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Der kleine sehbehinderte Malteser Yanis erzählt Erlebnisse aus seinem täglichen Leben

Mein Tagebuch ...

46. Teil - November 2019

 

 

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1. November 2019

 

Als der Wecker am Morgen los trällerte, hörte ich den Regen draußen plätschern. Es war in der Tat sehr nass im Garten, den wir nach dem Aufstehen aufsuchten.

 

Die freundliche Einladung von Luke und Joshis Frauchen, eine Runde mit im Wald spazieren zu gehen, schlug Frauchen wegen Regen aus. Stattdessen besuchten uns am Nachmittag Bennys Ex-Frauchen und Omi. Die Begrüßung unter uns Hunden fiel freundlich aus, sogar Romeo murrte nicht herum und somit hatte Omi nix zu meckern.

 

Zuerst tranken unsere Leute gemeinsam Kaffee, während wir Hunde uns aufteilten ... - Romeo, Benny und ich zu Frauchen auf die Esszimmerbank und Omi auf ihr mitgebrachtes Deckchen. Bennys Ex-Frauchen brachte für sich, Herrchen und Frauchen selbst gebackene "Halloween"-Plätzchen mit, die sehr lecker gewesen sein sollen. Wir Hunde bekamen natürlich wieder einmal nichts davon ab. Dann begannen unsere Frauchen zu basteln. Frauchen bastelte einen Tannenbaum für die Adventszeit. Omis Frauchen hatte eine prima Idee, die es aber noch nicht ganz umsetzen konnte, arbeitet aber weiter daran.

 

 

Da Omi und ihr Frauchen zum Abendessen blieben, wurde auch die Hündin beköstigt. Damit keiner von uns Omi beim Fressen belästigte, kam sie hinter die Glastüre in der Diele. Doch Omi wurde nicht von uns anderen belästigt, statt dessen stürzte sie sich auf mein Fressen, ließ ihres aber stehen. O.k., das war kein Problem, habe ich ihr meins also überlassen und dafür ihres gefuttert. Da ich aber nicht alles aufgefressen hatte, holte sie sich den Rest auch noch.

 

Omi und ihr Frauchen verließen uns gegen Abend. Ich war völlig geschafft und ich glaube, die anderen Beiden ebenfalls.

 

Nach einem Fernsehabend mit Frauchen ging es noch einmal in den völlig verregneten Garten und dann schnell zurück ins Haus und ab ins Büro.

 

Der Tag war schön und ich bin sicher, diese Nacht schlafe ich wie ein Toter.

 

2. November 2019

 

Für heute verordnete Frauchen uns einen Ruhetag, obwohl das Wetter einen Spaziergang durchaus zugelassen hätte. Doch schon beim Frühstück war Frauchen ein wenig lustlos und blieb es den restlichen Tag über. Aber es schmuste ausgiebig mit mir ....

 

 

Der gestrige Besuch von Omi hatte uns Hunde irgendwie geschafft. Eigentlich ist das immer so, wenn wir menschlichen oder tierischen Besuch haben, was ja auch Spaß macht.

 

Der Tag verging wie im Fluge, zumal Herrchen zu einem Einkauf aufbrach und wir Hunde selbstverständlich die Haustüre bewachten, um Frauchen rechtzeitig mitzuteilen, dass Herrchen zurück kommt. Doch nicht Herrchen kam, sondern Frauchens Freundin von praktisch nebenan und brachte Kuchen für unsere Leute. Gerade, als es wieder das Haus verlassen wollte, kehrte Herrchen heim. Blöde, denn so hatten Romeo, Benny und ich nicht mitbekommen, dass Herrchen sich dem Haus näherte. Somit wurden wir um unseren Einsatz gebracht.

 

Herrchen legte sich nachmittags für eine Weile aufs Ohr und ich folgte ihm ....

 

 

Es hat sich eingebürgert, dass ich mich bei solchen kurzweiligen Schlafattacken auf den Rücken lege und mich von Herrchen über die Decke rubbeln lasse. Das ist herrlich, ich kann gar nicht genug davon bekommen.

 

Abends bastelte Frauchen ein bisschen mit Holz herum, kam aber nicht weit damit und beendete vorerst sein Tun.

 

 

Romeo hatte seine Lieblingsratten eingesammelt und kuschelte mit ihnen in seinem Korb.

 

Als wir zur Nacht hin in den Garten kamen, war es dort erstaunlicherweise ziemlich warm, was eigentlich nicht zur Jahreszeit passte.

 

Wir sind nun wieder im Büro angelangt und lassen den etwas langweiligen Tag passieren. Zumindest mein Bett ruft.

 

3. November 2019

 

Beim Frühstück überlegten unsere Leute noch, ob sie heute mit uns einen Spaziergang wagen könnten ... - der Wetterbericht verkündete dann jedoch, dass es ab Mittag zu 90 % regnen sollte. Also wurden andere Pläne für den Tag geschmiedet. Der Regen begann erst gegen Abend aktiv zu werden ....

 

Romeo war heute besonders lustig und schmusebedürftig. Er versuchte immer wieder Frauchen oder Herrchen zum Spielen zu motivieren. Selbstverständlich kamen unsere Leute seinem Verlangen nach.

 

Abends bastelte Frauchen, während es fern sah. Gerade als wir den letzten Gang in den Garten antraten, begann es speziell für uns heftig zu regnen. Also wurde alles Nötige im Schweinsgalopp erledigt und nun sind wir im warmen, kuscheligen Büro angekommen.

 

"Die Hoffnung stirbt zuletzt ...!" Mit diesen Worten verabschiede ich mich in die Nacht und hoffe darauf, dass wir morgen endlich wieder spazieren gehen können.

 

4. November 2019

 

Es regnete schon am Morgen ... - keine guten Aussichten für uns Hunde für einen Gassigang.

 

 

Beim Frühstück unterhielten sich unsere Leute darüber, dass heute vor drei Jahren Leon über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Leon war ein Schatz, das kann auch ich von ihm sagen. Herrchen und Frauchen nennen ihn "ihren Sonnenschein-Pekinesen",

der liebste und freundlichste, den sie sich hätten wünschen können. Er ist nach wie vor in ihren Herzen und auch in meinem.

 

Der Tag hatte nichts zu bieten, da es ständig regnete. Wir bekamen ihn dennoch um und sind nun, nach dem letzten Besuch des nassen Gartens, im Büro eingetrudelt.

 

Ich kuschele nun noch ein bisschen mit Benny auf dem Büroschreibtischkissen bevor es ins Bett geht.

