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Der kleine sehbehinderte Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

45. Teil - Oktober 2019

 

 

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1. Oktober 2019

 

Es regnete vom Morgen an, was bedeutete, dass Frauchen und wir Hunde beim ersten Gang in den Garten nass wurden. Klar, dass kein Gassigang stattfand.

 

Der Tag verging trotzdem wie im Fluge, obwohl heute nix los war.

 

Auch am Abend, als wir noch einmal in den Garten mussten, wurden wir nass, zum Glück nur leicht.

 

Im Büro ist es kuschelig, denn die Heizung wurde angeschmissen. So lässt es sich auch bei Regen gut leben. Jetzt noch eine Runde kuscheln mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen und dann ab ins Bett.

 

2. Oktober 2019

 

Beim Frühstück verständigte Frauchen das Frauchen von Romeo, dass dieser heute mit spazieren geht. Wenig später wurde Romeo über den Zaun gereicht und freute sich ein Loch in den Bauch, als er Frauchen und uns Hunde begrüßte.

 

Das Frühstück endete rechtzeitig, da Frauchen mit Benny, Romeo und mir möglichst früh eine Runde drehen wollte, da heute "Großkampftag" bei Aldi für unsere Leute angesagt war.

 

 

Frauchen erfreute sich bei der Gassigrunde an den vielen Wolken, die am Himmel standen und natürlich mal wieder an der tollen Natur. Wir Hunde gerieten dabei etwas ins Hintertreffen.

 

Nachdem wir wieder zu Hause angekommen waren, setzten sich Herrchen und Frauchen zur Einkaufstour ab. Nach einer Weile kehrten sie heim und es gab für alle etwas zu futtern.

 

Am späten Nachmittag wurde Romeo von seinem Frauchen am Gartenzaun abgeholt. So, wie er sich morgens darüber gefreut hatte uns zu sehen, so freute er sich nun, sein Frauchen wiederzusehen.

 

Nach einem gemütlichen Abend mit Frauchen auf der Couch, ging es noch einmal in den Garten. Nun sind wir im Büro angekommen und machen Feierabend.

 

3. Oktober 2019

 

Eigentlich war für heute ein kleiner Ausflug mit unseren Leuten in den Wald geplant, doch das Wetter machte uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Herrchen startete am Nachmittag einen zweiten Versuch, das Haus zu verlassen. Als es gestiefelt und gespornt war, den Rucksack mit Proviant auf dem Rücken, musste es feststellen, dass es heftig regnete. Also wurde auch dieser Versuch gecancelt.

 

Es wurde umdisponiert und erst einmal Kaffee getrunken. Da sich unsere Leute im Büro aufhielten, kamen Benny und ich auf den Schreibtisch auf unser Kissen. Wir ließen es uns gut gehen und genossen das Zusammensein mit unseren Leuten.

 

Erstaunlicherweise hielt Sissy sich bei dem Wetter draußen in ihrem Korb auf und poofte.

 

Beim Abendprogramm von Frauchen vor dem Fernseher teilten Sissy und ich uns die Obhut vom verlassenen Ratatouille. Romeo ist ja wieder bei seinem Frauchen eingezogen, durfte aber den Ratatouille-Zwilling mitnehmen. Damit die zurückgebliebene Ratte sich nicht einsam fühlt, haben wir mit ihr ein bisschen gekuschelt.

 

 

Natürlich hat uns Frauchen erwischt und sofort ein Foto geschossen .... Was soll's, ich finde, auch ein Hund kann jeden Tag eine gute Tat begehen, das muss einem nicht peinlich sein.

 

Beim letzten Gang in den Garten blieben wir doch tatsächlich trocken, der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört.

 

Wir sind im Büro angelangt und ich sage schon mal: Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

4. Oktober 2019

 

Ruhetag wegen Regen!

 

5. Oktober 2019

 

Heute konnte ich bereits beim ersten Gang zusammen mit Frauchen und Benny feststellen, dass es nicht regnet. Romeo begrüßte uns am Zaun und wurde von Frauchen herübergehoben. Frauchen hatte ihm versprochen, mit uns Gassi gehen zu dürfen, wenn das Wetter sich hält. Als es bis zum Nachmittag nicht geregnet hatte, entschlossen sich Herrchen und Frauchen doch noch ganz kurz eine Runde auf unserer Lieblingswiese zu drehen. Im Nu waren wir unterwegs mit dem Auto und kurze Zeit später am Ziel angelangt.

 

 

Frauchen schoss ein paar Fotos und Herrchen schmiss Benny seinen Ball. Auch Romeo war wieder einmal sehr interessiert am Ball ... - aber eher wie ein Luftgitarrenspieler, der nur so tut, als ob er Gitarre spielen will. Wir kamen also alle auf unsere Kosten.

 

Auf der Rückfahrt lieferten wir Romeo bei seinem Frauchen ab und fuhren ums Eck nach Hause. Der gemütliche Teil des Tages begann, zumindest für uns Hunde und Herrchen. Frauchen musste uns alle und sich selbst noch mit Essen versorgen und Herrchen später die Küche aufräumen.

 

 

Nach einem Fernsehabend mit Frauchen und Sissy ging es für Benny und mich noch einmal in den Garten und von dort ins Büro. Benny schläft bereits auf dem Büroschreibtischkissen auf dem Tisch und ich werde es ihm gleich nach tun. Das war es für heute.

 

6. Oktober 2019

 

Ich hörte schon beim Erwachen am Morgen, dass es heftig regnete. Als Frauchen mit uns in den Garten ging, wurden wir alle Drei nass.

