alle viel im Haus. Es ereignete sich nichts Großartiges mehr.

 

 

Erst zur Nacht hin, beim letzten Gang in den Garten, gab es ein Highlight für Frauchen ... - es fand direkt vor der Katzengehegetüre zum Garten hin einen kleinen Molch. Angeblich soll ich auf ihn getreten sein ... - glaube ich aber nicht, das hätte er sicherlich nicht überlebt. Stattdessen wurde er in Frauchen Hand und seinem warmen Atem ziemlich lebendig. Natürlich musste Frauchen ein Foto von ihm schießen, bevor er im Hochbeet wieder ausgesetzt wurde.

 

 

Auf dem Rückweg ins Haus musste dann Sissy dran glauben, denn Frauchen nahm auch sie auf den Kieker und schoss Bilder. Sissy mag es genauso wenig wie ich, fotografiert und geblitzt zu werden.

 

Nun sind wir im Büro angekommen, wo es trocken und warm ist. Das war es für heute. Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

16. August 2019

 

Das Wetter lud zu einem Spaziergang ein. Den machte Frauchen zusammen Benny, Luke, Josh, deren Frauchen und mir. Wir sind länger nicht zusammen spazieren gewesen, da Frauchen Probleme mit dem Gehapparat hatte und leider nicht mehr so gut laufen kann. Zudem gehen wir natürlich jetzt auch mit Herrchen spazieren, das endlich nach seiner Hüft-OP wieder flott zu Fuß ist. Herrchen wurde von Frauchen im Wald aus- bzw. abgesetzt und lief seinen eigenen Weg, der ihn zu guter Letzt nach Hause führte.

 

 

Wir hatten natürlich wieder viel Spaß mit unseren Freunden. Benny war ganz aus dem Häuschen, denn endlich ging es beim Ballspielen wieder heiß her. Am Ende des Spaziergangs verabschiedeten wir uns und fuhren ziemlich geschafft nach Hause.

 

Als wir heim kamen, war Herrchen noch im Wald und schickte hin und wieder Fotos zu Frauchen. Aber nach einer Weile kehrte es ebenfalls nach Hause zurück. Somit konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen ... - Benny und ich verschliefen ihn.

 

Da nix im Fernsehen lief, bastelte Frauchen noch am Abend im Vorgarten herum. Im Nu waren alle, außer Sissy, vor dem Haus. Wir hielten es aus bis es dunkel wurde, dann gingen wir alle ins Haus zurück.

 

Beim letzten Gassigang in den Garten fand Frauchen zwei dicke, fette Nacktschnecken, die es einsammelte und auf die Wiese vor unserem Haus brachte. Anschließend suchten wir das Büro auf. Benny liegt bereits auf dem Büroschreibtischkissen und ich werde mich jetzt zu ihm kuscheln.

 

 

17. August 2019

 

Nach dem Frühstück wollte Frauchen nur mal eben in den Garten um ein paar verwelkte Blümchen abzuschneiden. Aber als es um die Ecke bog, fiel sein Blick auf einen großen, rund geschnittenen Buchsbaumstrauch ... - der Zünsler hatte wieder zugeschlagen. Das hat er im Garten von Romeos Frauchen ebenfalls. "Holland in Not ...!" Also nahm sich Frauchen des Buchsbaumstrauches an und verpasste ihm einen Hochstammschnitt in der Hoffnung, dass der Zünsler nur im unteren Bereich zugeschlagen hat.

 

Da Frauchen einmal dran war, pflanzte es auch noch schnell etwas um und holte den Gartenschlauch hervor ... - es war wieder soweit, der erst kürzlich beim Center-Shop erworbene Schlauch machte "plopp" und hatte daraufhin ein Loch, aus dem das Wasser heraus schoss. Zum Glück hatte Frauchen Mitte der Woche neue Schläuche zum halben Preis gekauft, von denen nun gleich einer zum Einsatz kam. Selbstverständlich wird Frauchen den Center-Shop mal wieder ärgern gehen, denn es kann ja wohl nicht sein, dass diese Schläuche regelmäßig nach kurzer Zeit einen Schaden aufweisen.