 

5. November 2019

 

Endlich regnete es mal nicht, als wir am Morgen mit Frauchen in den Garten kamen. Nach dem Frühstück hatte Frauchen einen Termin und daran anschließend fuhr es nachmittags mit Benny, Romeo und mir in den Wald, wo wir eine Runde drehten.

 

 

Leider war Herrchen unpässlich und wollte daher nicht mitkommen. Es konnte darüber durchaus froh sein, denn obwohl der Wetterbericht nur Wolken und keinen Regen vorausgesagt hatte, wurden wir alle Vier so richtig nass.

 

Am Abend bastelte Frauchen während des Fernsehprogramms an etwas für die Adventszeit herum. Zur Nacht hin ging es dann noch einmal in den Garten und von dort gleich ins Büro.

 

Frauchen hat bereits den letzten Teil des Films im Fernsehen verpasst, weil es geschlafen hat. Somit sind meine Chancen, heute früh schlafen zu gehen, sehr gut.

 

6. November 2019

 

Zu dem heutigen Tag ist nur zu sagen: Öde, triste, nass!!! Punkt!

 

Zum Glück besuchte uns gegen Abend Romeos Frauchen, das ein bisschen Stimmung ins Haus brachte. Leider ging es wieder viel zu schnell nach Hause.

 

Beim letzten Gang in den Garten wurden Frauchen und wir Hunde so richtig nass.

 

Im Büro steht nun unser neuer "Büroschreibtischfürhunde" ... - der ist nicht mehr so hoch, wie der Büroschreibtisch, so dass Benny und ich uns beim Herunterspringen  möglichst nicht mehr verletzen können. Allerdings scheint Benny heute frühzeitig das Bett vorzuzuziehen, denn ich werde mich gleich alleine auf dem neuen Tisch und dem Büroschreibtischkissen räkeln.

 

 

Ich sage schon mal vorab: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

7. November 2019

 

Ich hatte es bereits erwartet ... - ein verregneter Tag bahnte sich am Morgen wieder an. Sollte dieser Tag mich vor Langeweile umbringen? Nein, er tat es nicht, denn nachmittags titschten Omi und ihr Frauchen bei uns auf und blieben bis zum Abend. Omi kam ins Haus gespurtet und dann ging die wilde Hatz los. Omi und Benny rasten um die Wette durch die Diele ins Esszimmer bis zur Küche und zurück. Und dann passierte es ...

 

 

Omi drückte mir ein dickes Küsschen auf die Schnute. Wow!

 

Ansonsten war Omi sanftmütig wie ein Schmusekätzchen, denn sie regt sich überhaupt nicht mehr darüber auf, dass Romeo ein bisschen zu viel bellt oder gar knöttert. Es herrscht zwischen uns Hunden Harmonie pur.

 

Unsere Leute hatten ihren Spaß, sie lachten sich teilweise kaputt. Unsere Frauchen bastelten mit Knete und waren voller Begeisterung.

 

Es war entgegen meiner Befürchtungen ein schöner, lustiger Tag, der danach schreit, wiederholt zu werden.

 

Zu meinem großen Glück regnete es doch tatsächlich nicht, als Frauchen mit uns Hunden den letzten Gang in den Garten veranstaltete. Nun sind wir alle im Büro angelangt und lassen den Tag ausklingen. Ich werde diese Nacht bestimmt von Omi träumen ....

 

8. November 2019

 

Oh Wunder, es regnete nicht, als Frauchen am Morgen mit uns Hunden in den Garten kam. Mittags waren wir dann mit Luke, Joshi und deren Frauchen im Wald verabredet. Pünktlich kamen wir alle gleichzeitig am verabredeten Ort an.

 

 

Joshi zeigte mir gleich, wie sehr er mich mag und Romeo wie wenig er die beiden Brüder leiden kann. Romeo mag keine großen Hunde ... - vielleicht ist er neidisch, weil er nicht so groß ist. Aber seine Klappe ist die einer Deutschen Dogge. Ich bin auch klein, doch das stört mich überhaupt nicht. Jedenfalls war der gemeinschaftliche Gassigang mal wieder schön. Leider kann Frauchen ja nicht mehr so gut flitzen wie früher, daher fallen unsere gemeinsamen Spaziergänge etwas seltener aus.

 

Frauchen hatte seinen Spaß im Wald, denn das Frauchen von Luke und Josh kennt sich mit Pilzen aus und somit kam Frauchen in den Genuss von Maronen, die es sich zum Abendessen machte. Herrchen wartete vorsichtshalber zwei Stunden nach dem Pilzverzehr von Frauchen ab, bevor es selbst etwas von den Pilzen aß .... Ist aber alles gut gegangen, Beide leben noch.

 

Nachmittags war Frauchen zwei Häuser weiter zum Kaffee eingeladen. Als es wieder da war, konnten wir mit dem gemütlichen Teil des Tages beginnen, der wie immer damit endete, dass Benny, Romeo und ich zusammen mit Frauchen noch einmal den Garten aufsuchen mussten.

 

Nun sind wir im Büro angekommen und lassen es uns immer noch gut gehen. Allerdings ruft mein Bett bereits nach mir ....

 

9. November 2019

 

Der erste Eindruck vom Tag für mich war gut, denn es regnete nicht. Während des Frühstücks unserer Leute überlegten die noch, ob sie heute mit uns Hunden eine Runde über die Wiese drehen sollen. So richtige Lust kam nicht auf, doch dann entschied Herrchen, dass wir gehen.

 

 

Die Runde über die Wiese war zwar schnell erledigt, zumal die Kälte uns alle voran trieb, machte aber Spaß und tat gut. Nachdem wir wieder zu Hause angekommen waren und gerade aus dem Auto steigen wollten, kam das Herrchen von Romeo mit seiner Hündin "Bonnie" gerade des Weges vorbei. Frauchen ließ uns Hunde aussteigen, nachdem es eine Weile mit Bonnies Herrchen gesprochen hatte. Sofort begann Benny zu motzen, ich musste mich natürlich solidarisch erklären und mitmachen, woraufhin Bonnie wie eine Löwin zu brummen begann. Einzig Romeo tat so, als ob er Bonnie und sein Herrchen gar nicht sehen könnte; ich glaube, er hätte sich ein Liedchen gepfiffen, wenn er das könnte. Wir kamen dennoch alle sicher ins Haus und Bonnie ging mit ihrem Herrchen weiter.

 

Nach einem langen Fernsehabend ging es für Benny, Romeo, mich und Frauchen noch einmal in den Garten, wo es lausig kalt war. Jetzt sind wir im schönen warmen Büro und lassen es uns gut gehen.