 

Am Nachmittag besuchte uns Bennys Ex-Frauchen mit Omi. Zum Kaffee brachte es einen selbst gebackenen veganen Schokokuchen mit. Wir verbrachten einen lustigen Nachmittag, wobei Benny und ich uns sehr zurück hielten und kaum einen Laut von uns gaben, denn Omi mag das nicht.

 

Omi hat dann Sissy auf der Terrasse im Katzenkorb gestellt. Die Beiden standen sich Nase an Nase gegenüber, bis Sissy in den nassen Terrassen-Urwald geflüchtet ist.

 

 

Unsere Leute lachten sich kaputt darüber, dass Omi uns so unter Kontrolle hat.

 

Nach einem gemütlichen und verschlafenen Abend (Besuch macht müde) auf der Couch mit Frauchen, ging es noch einmal in den verregneten Garten und wieder wurden wir nass. Dafür ist es jetzt im Büro um so angenehmer. Ich bin müde und freue mich aufs Bett.

 

7. Oktober 2019

 

Frauchen hatte bereits gestern schon beschlossen, am heutigen Tag sich unserem Garten zu widmen. Das Wetter kam ihm dementsprechend entgegen und so fanden Benny und ich uns mit Frauchen zusammen am frühen Nachmittag im Vorgarten ein. Zwischendurch hörten Benny und ich Romeo rufen und diesem Ruf sind wir gefolgt. Frauchen wenig später ebenfalls und somit kam Romeo eine Weile zu uns herüber.

 

 

Während Frauchen arbeitete, wachten Benny und ich am Gartentor und Herrchen ging zu Fuß in die Stadt einkaufen. Nachdem Frauchen gearbeitet und genug herum geblödelt hatte, ging es zurück ins Haus. Auch Herrchen kehrte heim, litt aber unter Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich, die es sich durch übermäßigem Liegestützemissbrauch zugezogen hat. Frauchen meinte zu Herrchen, so ein alter Knochen wie es, bräuchte keine 80 Liegestützen mehr hintereinander zu machen. Herrchen protestierte aufgrund der Aussage "alter Knochen" und legte sich ins Bett, da die Schmerzen doch erheblich störten.

 

Frauchen verbrachte mit uns Hunden den Abend auf der Couch vor dem Fernseher. Hin und wieder ging ich mal hin zu Herrchen und legte mich dazu. Nach dem letzten Gang in den Garten erwachte Herrchen von den Toten und stand wieder auf zwei Beinen, die es ins Büro trugen.

 

Wir lassen es uns noch ein bisschen gut gehen und bedauern Herrchen, wünschen ihm aber auch gleichzeitig gute Besserung.

 

Für heute reicht es allen ... - gute Nacht, liebes Tagebuch.

 

8. Oktober 2019

 

Der Tag begann mit Regen ... - der den Tag begleitete.

 

Frauchen fühlte sich über Tag nicht wohl und legte sich am Nachmittag sogar kurzweilig ins Bett.

 

Zwischendurch schien sich Frauchen etwas erholt zu haben, doch nach dem letzten Gang in den Garten suchte es mit Wärmeflasche das Bett auf. Selbstverständlich begleiten Benny und ich es, damit ist der Tag beendet.

 

9. Oktober 2019

 

Frauchen kam schlecht aus den Federn und war immer noch nicht so richtig gut drauf. Dennoch blieb es auf den Beinen und stand den Tag durch.

 

Das Wetter war nicht verregnet, dennoch war es ziemlich trüb und trostlos. Frauchen schoss ein Foto von Sissy auf der Terrasse und staunte darüber, dass sie sich trotz des usseligen Wetters draußen im Körbchen aufhielt.

 

 

Der Tag verlief ohne Höhepunkt und plätscherte so vor sich hin. Gegen Abend plätscherte es vor dem Haus, denn es hatte wieder begonnen heftig zu regnen.

 

Nach einem Abend mit Frauchen auf der Couch im Wohnzimmer, ging es noch einmal in den Garten, wo es zum Glück gerade mal nicht regnete.

 

Wir sind im Büro angekommen, was so viel bedeutet, wie der Tag ist gegessen, das war es, finito. In dem Sinne sage ich mal: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

10. Oktober 2019

 

Es regnete mal nicht, als wir am Morgen mit Frauchen in den Garten kamen. Beim Frühstück fragte das Frauchen von Luke und Yoshi an, ob wir mit ihnen im Wald spazieren gehen wollten. Frauchen sagte ab, da es immer noch kränkelt, weil die Blasenentzündung einfach nicht verschwinden will.

 

 

Da Frauchen aber wegen Benny, der gestern nicht spazieren war, ein schlechtes Gewissen hatte, entschloss es sich, direkt nach dem Frühstück eine kleine Runde mit uns zu gehen. Während des Spaziergangs stellte Frauchen fest, dass es Bleibeine hat. Es war wohl ziemlich froh, als wir wieder nach Hause kamen.

 

Viel wurde heute nicht mehr veranstaltet. Abends gab es zu Frauchens Fernsehabend eine Wärmeflasche. Benny und ich haben vor uns hingedöst und dann war es bereits wieder so weit, den Garten noch einmal aufzusuchen.

 

Nun sind wir im Büro angekommen, wo Herrchen bereits auf unser Eintreffen gewartet hatte. Bald geht es ins Bett.

 

11. Oktober 2019

 

Kurz nach dem Frühstück besuchte uns Romeos Frauchen und blieb eine Weile. Leider verließ es uns dann wieder.

 

Frauchen war immer noch nicht wieder auf dem Damm, wodurch der Tag sich etwas langweilig gestaltete.

 

Am späten Abend meinte Frauchen, dass es ihm besser gehe. Ich hoffe, das hält weiterhin an.

