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Der kleine sehbehinderte Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

45. Teil - Oktober 2019

 

 

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1. Oktober 2019

 

Es regnete vom Morgen an, was bedeutete, dass Frauchen und wir Hunde beim ersten Gang in den Garten nass wurden. Klar, dass kein Gassigang stattfand.

 

Der Tag verging trotzdem wie im Fluge, obwohl heute nix los war.

 

Auch am Abend, als wir noch einmal in den Garten mussten, wurden wir nass, zum Glück nur leicht.

 

Im Büro ist es kuschelig, denn die Heizung wurde angeschmissen. So lässt es sich auch bei Regen gut leben. Jetzt noch eine Runde kuscheln mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen und dann ab ins Bett.

 

2. Oktober 2019

 

Beim Frühstück verständigte Frauchen das Frauchen von Romeo, dass dieser heute mit spazieren geht. Wenig später wurde Romeo über den Zaun gereicht und freute sich ein Loch in den Bauch, als er Frauchen und uns Hunde begrüßte.

 

Das Frühstück endete rechtzeitig, da Frauchen mit Benny, Romeo und mir möglichst früh eine Runde drehen wollte, da heute "Großkampftag" bei Aldi für unsere Leute angesagt war.

 

 

Frauchen erfreute sich bei der Gassigrunde an den vielen Wolken, die am Himmel standen und natürlich mal wieder an der tollen Natur. Wir Hunde gerieten dabei etwas ins Hintertreffen.

 

Nachdem wir wieder zu Hause angekommen waren, setzten sich Herrchen und Frauchen zur Einkaufstour ab. Nach einer Weile kehrten sie heim und es gab für alle etwas zu futtern.

 

Am späten Nachmittag wurde Romeo von seinem Frauchen am Gartenzaun abgeholt. So, wie er sich morgens darüber gefreut hatte uns zu sehen, so freute er sich nun, sein Frauchen wiederzusehen.

 

Nach einem gemütlichen Abend mit Frauchen auf der Couch, ging es noch einmal in den Garten. Nun sind wir im Büro angekommen und machen Feierabend.

 

3. Oktober 2019

 

Eigentlich war für heute ein kleiner Ausflug mit unseren Leuten in den Wald geplant, doch das Wetter machte uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Herrchen startete am Nachmittag einen zweiten Versuch, das Haus zu verlassen. Als es gestiefelt und gespornt war, den Rucksack mit Proviant auf dem Rücken, musste es feststellen, dass es heftig regnete. Also wurde auch dieser Versuch gecancelt.

 

Es wurde umdisponiert und erst einmal Kaffee getrunken. Da sich unsere Leute im Büro aufhielten, kamen Benny und ich auf den Schreibtisch auf unser Kissen. Wir ließen es uns gut gehen und genossen das Zusammensein mit unseren Leuten.

 

Erstaunlicherweise hielt Sissy sich bei dem Wetter draußen in ihrem Korb auf und poofte.

 

Beim Abendprogramm von Frauchen vor dem Fernseher teilten Sissy und ich uns die Obhut vom verlassenen Ratatouille. Romeo ist ja wieder bei seinem Frauchen eingezogen, durfte aber den Ratatouille-Zwilling mitnehmen. Damit die zurückgebliebene Ratte sich nicht einsam fühlt, haben wir mit ihr ein bisschen gekuschelt.

 

 

Natürlich hat uns Frauchen erwischt und sofort ein Foto geschossen .... Was soll's, ich finde, auch ein Hund kann jeden Tag eine gute Tat begehen, das muss einem nicht peinlich sein.

 

Beim letzten Gang in den Garten blieben wir doch tatsächlich trocken, der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört.

 

Wir sind im Büro angelangt und ich sage schon mal: Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

4. Oktober 2019

 

Ruhetag wegen Regen!

 

5. Oktober 2019

 

Heute konnte ich bereits beim ersten Gang zusammen mit Frauchen und Benny feststellen, dass es nicht regnet. Romeo begrüßte uns am Zaun und wurde von Frauchen herübergehoben. Frauchen hatte ihm versprochen, mit uns Gassi gehen zu dürfen, wenn das Wetter sich hält. Als es bis zum Nachmittag nicht geregnet hatte, entschlossen sich Herrchen und Frauchen doch noch ganz kurz eine Runde auf unserer Lieblingswiese zu drehen. Im Nu waren wir unterwegs mit dem Auto und kurze Zeit später am Ziel angelangt.