 

Sicherlich dauert es noch ein wenig, bis unsere Leute schlafen gehen und wir Hunde ins Bett getragen werden.

 

10. November 2019

 

Super tolles Herbstwetter erwartete uns am Morgen, als wir mit Frauchen in den Garten kamen. Beim Frühstück erfuhren Benny, Romeo und ich dann, dass wir heute mit Omi und ihrem Frauchen auf unserer Lieblingswiese verabredet waren. Zwar fand unser gestriger Spaziergang zusammen mit Herrchen auch dort statt, doch die Wiese ist immer wieder schön.

 

 

Omi und ihr Frauchen erwarteten uns schon, als wir mittags am verabredeten Treffpunkt ankamen. Wir Hunde düsten ab und zwischendurch gab es auch noch Leckerlis. Nach dem Spaziergang fuhren Omi und ihr Frauchen noch mit zu uns nach Hause, wo unsere Leute zusammen Kaffee tranken.

 

Es war ein schöner Nachmittag und ich fand es schade, dass die Beiden uns dann noch vor dem Abend verließen. Aber, wir sehen uns ja bald alle wieder.

 

Benny, Romeo, Sissy, unsere Leute und ich verbrachten noch einen gemütlichen Abend, wobei Frauchen vor dem Fernseher einschlief. Als wir dann zur Nacht hin noch einmal den Garten aufsuchten, waren alle wieder wach, denn es war echt toll krass kalt.

 

Und schon sind wir im Büro angekommen. Benny hat sich bereits verabschiedet und das Bett aufgesucht, Romeo schläft in seinem Plüschkörbchen unter Frauchens Schreibtisch und ich werde mich gleich auf dem neuen Hundetisch breit machen.

 

11. November 2019

 

Heute blieben wir zu Hause, denn Frauchen hatte vor seinem HNO-Termin keine Zeit mehr für einen Gassigang. Es traf sich nachmittags mit seiner Freundin (Frauchen von Omi), das jeweils einen Termin für sich und Frauchen beim Ohrenarzt gemacht hatte. Als Frauchen nach Hause kam, berichtete es davon, dass der Arzt seine Schwerhörigkeit bestätigt habe und seine Ohren so sauber sind, dass eine Ausspülung gar nicht erst infrage kam. Dabei hatte Frauchen gehofft, dass die Ohren ausgespült würden und es dann wieder gut hören könne. Nun muss es noch einen Test und ein MRT über sich und seine Ohren ergehen lassen ... - Ergebnis wird dann wohl ein Hörgerät sein.

 

Also, ein Hörgerät brauche ich garantiert nicht, auch wenn ich meine Ohren hin und wieder auf Durchzug stelle und Frauchen meint, ob ich Bohnen drin hätte. Nun, da klar ist, dass Frauchen auch keine Bohnen in den Ohren hat, weiß Herrchen Bescheid, wenn es wieder einmal etwas völlig anderes versteht, als Herrchen gesagt hat.

 

Der 11.11. ist Auftakt für die Karnevalssaison, der bei uns nur insoweit gefrönt wird, dass Frauchen doofe Bilder von uns Hunden herstellt. Ich frage mich, warum Sissy meistens verschont wird ....

 

 

Nach einem kuscheligen Abend auf der Couch und mit viel Geknurre von Romeo, der seine Ratatouille bewachte, ging es noch einmal in einen angenässten und kalten Garten. Weil Herrchen aus dem Toilettenfenster guckte und sich Frauchen bei seinem Anblick erschrak, wurde beim Entsetzensschrei von Frauchen ganz Waldbröl geweckt.

 

Wir sind im Büro angekommen, was soviel wie "Feierabend" und "das Bett ruft" bedeutet.

 

12. November 2019

 

Frauchen fuhr doch tatsächlich nach dem Frühstück alleine mit Benny weg. Es wollte Brötchen holen und auf dem Weg dann mit ihm Gassi gehen. Romeo und ich mussten zu Hause bleiben, da der Wetterbericht Regen angesagt hatte. O.k., bei Regen mag ich nicht gerne laufen, doch als die Zwei nach Hause kamen, waren sie keineswegs nass ....

 

Wir verbrachten somit einen ruhigen Tag, der dennoch irgendwie im Nu um war. Als wir zur Nacht hin noch einmal in den Garten kamen, meinte Frauchen, es sei aber verdammt kalt und es friere.

 

 

Als wir im Vorgarten standen, guckte Frauchen, wie jeden Abend seit es kalt geworden ist, ob ins Fledermaushäuschen die Meise wieder eingezogen ist. Ja, ist sie ... - und Frauchen ist begeistert.

 

Wir sind aus dem Garten zurück und ins Büro eingedrungen. Das war es für heute, vorerst wartet der Hundeschreibtisch mit dem Hundeschreibtischkissen auf mich .... "Gute Nacht!".

 

13. November 2019

 

Beim ersten Gang in den Garten konnte ich bereits feststellen, dass es heute, bei diesem Wetter, keinen Spaziergang mit unseren Leuten gibt. Da wusste ich aber auch noch nicht, dass Frauchen mittags los fuhr, um einerseits die Reifen am Auto wechseln zu lassen und andererseits einen TÜV-Termin in unserer Werkstatt holte. Zudem fuhr es auch noch einkaufen .... - somit kam es erst am Nachmittag nach Hause.

 

Der Tag plätscherte so vor sich hin und irgendwann war Abend. Romeo war meinem Gefühl nach zum 100sten Mal von der Couch gesprungen und dann humpelte er. Frauchen stürzte sofort zu ihm hin und guckte, wo es haperte. Doch es war nichts mehr zu sehen, aber Romeo zitterte und war ganz kleinlaut. Etwas später lief er mit einem angezogenen Bein herum und wurde von Frauchen auf dem Arm genommen. Obwohl Romeo sonst immer eine große Klappe hat, ließ er sich das Betüddeln von Frauchen gerne gefallen.

 

Als wir unseren letzten Gang in den Garten antraten, trug Frauchen Romeo raus, setzte ihn dann aber ab, damit er die Möglichkeit hatte, seine Geschäfte zu erledigen. Er humpelte nicht mehr, schien sich aber sichtlich unwohl in seiner Haut zu fühlen. Kurze Zeit später verabreichte Frauchen ihm zur Sicherheit ein Schmerzmittel.

 

 

Hoffentlich ist mein kleiner Freund morgen wieder fitt, denn Kranksein ist doof.