 

Den letzten Gang in den Garten haben wir hinter uns und sind nun im Büro angekommen und beenden somit den Tag.

 

12. Oktober 2019

 

Nachdem Frauchen gut geschlafen und den Wecker am Morgen nicht gehört hatte, dachte es, es könne bereits wieder Bäume ausreißen, wurde aber über Tag eines Besseren belehrt.

 

Nach dem Frühstück haben Frauchen und wir Hunde Romeo zu einem Spaziergang über unsere Lieblingswiese abgeholt. Eigentlich sollten auch Omi und ihr Frauchen mitkommen, doch Omi litt unter Erbrechen und Durchfall.

 

 

Also liefen wir alleine. Zuerst war Frauchen noch gut drauf, doch dann begann es zu schwächeln. Wir kamen zu Hause gerade an, als Herrchen sich zu Fuß zum Aldi aufmachte und Romeos Frauchen vor seiner Garage stand. Frauchen unterhielt sich kurz mit beiden, wobei es Romeo aus dem Auto holte und ablieferte. Danach beeilte es sich um die Ecke nach Hause zu kommen, denn es war ihm so richtig übel.

 

Immer noch leidet Frauchen unter kleinen Schwächeanfällen, die es anspringen, sobald es sich arbeitstechnisch betätigt. Frauchen stellte also die unwichtigsten Aktivitäten ein und relaxte, bis es noch einmal zur Nacht hin in den Gang ging. Die Luft draußen war mild und angenehm.

 

Nun sind wir im Büro bei Herrchen angekommen. Frauchen glaubt wieder einmal Bäume ausreißen zu können ... - ich glaube aber eher, es wird in Kürze ins Bett verschwinden und sie (die Bäume) eher "absägen" ... - hihihihi.

 

13. Oktober 2019

 

Frauchen hat sich einen weiteren Austag genommen, da es immer noch schwächelt. Nach dem Frühstück leisteten Benny und ich Frauchen bei einer Schlafrunde im Bett Gesellschaft; anschließend ging es kurz mal in den Garten und Romeo begrüßen. Frauchen rappelte sich tatsächlich auf, eine weitere Ernte von Chillizipfeln einzufahren. Wie Frauchen bemerkte, wird das nicht die letzte Ernte sein, denn es haben sich weitere neue Zipfel, die noch grün sind, gebildet und es gibt Blüten. Es wird demnach für alle Einwohner von Waldbröl genug Chilli-Schoten geben, denn unsere Leute haben jetzt schon für mindestens fünf Jahre genug geerntet. Die Schoten hängen als Kette aufgefädelt in der Küche, schwimmen in Öl und lagern im Eisschrank.

 

 

Den restlichen Tag bekamen wir auch noch gut um.

 

Den letzten Gang haben wir hinter uns und sind nun im Büro. Benny liegt bereits auf dem Büroschreibtischkissen und ich werde mich nun zu ihm gesellen.

 

14. Oktober 2019

 

Schon beim ersten Gang in den Garten konnten Benny und ich feststellen, dass Frauchen wieder besser drauf war. Und mittags ist es sogar mit uns in den Garten gegangen und hat gearbeitet. Dennoch hat es sich einen Termin vom Arzt geben lassen ... - ich glaube, in der Hoffnung, dass es nicht nötig sein wird.

 

Auch Romeo kam über den Zaun und leistete uns Hunden und Frauchen Gesellschaft im Garten. Irgendwann wollte er aber zurück zu seinem Frauchen und Frauchen hob ihn wieder über den Zaun zurück.

 

 

Frauchen stellte fest, dass der Garten nun doch ziemlich aufgeräumt und nackt aussieht. Seine geliebten Zinnien sind fast alle verblüht und auch alles andere, das in diesem Jahr so üppig erblühte und wuchs, ist in Herbststimmung und lässt sich sozusagen hängen.

 

Wir verbrachten einen relaxten Nachmittag und einen gemütlichen Abend. Danach ging es noch einmal in den Garten und von dort ins Büro. Damit schließe ich den heutigen Tag ab.

 

15. Oktober 2019

 

Herrchen schlug beim Frühstück vor, dass wir heute eine kleine Runde drehen und zwar, bevor es am Nachmittag zu regnen beginnt. Bevor wir los fuhren, holte Frauchen Romeo über den Zaun und im Nu waren wir auf dem Weg zur Wiese. Es war schön, endlich wieder frisch, fromm, fröhlich, frei über selbige zu düsen. Herrchen schmiss Benny den Ball und verpasste Romeo mit dem Ballwerfer eine Massage, die er sehr genoss. Und dann wurde noch ein Familienfoto geschossen in zwei Akten (das ist jetzt ein Rätsel, dass nicht verraten wird). Und es gab regen Flugverkehr am Himmel.

 

 

Im Anschluss an den Spaziergang setzte Frauchen Herrchen beim Aldi ab, wo es einkaufen ging. Wir Hunde fuhren mit Frauchen zum Bäcker, die bestellten Brötchen abholen und dann wieder zum Aldi, wo wir gefühlte drei Stunden auf Herrchen warteten, bis das den Aldi verließ und mit seinem Einkaufskorb zu uns kam. Anschließend ging es nach Hause, wo Romeo wieder über den Zaun entschwand.

 

Nach einem gemütlichen Nachmittag und Abend wollte Frauchen noch einmal mit uns den Garten aufsuchen ... - es meinte dann allerdings zu Benny und mir, wir sollten doch nur auf der Terrasse erledigen, was zu erledigen war, denn der Regen platschte nur so herunter.

 

Wir haben das Büro erreicht und somit auch das Tagesziel ... - alle sind relaxt und fühlen sich wohl.