 

 

Frauchen schoss ein paar Fotos und Herrchen schmiss Benny seinen Ball. Auch Romeo war wieder einmal sehr interessiert am Ball ... - aber eher wie ein Luftgitarrenspieler, der nur so tut, als ob er Gitarre spielen will. Wir kamen also alle auf unsere Kosten.

 

Auf der Rückfahrt lieferten wir Romeo bei seinem Frauchen ab und fuhren ums Eck nach Hause. Der gemütliche Teil des Tages begann, zumindest für uns Hunde und Herrchen. Frauchen musste uns alle und sich selbst noch mit Essen versorgen und Herrchen später die Küche aufräumen.

 

 

Nach einem Fernsehabend mit Frauchen und Sissy ging es für Benny und mich noch einmal in den Garten und von dort ins Büro. Benny schläft bereits auf dem Büroschreibtischkissen auf dem Tisch und ich werde es ihm gleich nach tun. Das war es für heute.

 

6. Oktober 2019

 

Ich hörte schon beim Erwachen am Morgen, dass es heftig regnete. Als Frauchen mit uns in den Garten ging, wurden wir alle Drei nass.

 

Am Nachmittag besuchte uns Bennys Ex-Frauchen mit Omi. Zum Kaffee brachte es einen selbst gebackenen veganen Schokokuchen mit. Wir verbrachten einen lustigen Nachmittag, wobei Benny und ich uns sehr zurück hielten und kaum einen Laut von uns gaben, denn Omi mag das nicht.

 

Omi hat dann Sissy auf der Terrasse im Katzenkorb gestellt. Die Beiden standen sich Nase an Nase gegenüber, bis Sissy in den nassen Terrassen-Urwald geflüchtet ist.

 

 

Unsere Leute lachten sich kaputt darüber, dass Omi uns so unter Kontrolle hat.

 

Nach einem gemütlichen und verschlafenen Abend (Besuch macht müde) auf der Couch mit Frauchen, ging es noch einmal in den verregneten Garten und wieder wurden wir nass. Dafür ist es jetzt im Büro um so angenehmer. Ich bin müde und freue mich aufs Bett.

 

7. Oktober 2019

 

Frauchen hatte bereits gestern schon beschlossen, am heutigen Tag sich unserem Garten zu widmen. Das Wetter kam ihm dementsprechend entgegen und so fanden Benny und ich uns mit Frauchen zusammen am frühen Nachmittag im Vorgarten ein. Zwischendurch hörten Benny und ich Romeo rufen und diesem Ruf sind wir gefolgt. Frauchen wenig später ebenfalls und somit kam Romeo eine Weile zu uns herüber.

 

 

Während Frauchen arbeitete, wachten Benny und ich am Gartentor und Herrchen ging zu Fuß in die Stadt einkaufen. Nachdem Frauchen gearbeitet und genug herum geblödelt hatte, ging es zurück ins Haus. Auch Herrchen kehrte heim, litt aber unter Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich, die es sich durch übermäßigem Liegestützemissbrauch zugezogen hat. Frauchen meinte zu Herrchen, so ein alter Knochen wie es, bräuchte keine 80 Liegestützen mehr hintereinander zu machen. Herrchen protestierte aufgrund der Aussage "alter Knochen" und legte sich ins Bett, da die Schmerzen doch erheblich störten.

 

Frauchen verbrachte mit uns Hunden den Abend auf der Couch vor dem Fernseher. Hin und wieder ging ich mal hin zu Herrchen und legte mich dazu. Nach dem letzten Gang in den Garten erwachte Herrchen von den Toten und stand wieder auf zwei Beinen, die es ins Büro trugen.

 

Wir lassen es uns noch ein bisschen gut gehen und bedauern Herrchen, wünschen ihm aber auch gleichzeitig gute Besserung.

 

Für heute reicht es allen ... - gute Nacht, liebes Tagebuch.

 

8. Oktober 2019

 

Der Tag begann mit Regen ... - der den Tag begleitete.

 

Frauchen fühlte sich über Tag nicht wohl und legte sich am Nachmittag sogar kurzweilig ins Bett.