 

Wir sind im Büro, wo Romeo nun in seinem Körbchen schläft. Ich werde mich nun zu Benny auf unseren neuen Hundeschreibtisch legen und eine Runde poofen.

 

14. November 2019

 

Zwar konnte ich nach dem Aufstehen im Garten feststellen, dass das Wetter gar nicht so schlecht war und ein Gassigang durchaus hätte stattfinden können, doch Frauchen hatte andere Pläne.

 

Ich dachte schon, der Tag würde wieder einmal so vor sich hinplätschern und langweilig sein, doch dann standen plötzlich Omi und ihr Frauchen vor der Haustüre. Unsere beiden Frauchen waren zum Basteln und Kaffeetrinken verabredet. Omi war mal wieder gut drauf und duldete nicht, dass wir die Postbotin wütend ankläfften .... - Es war so: Herrchen war, noch bevor unser Besuch kam, einkaufen gegangen. Als es an der Haustüre klingelte, dachte Frauchen Herrchen käme zurück, doch es war die Postbotin. Ein großes Chaos brach aus, denn Frauchen musste uns vier Hunde hinter die Glasschiebetüre bekommen, damit es die Haustüre öffnen konnte, ohne dass wir Hunde der Postbotin etwa antaten. Omi kam in Fahrt und maßregelte Romeo, Benny und mich nacheinander. Aber sie hatte die Rechnung ohne Frauchen gemacht, denn das nahm Omi einfach auf den Arm und setzte sie hinter der Glastüre wieder ab. Leider ging das etwas schief und Omi kam ins Trudeln. Aber Ende gut, alles gut.

 

Herrchen kehrte vom Einkauf zurück, trank mit den Damen Kaffee und schaute ihnen danach beim Basteln zu.

 

 

Später gab es für alle noch etwas zu futtern und am Abend verließen uns Omi und ihr Frauchen wieder. Es war sehr schön, vor allem für Benny, der sein Ex-Frauchen immer noch sehr lieb hat und sich wie Bolle freut, wenn es zu uns kommt.

 

Romeo hat sich von seinem gestrigen Gebrechen wieder erholt und ist wohlauf. Allerdings hat er am Morgen noch so getan, als ob es ihm schlecht ginge, denn er scheint es zu genießen, wenn Frauchen sich um ihn kümmert und ihn betüddelt.

 

Wir hatten noch einen gemütlichen Abend mit Frauchen vor der Glotze. Danach ging es in den kalten Garten, wofür Romeo einen Mantel angezogen bekam, damit er bloß nicht friert. Im Büro ist es jetzt wieder angenehm warm und ich werde mich gleich zu Benny auf den Schreibtisch begeben und hoffen, dass unsere Leute heute nicht so lange machen.

 

15. November 2019

 

Mein Tag verlief heute wie folgt:

 

Aufstehen, den Garten aufsuchen, frühstücken, im Wald spazieren gehen ...

 

 

- Frauchen verabschieden, das zum Basteln zu den Nachbarinnen ging, Herrchen auf Trab halten, Frauchen begrüßen als es nach Hause kam, Leckerchen einkassieren, mit Frauchen und den anderen auf der Couch liegen und Fernsehen gucken, den Garten noch einmal aufsuchen, Büro erreichen!

 

Nun warte ich darauf, ins Bett gebracht zu werden.

 

16. November 2019

 

Strahlender Sonnenschein erwartete Frauchen, Romeo, Benny und mich am Morgen im Garten ... - ein Bombenwetter sozusagen. Beim Frühstück besprachen unsere Leute, wo wir denn spazieren gehen wollten. Unsere gemeinsamen Freundinnen Gabi und Omi wurden gefragt, ob sie mitkommen wollten ... - sie wollten.

 

Wir trafen uns am frühen Nachmittag noch einmal an unserer aller Lieblingswiese, da der Wald praktisch geschlossen war, weil dort geschossen wurde.

 

 

Bei der Begrüßung rannte Omi auf uns zu und spezialisierte sich dann auf Romeo, dem sie sagte, dass hier weder gebellt noch geknurrt wird. Nicht nur mir macht es Spaß im Rudel zu laufen, je mehr Hunde wir sind, um so besser. Jedenfalls war das mal wieder ein schöner, wenn auch kleiner Ausflug. Am Ende verabschiedeten wir uns von Omi und ihrem Frauchen und fuhren nach Hause.

 

Den restlichen Tag bekamen wir auch noch in kompletter Gemütlichkeit um und zur Nacht hin ging es noch einmal in einen sehr kalten Garten.

 

Hier im Büro ist es jetzt schön warm und gleich auch noch kuschelig, wenn ich zu Benny auf den Hundebüroschreibtisch wechsele.

 

17. November 2019

 

Unsere Leute wollten einen ruhigen Sonntag verbringen, wodurch wir alle ans Haus gefesselt waren. Aber das war auch nicht schlimm, denn es begann irgendwann sowieso zu regnen.

 

Frauchen beschäftigte sich mit allen möglichen Dingen, nur nicht mit der Weihnachtsdeko ... - und eigentlich soll die immer am 15. November jeden Jahres zum Einsatz kommen. Doch Frauchen kommt nicht in die Puschen. Die nächsten zwei Tage wird daraus wohl auch eher nichts, denn es gibt viel zu tun.

 

Dennoch verbrachten wir einen schönen, gemütlichen Tag zu Hause und erhielten jede Menge Leckerlies.

 

Als es zur Nacht hin noch einmal in den Garten ging, regnete es heftig. Romeo bekam einen Mantel angezogen, Benny und ich mussten mit unserem Pelz herhalten. Romeo wird immer so verwöhnt ... - wenn er mal schräg guckt, heißt es gleich von Frauchen "Oh Gott, was hast du denn kleiner Mann?" Daraufhin folgen Küsschen hier und da. Egal, ich mag den größenwahnsinnigen Chihuahua gerne und freue mich, wenn er bei uns lebt.

 

Nun sind wir im Büro und lassen es uns weiterhin gut gehen.

 

 

Ich lege mich jetzt auf das Hundebürokissen auf dem Hundebürotisch und sage "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

18. November 2019

 

Der heutige Tag war doof, denn es regnete und wir mussten zum Tierarzt.

 

Am frühen Nachmittag fuhren wir mit unseren Leuten los. Zuerst ging es zu unserer Lieblingswiese, auf der wir bei plätscherndem Regen ein Stück liefen und alles erledigten, was so zu erledigen war.

 

 

Anschließend starteten wir durch zu unserer Tierärztin. Das gleiche Prozedere wie immer mussten wir Hunde über uns ergehen lassen. Es gab aber viel Lob, denn keiner von uns hat sich aufgeregt oder gar gezappelt.