 

16. Oktober 2019

 

Leider mussten wir heute auch alle wieder zu Hause bleiben, denn nicht nur, dass es regnete ... - nein, Frauchen brütete nun auch noch eine neue Krankheit aus, die es aber im Keim ersticken konnte. Somit war aber mal wieder Ruhe angesagt. O.k., das war ganz in Ordnung, denn bei dem Wetter konnten wir nun wirklich nicht spazieren gehen.

 

Der Tag plätscherte also im wahrsten Sinne des Wortes so dahin und endete mit dem letzten, verregneten Gang in den Garten und der Aufsuchung des Büros. Ich denke, heute kommen Benny und ich etwas früher ins Bett, denn Frauchen hat für morgen in der Früh einen Termin beim Arzt.

 

17. Oktober 2019

 

Der Wecker klingelte viel zu früh, denn Frauchen hatte ja den Arzt-Termin. Nachdem Frauchen aufgestanden war, kümmerte sich Herrchen um uns Hunde. Bevor Frauchen das Haus verließ, holte es Romeo herüber, denn das Frauchen sollte heute ebenfalls einen lang andauernden Arzt-Termin haben. Doch es stellte sich heraus, dass dieser Termin erst morgen stattfindent. War Frauchen aber egal und somit kam Romeo zu uns, denn eigentlich war am Nachmittag ein Gassigang angesagt.

 

Es dauerte über zwei Stunden, bis Frauchen von seinem Termin heimkehrte. Zwischendurch rief es Herrchen an, um ihm mitzuteilen, dass es immer noch auf seine Behandlung warte und es ziemlich sauer darüber ist, dass man die Termine derartig schlecht plant. Als es wieder da war, berichtete es Herrchen über die Diagnose vom Doc.

 

Noch bevor wir dann alle spazieren gehen konnten, begann es zu regnen. Somit fiel der Ausflug sprichwörtlich ins Wasser. Romeo wurde von Frauchen nachmittags wieder nach Hause geschickt.

 

Wir verbrachten noch einen angenehmen Resttag und spulten am Abend das übliche Programm ab. Beim letzten Gang in den Garten blieben wir unerwarteter weise  trocken.

 

Nun sind wir im Büro und harren der Dinge, die da kommen.

 

18. Oktober 2019

 

Morgens sprang Frauchen aus dem Bett, schmiss sich in seine Klamotten und spurtete in den Garten, kletterte hoch zum Nachbarszaun, erklomm ihn und spurtete auf dem Nachbarsgrundstück zur Hauseingangstüre ... - dann hörte ich schon Romeo bellen und Frauchen begrüßen. Die Beiden kamen über den Zaun zurück und es gab kurz darauf etwas zu futtern. Nachdem wir mit unseren Leuten gefrühstückt hatten, wobei wir Hunde alle drei zusammen mit Frauchen auf der Esszimmerbank saßen, ging es zu einem kurzen Wettercheck vor die Türe. Laut Wetterbericht sollte es eigentlich bereits regnen, doch es sah nur sehr duster nach Regen aus. Herrchen war der Meinung, Frauchen könne gut und gerne noch eine Runde mit Benny, Romeo und mir im Wald oder auf der Wiese drehen, doch Frauchen wehrte ab und tat gut daran, denn kurze Zeit später kam ein heftiger Sturm auf und es begann zu schütten.

 

Somit fiel auch der heutige Spaziergang mal wieder aus. Stattdessen rief Frauchen seine Freundin, Frauchen von Omi/Exfrauchen von Benny, an und verabredete sich mit ihm zu einer Shoppingtour. Die Freundin kam, gab uns Hunden jedem ein Leckerli und dann waren Frauchen und die Freundin weg.

 

 

Wir Drei warteten sehnsüchtig auf Frauchens Rückkehr, obwohl Herrchen sich echt gut um uns kümmerte und sogar, nachdem die Sonne sich blicken ließ, mit uns in den Garten ging. Es gibt sich wirklich immer viel Mühe, doch wir vermissen Frauchen in jeder Sekunde und warten auf seine Rückkehr. Das machen wir übrigens auch, wenn Herrchen weg ist ... - dann bellen wir alle drei Minuten und teilen Frauchen mit, dass Herrchen kommt. Doch das ist nur ein Fake, um die Zeit zu verkürzen und unsere Stimmkapazität aufzubauen.

 

Frauchen kehrte heim und brachte für sich und Herrchen Pizza mit. Im Haus stank es bestialisch nach Knoblauch. Unsere Leute regen sich auf, wenn wir uns mal ein bisschen "parfümieren" und meckern, weil es stinkt. Ja, was glauben sie denn, was Knoblauch tut? Frauchen behauptet immer, es liebe Knoblauch und es könne sich darin wälzen. Hallo!!!

 

Romeo und Frauchen kletterten einmal über den Zaun, weil Romeo seinem Frauchen zugeführt werden sollte. Und wieder warteten Benny und ich .... Frauchen blieb eine Weile drüben und ließ sich mit dem Zurückklettern über den Zaun Zeit.

 

Wir verbrachten einen vorprogrammierten Abend und absolvierten den letzten Gang in den Garten. Nun sind wir im Büro angelangt und verbringen noch ein bisschen Zeit gemeinsam mit Herrchen und Frauchen, bevor es ins Bett geht.

 

19. Oktober 2019

 

Um Punkt 7:00 Uhr sorgte Benny dafür, dass wir alle das Bett verließen ... - er hatte ganz schlimmen Durchfall. Frauchen verabreichte ihm eine Pille gegen Bauchweh, doch die erbrach er kurze Zeit später wieder. Unsere Leute meinten, es lohne sich nicht, sich erneut ins Bett zu legen, denn spätestens um 9.00 Uhr hätte Frauchen aufstehen müssen, um vor Öffnung der Tierarztpraxis vor Ort zu sein, damit es bzw. Benny zuerst an die Reihe kommt. Benny bekam nichts zu fressen und ich erst, nachdem er und Frauchen das Haus verlassen hatten.