 

Und dann war Frauchen verschwunden, denn es besuchte seine Freundin. Gerade als Herrchen uns unser Abendessen serviert hatte, kehrte es heim.

 

Wir verbrachten noch einen schönen Abend und dann war es bereits soweit, noch einmal den Garten aufzusuchen. Frauchen fand erneut dicke Nacktschnecken, die auf die große Wiese vor dem Haus umzogen.

 

 

Nun sind wir wieder im Büro gelandet, wo wir alle, bis auf Sissy, den Tag ausklingen lassen. Sissy schwirrt noch im Garten-/Terrassenbereich herum und genießt den beginnenden Altweibersommer.

 

18. August 2019

 

Frauchen verordnete uns auch heute einen Ruhetag. Es musste was im Haus tun, meinte es.

 

Da es demnach etwas langweilig war, rockten Benny und ich das Haus. Wobei ... - ich immer nur kurz rockte und dann gerne wieder meine Ruhe hatte.

 

Dennoch verging auch dieser Tag wie im Fluge und schon standen wir Hunde mit Frauchen zusammen im verregneten Garten. Nachdem das erledigt war, wurde das Büro aufgesucht. Dort halten wir uns nun noch ein bisschen auf, bevor es dann ins Bett geht.

 

19. August 2019

 

Für heute war ein Tierarztbesuch für mich geplant. Auch Sissy sollte mitkommen, doch Frauchen lehnte es ab, unsere Mieze zu jagen, um sie in den Transportkorb zu bekommen. Sobald es draußen wieder kälter wird, kann es Sissy irgendwo im Haus von einem Kissen, einem Stuhl oder Sessel abpflücken.

 

Bevor wir aber abfuhren, kam Romeos Frauchen kurz zu uns, brachte für Frauchen Gift für die Zünsler mit und für Benny und mich jede Menge Fleischwurst. Benny war so begeistert, dass er immer wieder breit grinsend, die Zähne zeigend, an Romeos Frauchen hochgesprungen ist. Frauchen war ganz hin und weg, denn so hat Benny noch nie gelacht. Bei uns gibt es wenig Leckerlis für Benny, denn er bekommt wegen seiner Allergien nur ganz bestimmtes Futter und Hundenaschwerk. Da ist die Wurst von Romeos Frauchen immer ein großes Ereignis. Und weil das regelmäßig vorkommt, wird natürlich eine strenge Diät bei Benny von Seiten unserer Leute eingehalten, damit er diese grandiosen Schmackerln auch verträgt und nicht ein dickes Ende nachkommt.

 

Pünktlich kamen wir bei unserer Tierärztin an. Herrchen und Benny blieben im Auto zurück und Frauchen ging mit mir in die Praxis. Nach einer kurzen Wartezeit ging es ins Sprechzimmer und wenig später stand ich auf dem Behandlungstisch. Während die Tierärztin an meiner Heckseite zugange war, konnte ich mich nicht wehren, da Frauchen mich fest hielt. Als die dann aber meine Vorderkrallen schnitt, habe ich zugeschlagen und sie gebissen. Es hat nicht geblutet, doch ich habe sie erwischt und sie hat versichert, dass es etwas weh getan hat. Eine zweite Chance zum Zubiss bekam ich allerdings nicht.

 

 

Frauchen meint, wenn das mit mir so weiter geht, bekommen wir noch TA-Verbot. Beim letzten Mal habe ich meinen Freund Romeo verteidigt, der die Krallen geschnitten bekam und kläglich jammerte. Schwups habe ich der Tierärztin in die Wade gezwickt .... Auch hier hatte ich insoweit Erfolg, dass sie einen Schmerz verspürte. Es hat aber auch nicht geblutet.

 

 

Nach dem Tierarztbesuch gingen unsere Leute mit uns auf der Lieblingswiese spazieren, da konnte ich mich etwas entspannen. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meiner heutigen Tat!