 

Da wir beim TA die ersten waren, kamen wir dementsprechend früh aus der Praxis heraus. Im Nu waren wir zu Hause, wo sich von dem Ungemach erholt wurde.

 

Beim letzten Gang in den Garten wurden wir noch einmal so richtig nass.  Romeo und Frauchen trugen Mäntel und Frauchen sogar einen Hut ... - ich kann nur sagen, dass Ding sieht auf Frauchens Haupt zum Brüllen aus.

 

Das Büro freut sich, uns wieder zu haben. Das war es auch schon für heute.

 

19. November 2019

 

Der doofe Tag wiederholte sich, zwar brauchten wir Hunde nicht zum Tierarzt, dafür aber unser Auto zum Autofritzen, denn es soll morgen durch den TÜV kommen.

 

Außerdem regnete es mal wieder. Aber tapfer und taff wie unsere Leute sind, stapsten sie zu Fuß von der Autowerkstatt aus nach Hause. Frauchen mit Regenschirm, mit dem es angeblich Herrchen beinahe ein Auge ausgestochen haben soll. Vor Lachen hat Frauchen mitten auf der Straße fast einen Lachkrampf bekommen. Doch vorher lief es Herrchen beim Überqueren der Straße fast um und das vor den Augen eines Autofahrers, der gerade eine Einfahrt hinein fahren wollte. Es würde mich nicht wundern, wenn morgen über Herrchen und Frauchen etwas in der Zeitung stünde ....

 

Jedenfalls hatte Frauchen heute jede Menge zu lachen ... - und wenn unser Frauchen fröhlich ist, ist die Welt in Ordnung und Holland nicht in Not.

 

Den restlichen Tag bekamen wir alle gut herum, es passierte nichts mehr; selbst Frauchen hielt sich zurück und stellte den Schirm in die Ecke und kugelte sich nicht mehr vor Lachen.

 

Zum Glück regnete es nicht, als wir Hunde zusammen mit Frauchen den letzten Gang in den Garten absolvierten. Nun sind wir im Büro und harren der Dinge, die da kommen ... - hoffentlich schnell, denn ich bin müde.

 

20. November 2019

 

Unser Nachbar stellt immer eine unserer Mülltonnen, je nachdem einmal oder zweimal im Monat, von der Straße in unseren Eingangsbereich. Es versteht sich von selbst, dass Benny und ich, wenn sich das Eingangstor öffnet, laut kläffend aus dem Bett springen .... Herrchen und Frauchen behaupten dann jedesmal, dass sie vor Schreck beide fast aus dem Bett fallen. Manchmal macht auch Romeo mit, doch heute ist er im Bett geblieben und hat von dort aus etwas mit gebellt. Das ist dann für unsere Leute besonders nett, zumal Benny und ich uns an der Haustüre natürlich voll austoben. Somit ist für Herrchen und Frauchen praktisch die Nacht vorbei. Besonders Frauchen meint, dass es darunter leide, denn es steht auf, während wir Hunde uns wieder ins Bett zurückziehen und noch eine Runde pennen.

 

Nachmittags kamen Omi und ihr Frauchen vorbei. Omis Frauchen hatte für unser Frauchen eine Nähmaschine gekauft, da unser Auto ja in der Werkstatt steht und Frauchen das Ding nicht selbst kaufen und nach Hause schleppen konnte. Bei Geschäftseröffnung um 07:45 h stand Frauchens Freundin vor dem Laden und besorgte die einzige Maschine, die überhaupt zum Verkauf anstand. So was nennt man dann wohl wirklich Freundschaft!!! Frauchen ist jedenfalls sehr dankbar.

 

 

Den Abend verbrachten wir Hunde mit einem schnarchenden Frauchen vor dem Fernseher im Wohnzimmer. Irgendwann erwachte Frauchen aber wieder und war den Rest des Abends fit. Als wir unseren letzten Gang in den Garten antraten, stellte Frauchen fest, dass die Mülltonne zugefroren ist. Der Winter ist wohl im Anzug ....

 

Im Büro frierst es jedenfalls nicht, es ist kuschelig warm und gemütlich. Dennoch freue ich mich darauf ins Bett zu kommen.

 

21. November 2019

 

Da unsere Leute heute kein Auto hatten, konnten wir trotz gutem Wetter nicht spazieren gehen. Dafür machten sich Herrchen und Frauchen nach dem Frühstück auf, in den Garten zu gehen, um dort noch so ziemlich die letzten Arbeiten zu erledigen. Herrchen schwang den Besen, was es in der letzten Zeit hobbymäßig betreibt. Frauchen musste noch das Appartement im Nisthaus säubern, damit es im nächsten Frühjahr Familie Meise wieder zur Verfügung steht. Es hat nicht schlecht gestaunt, was für ein prachtvolles Nest Papa Meise für seine Familie gebaut hatte.

 

 

Benny, Romeo und ich bekamen jeder ein Leckerlie zum Kauen und eine Decke bzw. ein Kissen. Romeo und ich benutzten die Decke, Benny nicht ... - Frauchen hofft, er hat sich nicht die Blase verkühlt.

 

 

Der Ausflug in den Garten war ganz nett. Romeo fand es wohl nicht so toll mit Pullover und Mantel herum zu laufen. Doch Frauchen war davon überzeugt, dass er froh war, nicht frieren zu müssen. Ich habe momentan noch so einen langen und dichten Pelz, dass mir ein Mantel vorerst erspart bleibt. Auch Benny hat mittlerweile dichtes Fell bekommen und muss noch nicht zwangsläufig angezogen werden.

 

Am Nachmittag waren wir alle wieder im Haus und ließen es uns gut gehen. Abends schlief Frauchen erneut vor dem Fernseher ein und diesmal schnarchte Romeo.

 

Den letzten Gang in den Garten für heute haben wir hinter uns und sind im Büro angekommen. Ich sage schon mal vorab: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

22. November 2019

 

Und schon wieder erwartete uns ein wettertechnisch guter Tag, doch wir hatten nach wie vor erst einmal kein Auto .... Das führte dazu, dass Frauchen am späten Mittag zusammen mit Benny das Auto in der Werkstatt abholte. Herrchen verließ kurz nach Frauchen ebenfalls das Haus und somit blieben Romeo und ich mit Katze Sissy alleine und hatten die ganze Verantwortung für alles hier.