 

Zwischendurch schien sich Frauchen etwas erholt zu haben, doch nach dem letzten Gang in den Garten suchte es mit Wärmeflasche das Bett auf. Selbstverständlich begleiten Benny und ich es, damit ist der Tag beendet.

 

9. Oktober 2019

 

Frauchen kam schlecht aus den Federn und war immer noch nicht so richtig gut drauf. Dennoch blieb es auf den Beinen und stand den Tag durch.

 

Das Wetter war nicht verregnet, dennoch war es ziemlich trüb und trostlos. Frauchen schoss ein Foto von Sissy auf der Terrasse und staunte darüber, dass sie sich trotz des usseligen Wetters draußen im Körbchen aufhielt.

 

 

Der Tag verlief ohne Höhepunkt und plätscherte so vor sich hin. Gegen Abend plätscherte es vor dem Haus, denn es hatte wieder begonnen heftig zu regnen.

 

Nach einem Abend mit Frauchen auf der Couch im Wohnzimmer, ging es noch einmal in den Garten, wo es zum Glück gerade mal nicht regnete.

 

Wir sind im Büro angekommen, was so viel bedeutet, wie der Tag ist gegessen, das war es, finito. In dem Sinne sage ich mal: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

10. Oktober 2019

 

Es regnete mal nicht, als wir am Morgen mit Frauchen in den Garten kamen. Beim Frühstück fragte das Frauchen von Luke und Yoshi an, ob wir mit ihnen im Wald spazieren gehen wollten. Frauchen sagte ab, da es immer noch kränkelt, weil die Blasenentzündung einfach nicht verschwinden will.

 

 

Da Frauchen aber wegen Benny, der gestern nicht spazieren war, ein schlechtes Gewissen hatte, entschloss es sich, direkt nach dem Frühstück eine kleine Runde mit uns zu gehen. Während des Spaziergangs stellte Frauchen fest, dass es Bleibeine hat. Es war wohl ziemlich froh, als wir wieder nach Hause kamen.

 

Viel wurde heute nicht mehr veranstaltet. Abends gab es zu Frauchens Fernsehabend eine Wärmeflasche. Benny und ich haben vor uns hingedöst und dann war es bereits wieder so weit, den Garten noch einmal aufzusuchen.

 

Nun sind wir im Büro angekommen, wo Herrchen bereits auf unser Eintreffen gewartet hatte. Bald geht es ins Bett.

 

11. Oktober 2019

 

Kurz nach dem Frühstück besuchte uns Romeos Frauchen und blieb eine Weile. Leider verließ es uns dann wieder.

 

Frauchen war immer noch nicht wieder auf dem Damm, wodurch der Tag sich etwas langweilig gestaltete.

 

Am späten Abend meinte Frauchen, dass es ihm besser gehe. Ich hoffe, das hält weiterhin an.

 

Den letzten Gang in den Garten haben wir hinter uns und sind nun im Büro angekommen und beenden somit den Tag.

 

12. Oktober 2019

 

Nachdem Frauchen gut geschlafen und den Wecker am Morgen nicht gehört hatte, dachte es, es könne bereits wieder Bäume ausreißen, wurde aber über Tag eines Besseren belehrt.

 

Nach dem Frühstück haben Frauchen und wir Hunde Romeo zu einem Spaziergang über unsere Lieblingswiese abgeholt. Eigentlich sollten auch Omi und ihr Frauchen mitkommen, doch Omi litt unter Erbrechen und Durchfall.

 

 

Also liefen wir alleine. Zuerst war Frauchen noch gut drauf, doch dann begann es zu schwächeln. Wir kamen zu Hause gerade an, als Herrchen sich zu Fuß zum Aldi aufmachte und Romeos Frauchen vor seiner Garage stand. Frauchen unterhielt sich kurz mit beiden, wobei es Romeo aus dem Auto holte und ablieferte. Danach beeilte es sich um die Ecke nach Hause zu kommen, denn es war ihm so richtig übel.

 

Immer noch leidet Frauchen unter kleinen Schwächeanfällen, die es anspringen, sobald es sich arbeitstechnisch betätigt. Frauchen stellte also die unwichtigsten Aktivitäten ein und relaxte, bis es noch einmal zur Nacht hin in den Gang ging. Die Luft draußen war mild und angenehm.