 

Wieder zu Hause war es bereits Zeit für Benny und mich unser Fressen zu erhalten. Nun konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen.

 

Nach einem verschlafenen Fernsehabend ging es noch einmal in den Garten, wo es ziemlich abgekühlt war. Nun sind wir im Büro und leisten Herrchen und Frauchen noch ein bisschen Gesellschaft.

 

20. August 2019

 

Nach dem Frühstück wurde zuerst einmal auf den Postboten gewartet, der uns zwei Pakete bringen sollte. Vorher konnten wir also nicht Gassi gehen. Bevor aber die Post kam, wurde Romeo über den Zaun gereicht, damit er mit spazieren gehen konnte. Kurz danach brachte uns sein Frauchen einen riesigen Bambusstrauch, den es selbst geschenkt bekommen hatte. Frauchen war total begeistert und freute sich diebisch. Endlich kam auch der Postbote und somit konnten wir starten.

 

Frauchen parkte das Auto und los ging's. Wir planten auf dem Rundgang einen Halt für ein kleines Picknick und dann sollte es weiter gehen. Doch Romeo schien es bereits bei unserer Abfahrt nicht besonders gut zu gehen. Bei unserer Rast machte Romeo das erste Mal Anstalten zurück zum Auto zu laufen. Frauchen konnte ihn aber davon überzeugen, dass er es bei ihm auf dem Schoss gut hat und Romeo willigte ein.

 

 

Als wir unseren Weg fortsetzen wollten, rannte Romeo erneut in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Wir taten ihm den Gefallen und folgten ihm. Auf dem Rückweg gab es eine Bank, an der wir uns kurzweilig aufhalten wollten, doch Romeo hatte andere Pläne und ließ sich auch von Frauchen nicht davon abbringen ... - er rannte einfach weiter. Frauchen versuchte ihn zu locken, was aber nichts brachte.

 

Also setzte ich mich in Bewegung, düste an Frauchen vorbei und hinter Romeo her. Als ich ihn erreicht hatte, blieb er stehen, scheinbar dachte er, wir Drei gingen nun gemeinsam zum Auto. Doch Frauchen nahm die Chance wahr, ihn auf den Arm zu nehmen und zurück zur Bank zu laufen. Ein bisschen blieben wir noch dort. Frauchen brachte zum Ausdruck, dass es sich große Sorgen um Romeo mache, dem es so richtig mies zu gehen schien.

 

Frauchen trug Romeo zum Auto zurück, was dieser sich anstandslos gefallen ließ. Als Frauchen ihn bei seinem Frauchen ablieferte und diesem erzählte, dass es Romeo gar nicht gut ginge, meinte das, dass es evtl. an der Impfung liegen könnte, die er am Morgen vom Tierarzt bekommen hatte. Den Stein, der Frauchen vom Herzen fiel, konnten wir sogar im Auto hören. Klar, nach so einer Spritze sollte man/frau/hund/katze/usw. Ruhe halten und nicht einen Spaziergang durchführen.

 

Wir fuhren nach Hause und läuteten den Feierabend ein. Zur Nacht hin ging es noch einmal in den Garten und danach ins Büro. Für heute hatten wir genug Action, mir jedenfalls reicht es. Ich hoffe, mein Freund Romeo ist morgen wieder fit und kommt uns besuchen. Frauchen hatte für morgen zwar einen Spaziergang angedacht, doch der Bambusstrauch muss eingepflanzt werden.