 

Gefühlte Stunden später kehrten Frauchen, Herrchen und Benny mit dem Auto heim. Endlich konnten Romeo und ich wieder durchatmen und entspannen. Sissy juckte die Abwesenheit unserer Leute nicht, sie hat die Zeit im Sessel einfach verschlafen.

 

 

Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag und Abend ... - und dann ging es noch einmal in einen sehr kalten Garten, in dem es zudem sehr windete. Romeo begann trotz Pullover zu frieren, woraufhin Frauchen ihn hoch nahm und in seinen Mantel steckte. Schnell ging es ins Haus zurück und durch ins Büro.

 

Benny hat sich ins Bett verdrückt, somit steht mir der Bürohundeschreibtisch gleich ganz alleine zu Verfügung.

 

Für heute mache ich Schluss und freue mich auf morgen, denn da kommt Omi mit ihrem Frauchen zum Basteln.

 

23. November 2019

 

Gleich nach dem Frühstück war Frauchen sehr emsig in der Küche, es kochte Kartoffelsuppe, während Herrchen die Küche in Schuss brachte.

 

Am frühen Nachmittag erwarteten wir Omi mit ihrem Frauchen, denn unsere Frauchen wollten später wieder basteln.

 

Herrchen verließ das Haus kurzweilig um einkaufen zu gehen und Bennys Exfrauchen mit Omi kam .... - das Begrüßungskomitee, bestehend aus Benny, Romeo und mir, holte alles raus, was raus zu holen war ... - wir waren grandios! Und Omi hatte gar nichts dagegen, dass wir grölten und uns um Frauchens Freundin scharten.

 

Wenig später tranken unsere Leute Kaffee und aßen dazu veganen Stollen, den Omis Frauchen selbst gebacken hatte. Leider bekamen wir Hunde nichts davon ab, er soll sehr lecker gewesen sein.

 

 

Bevor unsere Frauchen zu basteln begannen, gab es erst einmal für uns Hunde Futter. Ich nörgelte an meinem Fressen herum und Omi ebenfalls. Frauchen tauschte einfach unser Futter gegeneinander aus und schon hatten wir Appetit und fraßen alles auf, was in den Schälchen lag. Benny war ein wenig vorwitzig und leckte die Schale von Omi aus, was der gar nicht gefiel und sie Benny daraufhin eine Abreibung erteilte ... - alles kurz und schmerzlos.

 

 

Der Clou des Tages war, dass Omi Romeo dazu veranlasst hat, ihr seine Ratte zur Verfügung zu stellen .... Ich konnte es nicht glauben, Omi quakte ihn an und verlangte die Herausgabe von Ratatouille und Romeo ließ die Ratte fallen und ging weg. Das Ratatouille ist Romeos Heiligtum und er gibt es ohne Gegenwehr an Omi ab? Nicht zu fassen! Omi ist hier die Herrscherin, das steht mal fest. Sie fühlt sich wohl und bereichert unser kleines Rudel.

 

Leider wird unser Rudel morgen wieder kleiner, denn Romeo geht nach Hause. Er wird von seinem Frauchen abgeholt. Sein Herrchen schaute auch kurz bei uns rein und überreichte Frauchen eine Orchidee zum Dank dafür, dass wir alle Romeo gehütet haben, während er mit seiner Hündin nebenan wohnte (unser Nachbar wohnt zeitweise mit seiner Hündin Bonnie in Spanien). Aber das ist kein Ding, wir freuen uns immer, wenn Romeo bei uns sein darf.

 

Omi und ihr Frauchen blieben tatsächlich den ganzen Abend und Frauchen war sehr erstaunt, als es plötzlich weit nach 21:00 Uhr war. Herrchen wollte schon unser Gästebett holen und zur Verfügung stellen. Aber dann machten sich Omi und ihr Frauchen auf, um nach Haue zu fahren. Schade!!!

 

Es war ein schöner Tag, der uns Hunde ohne Gassigang so richtig müde gemacht hat. Ich freue mich auf weitere schöne Tage mit Bennys Ex-Frauchen und Omi!!!

 

Romeo bekam zum letzten Gang in den Garten unter Protest wieder einen Mantel angezogen, worüber er draußen sicherlich sehr froh war, denn es war sehr kalt im Garten.

 

Nun sind wir im Büro und lassen den Tag noch einmal Revue passieren. Ich denke mal, nicht nur ich werde diese Nacht gut schlafen.

 

24. November 2019

 

Beim Frühstück besprachen Herrchen und Frauchen wo wir heute spazieren gehen. Mittags fuhren wir in den Wald und liefen eine große Runde.

 

 

Am Himmel waren Ballons zu sehen. Bei ihrem Anblick schauderte es Frauchen, denn es würde, wie es sagt, niemals in so ein Ding einsteigen und damit fliegen.

 

Sogar mir hat der Spaziergang richtig Laune gemacht. Benny, Romeo und ich waren immer vorneweg. Das ging so, bis wir wieder das Auto erreichten. Es ging ab nach Hause, wo wir im Garten auf Romeos Frauchen am Zaun trafen. Romeo wollte zu seinem Frauchen und das nahm ihn direkt mit. Schade, nun ist unser Rudel wieder sehr klein geworden. Aber Frauchen sagt, wir nehmen Romeo auch weiterhin mit zum Spazierengehen. Also sehen wir uns regelmäßig. Dennoch ist es sehr leer im Haus ohne ihn. Romeo kann sicher sein, dass wir uns auf seinen nächsten längeren Besuch schon jetzt freuen!

 

Benny und ich hatten es uns schon im Wohnzimmer zusammen mit Frauchen gemütlich gemacht, als Frauchen plötzlich aufsprang, die Kamera holte und nach draußen lief. Der Himmel hat gebrannt ... - angeblich backt das Christkind Plätzchen. So'n Quatsch, da würde ja der Himmel abbrennen.

 

 

Endlich kehrte Ruhe ein und ich konnte meinen Feierabend genießen.

 

Zur Nacht hin ging es noch einmal in den Garten, wo es, wie nicht anders zu erwarten, sehr kalt war.

 

Wir sind im Büro angekommen und bereiten uns aufs Bett vor.

 

25. November 2019

 

Nach dem Frühstück fuhren wir Hunde mit Herrchen und Frauchen zu einer Gassirunde, die in den Wald führen sollte. Doch Frauchen bekam Baukneifen und somit mussten wir den Spaziergang abbrechen und heimkehren.

 

 

Am Nachmittag kamen uns Romeo und sein Frauchen besuchen. Alle freuten sich Romeo wiederzusehen. Unsere Frauchen unterhielten sich eine Weile und dann verließen uns Romeo und sein Frauchen wieder. Ich war ein wenig traurig, hatte ich doch gehofft, mein Freund würde bleiben. Immerhin darf ich sein Körbchen behalten und auch eine Hundedecke.