 

Es dauerte nicht lange, da waren die Beiden zurück und Frauchen erzählte Herrchen, dass Benny eine Spritze erhalten hat und unter erhöhter Temperatur leidet, die nächsten zwei Tage noch Tabletten zu sich nehmen und Diätfutter fressen muss. Heute sollte Benny nichts mehr zu fressen erhalten, doch Benny hatte so einen Hunger und es ging ihm wieder richtig gut. Er bekam also zweimal eine kleine Portion Diätfutter und fühlte sich weiterhin wohl.

 

 

Der Schreck in der Morgenstunde war demnach ausgestanden und Benny wohlauf. Nur müde waren wir alle. Ich frage mich tatsächlich, wie wir den Tag überstanden haben, denn immerhin sind wir 3,5 Stunden früher als gewöhnlich aufgestanden.

 

Und natürlich hat es heute geregnet ... - auch, als wir zur letzten Runde noch einmal den Garten aufsuchten. Von dort ging es gleich ins Büro, wo Benny nun auf dem Büroschreibtischkissen schläft. Ich werde mich nun zu ihm begeben und auch eine Mütze Schlaf nehmen, bevor es ins Bett geht.

 

20. Oktober 2019

 

Darüber, dass Benny wieder völlig o.k. ist, freute sich Frauchen am Morgen als Allererstes, über den Regen, der uns beim ersten Gang in den Garten erwartete, weniger.

 

Unsere Leute waren etwas indigniert wegen des Regens und der Tatsache, dass nun bereits wieder ein Spaziergang den Bach runter ging. Ich hatte den Eindruck, dass sie lustlos durchs Haus wandelten, zumal Frauchen ein neues Wort kreierte "Trübnässe" im Sinne von Tristesse.

 

Gerettet wurden wir von Bennys Ex-Frauchen mit Omi, das uns besuchte. Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag und einen ruhigen, denn Benny und ich halten uns diskret mit jeglichem Beller zurück, da Omi uns sonst evtl. verfolgen und zwicken könnte. Benny kuschelte mit seinem Ex-Frauchen, was Omi auf den Plan brachte ... - sie guckte mal kurz, was da auf der Esszimmerbank los ist.

 

 

Mir wird mittlerweile nachgesagt, dass ich eine coole Socke bin, denn ich traue mich sogar, Omi am Hinterteil zu begutachten. Sie macht mir auch keine Angst wie Benny, der auf der Bank, als sie guckte, am liebsten in ein Kissen gekrochen wäre.

 

Unser Besuch verließ uns wieder und Frauchen machte für alle was zu futtern. Nach einem Fernsehabend mit Frauchen, wobei das an einer Weihnachtskette bastelte, ging es noch einmal in den verregneten Garten. Schnell war alles erledigt und der Weg frei ins Büro.

 

Das war es für heute ... - gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

21. Oktober 2019

 

Frauchen quälte sich nur schwerlich aus dem Bett. Als wir dann im Garten standen, freute es sich darüber, dass schönes Wetter herrschte. Beim Frühstück wurde zwischen unseren Leuten dann beschlossen, dass Romeo zu uns rüber kommt und wir einen Spaziergang über unsere Lieblingswiese machen.

 

 

Wir düsten alle Drei über die Wiese, während Herrchen und Frauchen hinter uns her kamen. Benny durfte dann noch mit seinem Ball spielen, bevor es wieder nach Hause ging. Wenig später wurde Romeo zurück über den Zaun gesetzt mit der Auflage, sein Frauchen aufzusuchen (stimmt nicht ganz, Frauchen hatte ihn angemeldet).

 

Wir verbrachten noch einen ruhigen Tag und zur Nacht hin suchten wir Hunde zusammen mit Frauchen noch einmal den Garten auf. In der Zwischenzeit sind wir im Büro angelangt, was für uns bedeutet: Der Tag ist gelaufen ... - es lebe der neue Tag.

 

22. Oktober 2019

 

Nach dem Frühstück hatte Frauchen seinen Massage-Termin und auch Herrchen verließ nach Frauchen das Haus. Zurück kamen alle Beide, denn Frauchen hatte Herrchen, das zu Fuß einkaufen gegangen war, abgeholt. Kurze Zeit später holte Frauchen Romeo zu uns rüber und bald waren wir auf dem Weg in den Wald. Dort trafen wir Bennys Ex-Frauchen und Omi, mit denen wir eine Runde über die Wiese drehten.

 

 

Es hat tierischen Spaß gemacht und als wir wieder zu Hause waren und Romeo bei seinem Frauchen, wurde von Seiten Benny und mir nur noch relaxt.

 

Zur Nacht hin ging es noch einmal in den Garten, wo es sehr frisch war. Dafür ist es jetzt im Büro um so gemütlicher.

 

 

Frauchen hat ein bisschen umgeräumt, weil Herrchen der Meinung ist, wir sollten nicht immer vom Büroschreibtisch herunter springen. Also hat es den Wohnzimmertisch zweckentfremdet und uns Beiden zur Verfügung gestellt. Morgen kauft es einen neuen Tisch fürs Wohnzimmer.

 

Ich bin müde und brauche nun meinen Schönheitsschlaf.