 

21. August 2019

 

Nachdem Frauchen gestern den riesigen Bambusstrauch geschenkt bekommen hat, sagte es heute den geplanten Spaziergang mit Herrchen und uns Hunden ab und fuhr stattdessen nach dem Frühstück Erde und eine Sackkarre kaufen. Als es nach Haue kam, erzählte es, dass es fast eine wunderschöne rote junge Katze mit nach Haue gebracht hätte, die in der Genossenschaft, wo Frauchen die Erde kaufte, herum lief. Auf Nachfrage von Frauchen, ob jemand das Tierchen  gehöre, konnte man keine klare Aussage treffen, außer dass es bereits seit Wochen dort lebt. Weil Frauchen das mit der Katze keine Ruhe ließ, rief es später noch einmal in der Firma an und fragte nach, ob es das Kätzchen haben könne. Am Telefon hatte es den Chef, der ihm versicherte, dass die Katze zum Haus gehöre und man sich darüber freue, dass sie die Mäuse fängt.

 

 

Und dann begann Frauchen (noch sehr lustig) zu arbeiten ... - was schreibe ich, es schuftete. Zuerst befreite es die Sackkarre aus dem Auto, die es mit offener Klappe befördern musste. Es schleppte die Erde vor Ort, von wo es einen 70 Liter Sack die Anhöhe zum Zaun des Nachbarn hoch zerren musste. Später brachte Herrchen mit der Sackkarre (Frauchens ganzer Stolz!) den riesigen Bambus, der wiederum von Frauchen nach oben gebracht werden musste. Ich hörte es ächzen und stöhnen.

 

 

Während Frauchen arbeitete, blieben Benny und ich bei Herrchen sitzen, für Benny und mich gab es je ein Leckerli zum Kauen. Mittlerweile hatte Herrchen den Gartenschlauch angeschleppt, der sich wunderschön zu einem Kreis formte, in den ich mich hinein legen konnte. Seit seiner Hüft-OP kann Herrchen nichts mehr Schweres tragen und somit Frauchen nicht mehr helfen.

 

Nachdem Frauchen den Bambus eingepflanzt und versorgt hatte, war es ziemlich erschöpft und mit der Welt zwar zufrieden, doch auch echt krass fertig. Wir gingen alle ins Haus zurück, wo Benny erst einmal nach all der Arbeit ein Verschnaufpäuschen auf der Couch abhalten musste.

 

 

Nach einem verschlafenen Abend vor dem Fernseher ging es noch einmal in den Garten und von dort ins Büro. Ich glaube, Frauchen wird heute nicht alt und verschwindet bald ins Bett.

 

22. August 2019

 

Beim Frühstück wurde erst einmal Benny zu seinem Kennenlernjahrestag beglückwünscht. Vor vier Jahren haben Frauchen und ich Benny auf einem Spaziergang getroffen. Wir wollten gerade ins Auto steigen, als Benny mit zwei weiteren Hunden angelaufen kam. Frauchen erfuhr, dass Benny dringend für ca. drei Monate eine Pflegestelle brauchte, weil er sonst leider, aus der Not heraus, ins Tierheim hätte ziehen müssen. Frauchen wollte sich um eine Pflegestelle kümmern und zum Schluss, zwei Tage später, landete Benny zur Pflege bei uns. Aber wie das Leben so spielt, Benny und ich wurden Freunde, die man nicht mehr trennen konnte, und Bennys Frauchen hatte nicht die nötige Zeit für ihn.

 

 

Zu guter Letzt adoptierten unsere Leute Benny und heute ist er aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Leider haben wir keinen Kontakt mehr zu Bennys Ex-Frauchen. Das hat einen ziemlichen Bock geschossen und sich dafür niemals entschuldigt. Schade, aber so sind Menschen halt.

 

Da es heute sehr heiß war, lud Frauchen unsere Freunde Luke und Joshi zusammen mit ihrem Frauchen zu uns in den Garten ein. Es wurde ein sehr schöner und lustiger Nachmittag.

 

 

Natürlich mussten sie uns wieder verlassen. Herrchen und Frauchen blieben noch ein bisschen mit uns Hunden im Garten sitzen, doch dann wollte Benny unbedingt sein Futter haben und drängelte Frauchen.

 

Nach dem obligatorischen Fernsehabend ging es noch einmal in den Garten und danach ins Büro. Der Tag ist somit gelaufen und ich freue mich auf mein Bett.

 

 

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