 

Nach dem Fernsehabend mit Frauchen auf der Couch ging es noch einmal in den Garten. Es ist ziemlich kalt geworden.

 

Nun sind wir im Büro angekommen und ich freue mich schon mal auf mein Bett.

 

26. November 2019

 

Der Tag war zwar genau so lang wie der gestrige, doch ich mache es kurz:

 

Frauchen fuhr nach dem Frühstück Wasser holen und die TÜV-Gebühren bei der Werkstatt bezahlen (die wollen das in bar haben).

Herrchen wartete auf die Post ... - die aber vorerst nicht kam, erst am späten Nachmittag.

Das Wetter war schlecht.

Frauchen kehrte zurück und begann zu bügeln und dann Näharbeiten vorzubereiten.

Benny und ich passten auf, dass alles nach einer geregelten Ordnung verlief.

Benny und ich dösten vor uns hin ... - hatten aber immer ein offenes Ohr.

Der Abend kam und wir hockten mit Frauchen auf dem Sofa und guckten fern.

Der letzte Gang in den Garten fand statt.

Wir sind im Büro.

Ich bin müde!

 

27. November 2019

 

Als wir Hunde heute Morgen in den Garten kamen, bellte Romeo. Natürlich sind Benny und ich sofort zum Zaun gelaufen und haben ihn begrüßt. Frauchen kam hinterher und meinte, ich solle nicht so schrill kreischen. O.k., wenn ich mich freue, dann kann es passieren, dass mir meine Stimme entgleitet und in die Eunuchenszene abwandert. Nachdem Romeo von Frauchen ausgiebig gestreichelt worden war, ging es zurück ins Haus.

 

Nach dem Frühstück machte Frauchen sich auf, um eine neue Weihnachtsbeleuchtung zu kaufen, denn die alte hatte bereits gestern ihren Geist aufgegeben. Zurück kehrte Frauchen mit nicht nur einer Lichterkette. Sofort begann es mit der neuen Dekoration und war sehr mit sich zufrieden.

 

 

Auch Benny schien sehr zufrieden mit seinem Werk zu sein ... - er hatte sich der WeihnachtsDekoAktion von Frauchen angeschlossen und einen Weihnachtstern umgestaltet.

 

 

Ebenfalls war Herrchen mit seiner GartenKehrAktion zufrieden, obwohl es einen Übertopf zerdeppert hatte, worüber Frauchen nicht gerade erfreut war. Somit konnte mit so viel Zufriedenheit eine Pause eingelegt werden, die wir Hunde zusammen mit unseren Leuten auf der Couch im Wohnzimmer abhielten.

 

Weniger spektakulär verlief der verbleibende Teil des Tages, den wir gemütlich verbrachten. Als es Zeit für den letzten Gang in den Garten war, nötigte Frauchen uns, mit ihm hinaus in den platschenden Regen zu gehen. Wir taten ihm den Gefallen und kehrten recht schnell zurück ins Haus.

 

Nun sind wir im Büro, wo immer der Tagesabschluss stattfindet. Ich sage dann schon mal: "Gute Nacht, liebes Tagebuch!".

 

28. November 2019

 

Es hat den ganzen langen Tag ohne Ende geregnet. Teilweise kamen wir überhaupt nicht in den Garten oder in den Terrassengarten. Frauchen nähte stundenlang an neuen Kissen und war am Abend mit seinen Werken sehr zufrieden.

 

Auch als es zur Nacht hin noch einmal in den Garten ging, goss es wie aus Kübeln. Frauchen scheuchte uns durch den Garten und dann wieder zurück.

 

Im Büro ist es gemütlich, trocken und warm. Den heutigen Tag kann man getrost vom Kalender streichen ... - in diesem Sinne sage ich: "Gute Nacht".

 

29. November 2019

 

Als wir am Morgen mit Frauchen in den Garten kamen, war Romeo in seinem Garten. Natürlich sind Benny und ich sofort zu ihm an den Zaun gedüst. Frauchen klettere etwas außer Puste hinter uns her und holte meinen Freund rüber. Romeo lief mit uns eine Runde durch den Garten und sollte eigentlich zurück zu seinem Frauchen, das im Garten werkelte. Aber Romeo dachte gar nicht daran, der rannte schnurstracks zur Katzengehegetüre und beharrte darauf, mit ins Haus zu kommen. Ihm war es wohl etwas kalt und er wollte sich bestimmt bei uns aufwärmen.

 

Frauchen verständigte Romeos Frauchen davon, dass er bei uns ist, und das meinte, wenn es recht sei, könne er bis zum späten Nachmittag bei uns bleiben. Und ob es uns recht war! Also wurde erst einmal gefrühstückt und dann fuhr Frauchen mit uns Hunden Brötchen holen. Ein paar Meter weiter parkten wir und liefen eine Runde über die Wiese und durch den Wald.

 

 

Als wir nach Hause kamen, startete Herrchen gerade um zu Fuß einkaufen zu gehen. Später verließ Frauchen das Haus um Herrchen abzuholen. Doch kaum waren Beide wieder da, verschwand Frauchen erneut. Es war verabredet mit den Nachbarinnen zum Basteln.

 

Frauchen kam nach Hause, gab uns Leckerlies und schnappte sich Romeo und die Stirnlampe. Es brachte Romeo und das Ratatouille nach drüben. Es dauerte eine Weile, bis es zurückkehrte und Benny und mir vom Frauchen von Romeo je ein Wiener-Würstchen mitbrachte. Hm, das war lecker.

 

Nach einem gemütlichen Abend mit Frauchen im Wohnzimmer ging es noch einmal in den Garten. Es war kalt geworden und deshalb war ich froh, als wir das Büro erreichten.

 

Das war es für heute. Ich freue mich auf morgen, denn dann kommen Omi und ihr Frauchen.

 

30. November 2019

 

Der Tag fing etwas langweilig an und ich dachte schon, das bleibt heute so. Aber da habe ich mich getäuscht ....

 

Herrchen verließ nachmittags das Haus, es wollte etwas shoppen gehen. Kaum war es weg, raste Frauchen zur Haustüre und riss diese auf ... - Omi und ihr Frauchen kamen an. Unsere Frauchen hatten gerade begonnen Kaffee zu trinken, als es an der Haustüre klingelte und Romeo und sein Frauchen davor standen. Selbstverständlich wurde die Beiden von Benny, Omi, Frauchen und mir willkommen geheißen.