 

23. Oktober 2019

 

Herrchen und Frauchen haben einen Gartentag eingelegt. Selbstverständlich haben wir Hunde uns insofern daran beteiligt, dass wir hin und wieder im Weg standen oder lagen. Zur Entschädigung, dass es keinen Gassigang gab, bekamen wir eine leckere getrocknete Sehne.

 

Es sieht nun nicht mehr gemütlich in unserem Garten aus, also muss die Gemütlichkeit im Haus stattfinden. Erste Vorbereitungen zur im nächsten Monat anstehenden Weihnachtsdeko gibt es bereits ... - Frauchen hat was gebastelt.

 

Irgendwie war der Tag im Nu um und schon standen wir wieder im Garten zur Erledigung unserer Bedürfnisse. Nun sind wir im Büro angekommen, wo Frauchen leider wieder den hohen Schreibtisch hinstellen musste, auf dem wir mit unserem Büroschreibtischkissen immer liegen, weil der Couchtisch im Wohnzimmer dort noch eine Woche gebraucht wird. Der Tischkauf konnte heute nicht vollzogen werden, da kein Tisch mehr vorrätig war. Also wurde einer bestellt, der erst in einer Woche im Laden angeliefert wird.

 

Ich bin dann mal bei Benny auf dem Kissen und sage "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

24. Oktober 2019

Als wir Hunde am Morgen in den Garten kamen, herrschte tolles Herbstwetter, was unsere Leute dazu veranlasste, erneut auf einen Spaziergang zu verzichten und lieber noch einmal den Garten aufzusuchen. Doch bevor die Aktion "Arbeiten im Garten" gestartet werden konnte, fuhr Frauchen nach dem Frühstück zu einem Termin. Als es von dem nach Hause kam, entschloss es sich, unser Auto zu waschen. Herrchen hatte damit zu tun, dafür zu sorgen, dass die Steine von Algen befreit wurden.

 

Nachdem Frauchen mit der Waschaktion fertig war, holte es die kürzlich gekaufte Vogelspinne zum Aufkleben und verschönerte unser Auto damit. Es hatte einen diebischen Spaß dabei und war begeistert. Man muss bedenken, dass Frauchen früher nicht einmal ein Bild mit einer Spinne ansehen konnte ohne auszuflippen ... - geschweige eine Fotografie mit einer Spinne darauf anfassen.

 

Es herrschen wilde Stories darüber, wie Frauchen noch zu Düsseldorfer Zeiten herum geschrien und Schnappatmung bekommen hat, wenn sich ihm eine Spinne näherte oder es sogar berührte. Aber seit Frauchen in Waldbröl lebt, hat sich das Jahr für Jahr gebesserte, da es hier mit vielen Spinnen leben muss, angefangen von den Springspinnen. Diese haben ihm am Anfang, wie es sagt, in Panik versetzt. Dann begann Frauchen Spinnen zu fotografieren und das hat dazu geführt, dass es heute mit den Achtbeinern zurecht kommt und nicht mehr hysterisch zu schreien beginnt oder überlegt, aus dem Fenster zu springen. Gut, hier im Haus wäre das o.k., denn es ist ein Bungalow und es fiele schwer, sich in den Tod zu stürzen.

 

Nun fürchtet Frauchen nur, es könne eine groß angelegte Aktion geben und die Polizei auf den Plan rufen, denn die Spinne auf dem Auto sieht sehr echt aus.

 

Am Nachmittag kam Romeo mit Plüschkörbchen und dem einen Ratatouille-Zwilling für die nächsten drei Wochen zu uns. Das Körbchen gefiel mir ungemein gut, ich musste nur noch darauf warten, dass Romeo es verließ. Und zack war ich drin und Romi guckte in die Röhre.

 

 

Später habe ich ihm aber wieder Platz gemacht, schließlich soll er sich bei uns wohl fühlen.

 

Den letzten Gang in den Garten haben wir bereits hinter uns und wir sind ins Büro eingedrungen. Romeo liegt in seinem Körbchen unter Frauchens Schreibtisch und Benny auf dem Büroschreibtischkissen, wohin ich nun ebenfalls entschwinden werde.

 

25. Oktober 2019

 

Gleich nach dem Frühstück fuhr Frauchen mit Benny, Romeo und mir in den Wald, wo wir eine Runde drehten und Frauchen sich für verschiedene Fliegenpilze begeisterte.

 

 

Als wir nach Hause kamen, machte Herrchen sich gerade auf um zu Fuß einkaufen zu gehen. Frauchen hatte im Haus zu tun und wir Hunde versuchten es daran zu hindern, indem wir inständig um etwas Leckeres bettelten. Frauchen gab natürlich nach und wir bekamen alle ein großes Stück Lunge.

 

Herrchen kehrte von seinem Einkauf heim und somit war die gesamte Familie wieder vereint.

 

Gegen Abend klingelte es an der Haustüre ... - davor stand Romeos Frauchen, das für unsere Leute und uns Hunde Leckerchen dabei hatte. Es blieb für eine Weile, bis es sich wieder verabschiedete. Romeo, Benny, Frauchen und ich begleiteten es zum Eingangstor. Danach ging es ins Haus zurück und auf die Couch.

 

Den letzten Gang in den Garten haben wir absolviert und sind im Büro angekommen. Romeo hat sich zusammen mit seinem Ratatouille ins Wohnzimmer in sein Plüschkörbchen auf der Couch zurückgezogen und möchte seine Ruhe haben. Benny liegt bereits auf dem Schreibtischkissen, auf das ich jetzt auch überwechseln werde.

 

 

Das war es für heute!