 

Nun sind wir im Büro bei Herrchen angekommen. Frauchen glaubt wieder einmal Bäume ausreißen zu können ... - ich glaube aber eher, es wird in Kürze ins Bett verschwinden und sie (die Bäume) eher "absägen" ... - hihihihi.

 

13. Oktober 2019

 

Frauchen hat sich einen weiteren Austag genommen, da es immer noch schwächelt. Nach dem Frühstück leisteten Benny und ich Frauchen bei einer Schlafrunde im Bett Gesellschaft; anschließend ging es kurz mal in den Garten und Romeo begrüßen. Frauchen rappelte sich tatsächlich auf, eine weitere Ernte von Chillizipfeln einzufahren. Wie Frauchen bemerkte, wird das nicht die letzte Ernte sein, denn es haben sich weitere neue Zipfel, die noch grün sind, gebildet und es gibt Blüten. Es wird demnach für alle Einwohner von Waldbröl genug Chilli-Schoten geben, denn unsere Leute haben jetzt schon für mindestens fünf Jahre genug geerntet. Die Schoten hängen als Kette aufgefädelt in der Küche, schwimmen in Öl und lagern im Eisschrank.

 

 

Den restlichen Tag bekamen wir auch noch gut um.

 

Den letzten Gang haben wir hinter uns und sind nun im Büro. Benny liegt bereits auf dem Büroschreibtischkissen und ich werde mich nun zu ihm gesellen.

 

14. Oktober 2019

 

Schon beim ersten Gang in den Garten konnten Benny und ich feststellen, dass Frauchen wieder besser drauf war. Und mittags ist es sogar mit uns in den Garten gegangen und hat gearbeitet. Dennoch hat es sich einen Termin vom Arzt geben lassen ... - ich glaube, in der Hoffnung, dass es nicht nötig sein wird.

 

Auch Romeo kam über den Zaun und leistete uns Hunden und Frauchen Gesellschaft im Garten. Irgendwann wollte er aber zurück zu seinem Frauchen und Frauchen hob ihn wieder über den Zaun zurück.

 

 

Frauchen stellte fest, dass der Garten nun doch ziemlich aufgeräumt und nackt aussieht. Seine geliebten Zinnien sind fast alle verblüht und auch alles andere, das in diesem Jahr so üppig erblühte und wuchs, ist in Herbststimmung und lässt sich sozusagen hängen.

 

Wir verbrachten einen relaxten Nachmittag und einen gemütlichen Abend. Danach ging es noch einmal in den Garten und von dort ins Büro. Damit schließe ich den heutigen Tag ab.

 

15. Oktober 2019

 

Herrchen schlug beim Frühstück vor, dass wir heute eine kleine Runde drehen und zwar, bevor es am Nachmittag zu regnen beginnt. Bevor wir los fuhren, holte Frauchen Romeo über den Zaun und im Nu waren wir auf dem Weg zur Wiese. Es war schön, endlich wieder frisch, fromm, fröhlich, frei über selbige zu düsen. Herrchen schmiss Benny den Ball und verpasste Romeo mit dem Ballwerfer eine Massage, die er sehr genoss. Und dann wurde noch ein Familienfoto geschossen in zwei Akten (das ist jetzt ein Rätsel, dass nicht verraten wird). Und es gab regen Flugverkehr am Himmel.

 

 

Im Anschluss an den Spaziergang setzte Frauchen Herrchen beim Aldi ab, wo es einkaufen ging. Wir Hunde fuhren mit Frauchen zum Bäcker, die bestellten Brötchen abholen und dann wieder zum Aldi, wo wir gefühlte drei Stunden auf Herrchen warteten, bis das den Aldi verließ und mit seinem Einkaufskorb zu uns kam. Anschließend ging es nach Hause, wo Romeo wieder über den Zaun entschwand.

 

Nach einem gemütlichen Nachmittag und Abend wollte Frauchen noch einmal mit uns den Garten aufsuchen ... - es meinte dann allerdings zu Benny und mir, wir sollten doch nur auf der Terrasse erledigen, was zu erledigen war, denn der Regen platschte nur so herunter.

 

Wir haben das Büro erreicht und somit auch das Tagesziel ... - alle sind relaxt und fühlen sich wohl.

 

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