 

Wir Vier sind ein prima Team!

 

Unsere drei Frauchen begannen nach einer Weile zu basteln. Es war sehr gemütlich und wir Hunde wechselten ständig die Plätze. Irgendwann kehrte auch Herrchen heim und gesellte sich kurz zu uns ins Esszimmer.

 

Romeo und sein Frauchen verließen uns gegen Abend. Omi und ihr Frauchen aßen noch mit unseren Leute zu Abend und fuhren heim. Das waren ein richtig schöner Nachmittag und Abend, doch jetzt sind Benny und ich platt.

 

Nach dem letzten Gang in den Garten, in dem es heftig fror, ging es zurück ins Haus und umgehend ins Büro. Hier lassen wir es uns gut gehen und genießen die letzten Minuten oder Stunden vor dem Zubettgehen.

 

 

 

 

Mein Tagebuch ...

47. Teil - Dezember 2019

 

1. Dezember 2019

 

Am heutigen Sonntag war es draußen ziemlich kalt und trübe, dennoch liefen unsere Leute mit uns nach dem Frühstück eine Runde durch den Wald.

 

 

Frauchen war der Meinung, dass ich mich im Wald ganz schön eingesaut hätte. Es war aber auch wirklich auf allen Wegen sehr matschig, bedingt dadurch, dass viele LKWs durch den Wald gefahren waren, die die gerodeten Bäume abgeholt hatten. Der Wald hat sich an vielen Stellen sehr gelichtet, da viele Fichten vom Borkenkäfer befallen sind. Romeo durfte heute zu Hause bleiben, da wir nicht lange unterwegs waren und es ziemlich kalt war. Am Auto trafen wir noch auf "Merle" und ihr Frauchen. Merle war von uns ganz begeistert und hätte ihr Frauchen gerne ziehen lassen.

 

Wieder zu Hause haben wir es uns alle gemütlich gemacht. Frauchen hatte noch so ein paar Näharbeiten, die es per Hand erledigen musste.

 

Am Abend sahen Benny, Sissy und ich mit Frauchen zusammen fern. Anschließend ging es noch einmal in den Garten und von dort ins Büro, wo wir uns nun aufhalten. Jetzt noch eine Runde Kuscheln mit Benny auf dem Hundebürotisch und dann ab ins Bett.

 

2. Dezember 2019

 

Frauchen meinte am Morgen, heute sei es so neblig, dass man fast nicht bis zum Nachbarhaus blicken könne. Zudem begann es auch noch etwas zu schneien bzw. zu regnen. Klar, dass wir heute das Haus nicht verlassen würden.

 

Zuerst waren Frauchens Haare dran und dann meine. Ich hasse es, in der Dusche zu stehen und eingenässt zu werden. Und wenn ich dann auch noch um die Schnauze herum geduscht werde, möchte ich nur weg. Doch Frauchen hindert mich daran. Anschließend trocken gerubbelt zu werden, finde ich ganz toll. Und dann das Fönen ... - das ist sehr angenehm. Frauchen hat etwa zwei Stunden an mir herum geschnippselt und war dann mit dem Ergebnis zufrieden. Natürlich habe ich für meine Geduld Leckerchen erhalten.

 

 

Nach der Arbeit war reine Gemütlichkeit und Nichtstun angesagt.

 

Abends beim Fernsehen gucken schlief Frauchen auf der Couch ein und pennte erst einmal eine Runde. Danach war es dann wieder wach. Vor Mitternacht stand unser letzter Besuch des Gartens an und wurde ruckzuck durchgezogen.

 

Nun sind wir wieder einmal im Büro angekommen, wo Benny und ich darauf warten ins Bett getragen zu werden.

 

3. Dezember 2019

 

Ein weiterer Tag mit Nebel erwartete Frauchen und uns Hunde am Morgen im Garten. Nach dem Frühstück hatte Frauchen einen Termin, den es wahrnahm. Es kehrte nach etwa einer Stunde zurück und fuhr dann etwas später zusammen mit Herrchen einkaufen.

 

Da es draußen nieselte und immer noch nebelig war, verzichtete Frauchen darauf, mit uns Hunden in den Wald zu fahren.

 

Es kam ein großes Futterpaket per Post und darin befanden sich nicht nur Leckerlis und Futter für uns Hunde, sondern auch noch Stoffhunde und Mäuse, gespendet von der Firma "vet-concept".

 

(Es gibt schönes Wetter ... - die Mäuse fliegen so tief ...!")

 

Ich habe mich sehr für eine der Mäuse interessiert, die war so schön bunt. Sissy wollte sie mir doch tatsächlich vor der Nase weg stibitzen. Sie schlich sich an mich heran, stupste mir ihre Nase auf meine und angelte mit der Pfote nach der Maus. Aber nicht mit mir, habe die Maus in Sicherheit vor der Katze gebracht. Frauchen hat Sissy dann die zweite Maus geschenkt.

 

Herrchen wollte mit Benny eine Runde ums Haus drehen ... - war aber nix, denn Benny geht ohne Frauchen keinen Schritt mit ihm. Frauchen wollte Benny dann überlisten und tat so, als ob es mitgehen wolle. Als Benny sich endlich in Bewegung setzte, kehrte es ins Haus zurück. Benny bemerkte das, gab Gas und düste mit hängen Fahnen und Herrchen im Schlepptau nach Hause.

Herrchen war ein bisschen enttäuscht, also bin ich mit ihm die Runde gelaufen.

 

Am Nachmittag konnte Benny nicht mehr auf die Couch springen und Frauchen musste ihm helfen. Dann bekam er Schmerzen und Frauchen meinte, es sei sein Kreuz. Das ist nämlich sehr anfällig für Schmerzen, da es sich lang dahin zieht. Benny erhielt eine Schmerztablette, dennoch schien er weiterhin Schmerzen zu haben. Als Frauchen seine rechte Hinterpfote bewegte, schrie er auf .... Nun steht aus, ob es bei Benny der Rücken oder die Pfote ist. Er wird von unseren Leuten betüddelt, geherzt und bedauert.

 

 

Frauchen will sehen, wie es ihm morgen geht. Sollte sich sein Zustand morgen über Tag nicht bessern, geht es für ihn Donnerstag zum Tierarzt.

 

Benny läuft allerdings einwandfrei, was er beim letzten Gang in den Garten unter Beweis stellte. Aber er leidet .....

 

Wir sind im Büro angekommen, Benny liegt bereits auf dem Hundebüroschreibtisch und ich folge ihm jetzt und werde mich tröstend an ihn kuscheln.

 

 

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