 

26. Oktober 2019

 

Nach dem Frühstück brachen wir für einen etwas längeren Spaziergang auf. "Länger" ist relativ, denn Frauchen kann ja nun leider nicht mehr so gut laufen ... - seit Herrchen wieder kann. Im Ernst, Frauchen hat es an den Knien und Füßen, deshalb ist es nicht mehr ganz so gut zu Fuß. Da es aber zusammen mit uns Hunden und Herrchen langsam vorwärts geht und Frauchen ebenfalls durch seine Fotoaktionen dazu beiträgt, war die Runde o.k.

 

 

Wieder zu Hause ließen wir es ruhig angehen. Nachmittags schaute unsere befreundete Nachbarin, Frauchen von zwei Katern, vorbei und brachte Zwiebelkuchen und Federweißen für unsere Leute mit. Wir Hunde erhielten ein Leckerli, denn weder Zwiebelkuchen noch Wein ist für uns geeignet.

 

Nach einem langen Fernsehabend mit Frauchen ging es noch einmal in den Garten und danach sofort ins Büro. Somit ist der heutige Tag gelaufen und unser aller Bett ruft.

 

27. Oktober 2019

 

Der Morgen begann mit Regen ..., also die Aussicht auf einen langweiligen Tag war somit groß. Nach dem Frühstück hatte Frauchen am PC zu tun, wobei wir Hunde ihm Gesellschaft leisteten.

 

Nachmittags klingelte es an der Haustüre und davor standen Bennys Ex-Frauchen und Omi. Romeo, der gerne Omi anknurrt, wurde von ihr praktisch überrascht, denn er wusste ja nicht, wer vor der Haustüre steht. Omi stellte ihn und sprach stumm eine Warnung aus. Das war es schon, denn nun kommen auch Romeo und Omi in einem Raum miteinander klar. Überhaupt ist Omi sehr rücksichtsvoll geworden, sie hat gar nicht mehr groß etwas dagegen, wenn wir anderen mal bellen. Jedenfalls war damit der Tag gerettet und nachdem die Zwei wieder gegangen sind, waren Benny, Romeo und ich geschafft.

 

Frauchen kam doch tatsächlich während des Fernsehguckens auf die blödsinnige Idee, zuerst mich und dann Benny zu kämmen. Romeo erhielt auch ein paar Striegel über sein kurzes Fell, wofür er sich mit einem Knurrer herzlich bedankte. Während ich das Kämmen hinnehme und über mich ergehen lasse, scheint für Benny die Welt aus den Fugen zu geraten, wenn Frauchen die Bürste schwingt und ihm auf den Pelz rückt. Wenn er dann fertig ist, schwelgt er über vor Glück und Freude, dass er das unbeschadet überstanden hat.

 

Beim letzten Gang in den Garten war es schon richtig kalt, allerdings regnete es nicht mehr. Nun sind wir im Büro, wo endlich die Heizung wieder angegangen ist. In den letzten Tagen war es dem Fühler wohl zu warm und deshalb entschied er, dass nix mit Heizung im Haus ist.

 

Somit war das heute doch noch ein schöner Tag und ich werde später bestimmt gut schlafen.

 

28. Oktober 2019

 

Als wir Hunde am Morgen zusammen mit Frauchen in den Garten kamen, stellte ich fest, dass es ganz schön kühl geworden ist. Frauchen ließ Benny und mich, wie jeden Morgen, Sitz machen und rief uns dann ab, als es am Zwischentor vom Garten in den Vorgarten angekommen war. Wieder im Haus ging ich zu Herrchen ins Bett zurück, während Benny und Romeo zu Frauchen in die Küche gingen, wo Frauchen das Frühstück für alle vorbereitete.

 

Romeo gab ein Quietschkonzert und hatte seinen Spaß dabei ....

 

 

Unsere Leute entschlossen sich, mit uns nach dem Frühstück in den Wald zu fahren um dort eine Runde zu drehen. Sie wählten den "Pici-Gedenkweg", der dem verstorbenen Pici aus Ungarn gewidmet ist.

 

 

Frauchen schätzte sich glücklich, denn es fand, wie es sagte, den größten und schönsten Fliegenpilz, den es jemals gesehen hat. Es meinte noch, der sähe so lecker aus, dass es am liebsten hinein beißen würde .... Na, das hätte ja lustig werden können, selbst bekiffte Holländer dürften das nicht überstehen.

 

Wir kamen ohne Komplikationen oder Halluzinationen gesund nach Hause und spulten den restlichen Tag gemütlich ab. Zur Nacht hin ging es noch einmal in den Garten, wo es lausig kalt war. Nun sind wir im wohltemperierten Büro angekommen und setzen weiterhin auf Wohlbehagen und Bequemlichkeit.

 

29. Oktober 2019

 

Relativ gutes Wetter erwartete Frauchen, Benny, Romeo und mich am Morgen im Garten. Frauchen beschloss, nach dem Frühstück mit uns Hunden in den Wald zu fahren. Herrchen musste zu Hause bleiben und auf den Postboten warten. Vor der Abfahrt wurde Romeo wieder in sein Fleece geschmissen und ab ging es.

 

 

Unterwegs entkleidete Frauchen sich selbst und Romeo, denn es war doch wesentlich wärmer als erwartet. Zum Glück kommt Frauchen noch nicht auf die Idee, Benny und mir bereits Klamotten anzuziehen.

 

Als wir nach Hause kamen, wartete Herrchen nach wie vor auf den Postboten. Der kam erst am späteren Nachmittag.

 

Am Abend suchte Romeo seine "Ratatouille"-Zwillinge und machte es sich zusammen mit ihnen in seinem Körbchen bequem.

 

 

Frauchen schlief auf dem Sofa ein, wobei es seine Beine auf dem Couchtisch liegen hatte ... - plötzlich ein Knall und die Beine flogen vom Tisch und Frauchen schreckte auf. Es hatte geträumt, guckte doof aus der Wäsche und rieb sich das Schienenbein und den Bauch. Wie sein Bauch mit dem Tisch kollidieren konnte, war ihm allerdings ein Rätsel. Anscheinend war es bei dem Schreck zusammengefahren und nach vorne über.

 

Ansonsten verbrachten wir einen ruhigen Abend, der damit endete, dass wir Hunde zusammen mit Frauchen noch einmal den Garten aufsuchen mussten. Das war schnell erledigt und das Büro unter dem Motto "Feierabend" im Nu aufgesucht.

 

30. Oktober 2019

 

Beim Frühstück erklärte Herrchen, dass es heute erneut auf den Postboten warten und Frauchen mit uns Hunden alleine gehen muss. Frauchen rief Omis Frauchen an und verabredete sich mit ihm und Omi auf unserer Lieblingswiese. Mittags kamen wir dort an und drehten eine Runde. Omi war so richtig gut drauf und düste mit uns.

 

 

Frauchen meinte später, als wir wieder zu Hause waren, zu Herrchen, ich hätte mich daneben benommen und Romeo auf den Kopf gepiselt. Ach, ist mir gar nicht aufgefallen, was stellt er sich auch in meine Reichweite?!

 

Herrchen war gerade dabei vor dem Haus und im Garten zu kehren, als wir von unserem Spaziergang zurück kamen. Frauchen schloss sich ihm an und wirkte kurzweilig mit. Am späteren Nachmittag ging Herrchen dann noch einkaufen und Frauchen holte es ab.

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Abend im Wohnzimmer, der abrupt abbrach, als wir Hunde noch einmal zusammen mit Frauchen den Garten aufsuchen mussten. Dort war es richtig fies kalt. Und dann hatte auch noch der Zeitungsfritze das Eingangstor aufgelassen (Frauchen meinte, der hätte wohl zu Hause Säcke vor der Türe ...) und prompt war Romeo draußen. Zum Glück bemerkte Frauchen das sofort und rief ihn zurück. Romi schoss um die Ecke und war wieder in Sicherheit.

 

Im Büro ist es heimelig ... - Benny kuschelt schon mal auf dem Büroschreibtischkissen, wohin ich ihm jetzt folgen werde. Romeo sitzt in seinem Unterdemschreibtischhundekörbchen und ratzt.

 

31. Oktober 2019

 

Halloween

 

Frauchen hat da mal etwas vorbereitet ....

 

 

 

 

Der heutige Halloween-Tag wurde gut, ohne jegliche Gespenster, verbracht. Der Tag begann wie immer und um die Mittagszeit sind wir Hunde mit unseren Leuten im Wald spazieren gewesen.

 

 

Es passierte nichts Erwähnenswertes mehr und im Nu war wieder Abend und die Nacht brach herein. Zeit für Frauchen mit Benny, Romeo und mir noch einmal den Garten aufzusuchen. Draußen war es sehr, sehr kalt und wir alle Vier froh, als wir wieder ins gewärmte Haus zurück kamen.

 

Wir sind im Büro angekommen, Romeo im Körbchen unter Frauchens Schreibtisch, Benny bereits auf dem Schreibtisch und ich auf dem Weg dahin.

 

Ich sage dann mal: "Gute Nacht!".

 

 

 

Mein Tagebuch ...

46. Teil - November 2019

 

 

 

1. November 2019

 

Als der Wecker am Morgen los trällerte, hörte ich den Regen draußen plätschern. Es war in der Tat sehr nass im Garten, den wir nach dem Aufstehen aufsuchten.

 

Die freundliche Einladung von Luke und Joshis Frauchen, eine Runde mit im Wald spazieren zu gehen, schlug Frauchen wegen Regen aus. Stattdessen besuchten uns am Nachmittag Bennys Ex-Frauchen und Omi. Die Begrüßung unter uns Hunden fiel freundlich aus, sogar Romeo murrte nicht herum und somit hatte Omi nix zu meckern.

 

Zuerst tranken unsere Leute gemeinsam Kaffee, während wir Hunde uns aufteilten ... - Romeo, Benny und ich zu Frauchen auf die Esszimmerbank und Omi auf ihr mitgebrachtes Deckchen. Bennys Ex-Frauchen brachte für sich, Herrchen und Frauchen selbst gebackene "Halloween"-Plätzchen mit, die sehr lecker gewesen sein sollen. Wir Hunde bekamen natürlich wieder einmal nichts davon ab. Dann begannen unsere Frauchen zu basteln. Frauchen bastelte einen Tannenbaum für die Adventszeit. Omis Frauchen hatte eine prima Idee, die es aber noch nicht ganz umsetzen konnte, arbeitet aber weiter daran.

 

 

Da Omi und ihr Frauchen zum Abendessen blieben, wurde auch die Hündin beköstigt. Damit keiner von uns Omi beim Fressen belästigte, kam sie hinter die Glastüre in der Diele. Doch Omi wurde nicht von uns anderen belästigt, statt dessen stürzte sie sich auf mein Fressen, ließ ihres aber stehen. O.k., das war kein Problem, habe ich ihr meins also überlassen und dafür ihres gefuttert. Da ich aber nicht alles aufgefressen hatte, holte sie sich den Rest auch noch.

 

Omi und ihr Frauchen verließen uns gegen Abend. Ich war völlig geschafft und ich glaube, die anderen Beiden ebenfalls.

 

Nach einem Fernsehabend mit Frauchen ging es noch einmal in den völlig verregneten Garten und dann schnell zurück ins Haus und ab ins Büro.

 

Der Tag war schön und ich bin sicher, diese Nacht schlafe ich wie ein Toter.

 

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